42 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die jüngeren und veränderungsoffenen kollegen*innen arbeiten sehr gut bereichsübergreifend zusammen.
Es ist noch sehr viel zu tun, man kann dem Institut nur wünschen; dass mit dem Generationenwechsel in den Führungspositionen auch die Zusammenarbeit besser wird.
Führungsschulungen für Direktoren, Wertschätzung der Leistungen der Mitarbeiter, die tatsächlich Leistungen erbringen.
die Jahre dort haben einiges kaputt gemacht. Es fällt schwer, sich an die guten Dinge zu erinnern.
Dies sind aber auf jeden Fall das Kollegium und der Zusammenhalt in schwierigen Zeiten
Es gibt natürlich unglaublich spannende Projekte, die absolut ihre Berechtigung haben und an denen sicher sogar eine breitere Öffentlichkeit Interesse hätte
Es wird sehr viel Potential verschenkt und die gute, engagierten Leute gehen
Man wird wirklich verheizt und wenn man engagiert ist und sich dafür einsetzt, dass Dinge besser werden, läuft man gegen Wände.
Diejenigen, die schweigen, ja-sagen und mitlaufen, kommen ganz gut durch.
Ich denke man kann es gut auf einen Punkt bringen: Außen hui, Innen pfui
Führungskräfte müssen unbedingt Fortbildungen in Kommunikation und Führung machen
Weniger Fokus auf noch mehr glänzende Projekte und Drittmittel sondern mehr darauf, das Institut in seiner Grundstruktur - personell und infrastrukturell - zu verbessern
Mehr Personalgeld statt aufgeblasene Töpfe für Sachmittel
die eigenen Mitarbeiter:innen sollten wichtiger sein als die Außenwirkung
Sehr hohe Ewartungshaltung, die jedoch selten deutlich kommuniziert wird. Im Prinzip wird überall noch eine Schippe drauf gelegt, mehr Projekte, mehr Aufgaben
Wenn man sehr gute Arbeit leistet wird man selten dafür gelobt sondern bekommt dann nur noch mehr Aufgaben.
Immerhin wertschätzen Kolleg:innen sich (meist) gegenseitig
nach Außen scheint das Image noch OK, bröckelt aber immer mehr
Wieviele kündigen, trotz unbefristeter Stelle, spricht jedoch Bände
Das ist nicht leicht zu beschreiben. Da es öffentlicher Dienst ist, gibt es zumindest offiziell auch sämtliche Vorteile des öffentlichen Dienstes. Inoffiziell bekommen so einige aus der Chefinnenetage Steine in den Weg gelegt, wenn es um Home Office geht oder Abwesenheiten bei für die Chefinnen wichtigen Termine etc.
Zudem herrscht die Erwartung, dass man auch in seiner Freizeit für das Institut arbeitet und wissenschaftliche Publikationen über die Feiertage bearbeitet
Ich konnte einige Weiterbildungen machen, auch wenn die Beantragung teils schwergängig war. Aber insgesamt gab es da doch recht viele Möglichkeiten
Karriereoptionen bzw. Perspektive? Da sieht es schlecht aus. Wer einen befristeten Vertrag hat, kann eine noch so herausragende Arbeit leisten und sich für den laden den A.... aufreißen.
Und dann bekommt man mit, dass weniger qualifizierte Menschen unbefristete Stellen bekommen.
Steckste nich drin....
Wenn man das Glück hat entsprechend der Qualifikation und Berufserfahrung eingruppiert worden zu sein, ist die Bezahlung sehr gut (Öffentlicher Dienst und Bundestarif)
nun ja...Chefinnen fliegen durch die Welt und niedere Angestellte bekommen einen Anschiss, wenn sie bei mehrstündiger Fahrt ein Erste-Klasse Ticket bei der Bahn buchen möchten.
der Zusammenhalt in den kleineren Teams ist in der Regel gut bis sehr gut. Sonst würden es Einige sicher nicht so lange mitmachen.
Ohne den starken Zusammenhalt in einzelnen Teams wäre schon so einiges eingebrochen
Ich habe schon einiges dort erlebt, was ich aber an Verhalten gegenüber Kolleg:innen mitbekommen habe ist Machtmissbrauch, Mobbing, Erpressung und Sabotage
jahrelang kein Telefonanschluss, häufiger Internetausfall, keine Diensthandys, schlechte und veraltete Büromöbel
das ist nur eine Auswahl, die Liste ist länger
Extremes Mikromanagement bei Mangel an klarer Kommunikation
Auf dem Papier ein Traumjob, selbst bei Befristung. Spannende Aufgaben gibt es sehr viele. Sich auf die archäologischen Projekte und die spannende Wissenschaft zu konzentrieren, während um einen herum sowohl infrastrukturell als auch personell auseinanderfällt, ist jedoch äußerst schwer.
Zudem muss man sich um Verwaltungsaufgaben, wie Vergaben und Beschaffungen zum großen Teil selbstkümmern...ganz zu schweigen vom Gebäudemanagement
Nichts
Siehe die Ausführungen zu den einzelnen Themen.
Die Führungsebene sollte dringend ausgewechselt, die Verwaltungsabläufe professionalisiert und den üblichen gesetzlichen Richtlinien angepasst werden. Die überwiegend hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten als solche behandelt und ihnen zeitgemäße und humane Arbeitsbedingungen geboten werden. Das Institut sollte sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, diese weiter professionalisieren und als solche kommunizieren. An vielen Stellen, z.B. bei der Digitalisierung, wäre man bereits auf einem sehr guten Weg und könnte als weltweiter Vorreiter wahrgenommen werden.
Das Arbeitsklima ist geprägt von Frustration, Überlastung und Drohgebärden der Führungskräfte. Es gibt kein Vertrauen und keine Wertschätzung, nur Angstpolitik und oft persönliche, unsachliche Kritik. Versucht man sich auf der Sachebene zu verteidigen, wird man belehrt, beschimpft oder es wird einem ins Wort gefallen (O-Ton Vorgesetzte: Wenn Sie jetzt weiterreden, vergesse ich mich).
National und international von Jahr zu Jahr schlechter, da sich die internen Probleme des DAI und die unqualifizierte Führung herumsprechen und nach außen sichtbar werden. Es gibt derzeit keine Bestrebungen, dies zu ändern.
Es besteht die Möglichkeit, mobil zu arbeiten. An einigen Standorten und teilweise im wissenschaftlichen Bereich funktioniert dies auch. Dem steht aber ein kompliziertes Antragsverfahren gegenüber, das mit jeder Neufassung der entsprechenden Dienstvereinbarung verschärft wird. Zudem ist mobiles Arbeiten immer mit dem verdeckten oder auch offenen Vorwurf verbunden, man würde nicht arbeiten.
Die permanente Überlastung und das Führungsverhalten führen auch dazu, dass man seine Freizeit nicht mehr genießen kann oder sie mit Therapiebesuchen füllen muss.
Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nur theoretisch, in der Praxis scheitern sie an komplizierten Antragsverfahren und an der Trägheit der Verwaltung. Ein Aufstieg in den Gehaltsstufen war zumindest früher im Verwaltungsbereich möglich. Im wissenschaftlichen Bereich ist dies nahezu ausgeschlossen. Dort gibt es ohnehin meist nur befristete Verträge, bei denen man auch nach Jahren am DAI immer wieder mit der Erfahrungsstufe 1 eingestellt wird.
Für wenige Führungskräfte und an ausländischen Standorten auch mit hohen Auslandszulagen gut. Der große Rest wird in der Regel am unteren Minimum oder darunter bezahlt. Oft entspricht die Einstufung nicht den tatsächlichen Aufgaben. Sie liegt immer darunter und muss von den Mitarbeitenden - meist erfolglos - eingeklagt werden.
Studentische und lokale Beschäftigte kämpfen seit Jahren für eine tarifliche Bezahlung und werden mit dem Hinweis "kein Geld" vertröstet. Im Präsidium hingegen werden A14-Stellen scheinbar aus dem Boden gestampft und nach fragwürdigen internen Ausschreibungen, die nur auf eine Person passen, besetzt. Weitere im öffentlichen Dienst übliche Sozialleistungen, z.B. zur Gesundheitsförderung, gibt es nicht.
Nicht vorhanden.
Durch die Drohpolitik von oben und die permanente Überlastung kann sich kaum noch jemand kollegialen Zusammenhalt leisten. Meist versucht jeder, seine eigene Haut zu retten, und die Arbeitsbereiche arbeiten gegeneinander, um gut dazustehen.
Genauso schlecht wie mit den Jüngeren. Es gibt keine besondere Wertschätzung für langjährige Mitarbeitende. Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden oft als Blockierer, Nörgler und unprofessionell angesehen, wenn sie versuchen, ihren Erfahrungsschatz einzubringen. Neue Kolleginnen werden, zumindest am Anfang, hoch gelobt und sollen endlich Professionalität bringen. Das lässt aber meist schnell nach.
Jubiläen wie 30 oder 40 Jahre im Dienst werden ignoriert. Es gab schon mehr als eine Kolleg:in, die sich die Prämie, die einem dafür zusteht, mühsam erkämpfen musste.
Unprofessionell, narzisstisch, geprägt von unregulierten Emotionen, intransparenter Kommunikation und verkrustetem Hierarchiedenken. Unklare und nach Lust und Laune wechselnde Arbeitsaufträge sorgen dafür, dass der/die Vorgesetzte gut dasteht und man selbst wieder der Unfähigkeit bezichtigt werden kann. Gesetzlich vorgeschriebene Mitarbeitergespräche finden seit Jahren nicht statt. Motivation oder Wertschätzung wird als Schwäche im Führungsverhalten gesehen. Dieser Punkt wurde mir bei meiner eigenen Mitarbeiterführung von zwei verschiedenen Führungskräften negativ angekreidet. Zu nett, zu weich...
Die Präsidentin bezeichnet ihre Mitarbeiter in der Öffentlichkeit gerne als "Kinners" - das sagt viel aus.
Um auch mal etwas Positives zu sagen: Zumindest für meinen Arbeitsbereich waren die IT-Ausstattung und die digitalen Lösungen, um mobil problemlos arbeiten zu können, sehr gut. Alles andere ist einfach schlecht und die einfachsten Arbeitsvorgänge völlig überbürokratisiert.
Beispiele:
Überstunden, z.B. ein ganzes Wochenende auf einer Veranstaltung durcharbeiten, werden teilweise erst Jahre später (gesetzlich vorgeschrieben sind 2 Wochen) und nach vielen Regeln und Nachfragen gutgeschrieben. Oder man gibt irgendwann auf und verzichtet.
Ergonomische Arbeitsplatzausstattungen, die in anderen Behörden längst Standard sind, gibt es im DAI nur mit ärztlichem Attest, Zweitgutachten des Amtsarztes sowie vielen Nachfragen.
Private Geldauslagen, die aufgrund mangelnder Flexibilität der Verwaltung immer wieder notwendig sind, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten, werden ebenfalls erst nach vielen Rückfragen und teilweise sinnlosen Begründungsschreiben Monate später oder gar nicht erstattet. Ich bin seit 4 Monaten aus dem Dienst ausgeschieden und warte immer noch auf einen dreistelligen Betrag, den ich bereits vor fast einem Jahr eingereicht habe.
Interne Kommunikation ist von der Leitung nicht erwünscht. Sie würde das eigene Herrschaftswissen gefährden und die Mitarbeitenden ermutigen, ihre Aufgaben gut zu erledigen. Wie könnte man dann deren Inkompetenz kritisieren und die eigene Überlegenheit wahren? Dies gilt insbesondere für die Zentrale, die als einziger Standort auch während der Corona-Lockdowns keine einzige virtuelle (Informations-)Runde oder andere Austauschformate für die Mitarbeitenden angeboten hat. Man wurde jahrelang ins Homeoffice geschickt und hatte den Eindruck, dass die Leitung froh war, endlich ihre Ruhe im Institut zu haben.
Externe Kommunikation scheint einen hohen Stellenwert zu haben, weshalb der Arbeitsbereich Kommunikation in den letzten Jahren von einer auf drei Stellen aufgestockt wurde. Wirklich professionelle Kommunikationsarbeit kann der Bereich aber nicht leisten. Es geht ausschließlich um politische Lobbyarbeit. Das hat natürlich seine Berechtigung. Aber steuerfinanzierte Forschung im 21. Jahrhundert in Anbetracht der aktuellen antidemokratischen Entwicklungen sollte auch anderen Zielgruppen transparent vermittelt werden! Ganz zu schweigen von Partizipation etc.
Trotz seiner veralteten Struktur ist es dem DAI gelungen, bis in die Führungsebene eine 50/50-Beziehung von Frauen und Männern zu erreichen. Es gibt eine Gleichstellungsbeauftragte, die in die meisten Prozesse eingebunden ist.
Allerdings gibt es keinen fairen Umgang mit denjenigen, die aufgrund des herrschenden Arbeitsklimas und der Arbeitsbelastung längere Zeit krank sind. Nur mit anwaltlicher Hilfe (grundsätzlich ist es im DAI empfehlenswert einen Arbeitsrechtsanwalt zu haben) und mit Unterstützung des Personalrats erreicht man die im öffentlichen Dienst eigentlich üblichen Mindeststandards. In meinem Fall gab es auch nach mehrmaliger längerer Krankheit keine betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahme oder auch nur ein Gesprächsangebot. Ich selbst habe dann auf Gehalt und volle Rentenbezüge verzichtet und meine Arbeitszeit reduziert (immerhin war das problemlos möglich). Die Aufgaben wurden natürlich nicht entsprechend reduziert, im Gegenteil.
Es gibt und gäbe viele. Mit seinen Auslandsstandorten, seinen weltweiten Ausgrabungen, seinen zahlreichen Netzwerken und Kulturprojekten könnte das DAI einer der interessantesten Arbeitgeber im öffentlichen Dienst sein, für Archäologinnen und Archäologen sowieso. Allerdings wird die satzungsgemäße archäologische Forschung immer mehr zurückgedrängt oder zumindest durch immer höhere administrative Hürden eingeschränkt. Es dominieren Projekte und Aufgaben, die von kurzfristigen politischen Stimmungen getrieben sind und in kurzer Zeit große Mittel verbrennen - und damit die Verwaltung für andere lahm legen -, aber keine nachhaltige Wirkung haben. Das macht die Arbeit mit schlecht bezahlten Kurzzeitverträgen in einem schlechten Arbeitsklima noch frustrierender, weil auch das Ergebnis oft sinnlos ist.
Archäologie ist ein spannendes Forschungsgebiet.
- der Umgang von "höherer" zu "niedrigen" Etage
- die nicht vorhandene Karrieremöglichkeit
- die Bezahlung und die länge der Verträge von befristeten Mitarbeitern
- eine Fortbildung in Sachen Arbeitsrecht und Personalführung für die Leitungsebene
- mehr Weiterbildungen/ Fortbildungen anbieten
- an Fehlern arbeiten
- junge Wissenschaftler fördern
- höhere und unbefristete Bezahlung
Wenn man sich aus allem heraushält, ein angenehmer Job.
Das hat merklich abgenommen. Hauptsache eine neue Homepage mit bunten Bildern, wo man Sachen verspricht.
Wenn man sich aus allem heraushält, ein angenehmer Job.
Beides nicht vorhanden. Ich hatte keine Weiterbildung in der Zeit, wo ich beim DAI gearbeitet habe. Aufstiegschancen sehr gering. Der Doktortitel ist alles.
Rentiert nicht wirklich, es sei denn man kriegt einer der wenigen unbefristeten Stellen mit Tvöd 13/14. Auslandszulage kann ich nicht bewerten, aber soll angeblich immer schwerer sein, besonders für die jungen Kollegen.
Total viele Reisen von manchen Kollegen, klar man macht ja Archäologie, aber dann werden die Reisen von anderen Mitarbeitern begrenzt. Wenn dann müssten die vereinbarten Regelungen für alle gelten.
Auf derselben schlechten Gehaltsebene gut. Darüberhinaus kein Zusammenhalt.
Diese Rubrik müsste Umgang mit jüngeren Kollegen heissen. Sehr schlecht. Man investiert nicht in die Ausbildung von jungen Wissenschaftlern. Kooperationen und Projekte werden blockiert. Geld für Projekte kriegen nur die unbefristet Angestellten, wenn überhaupt.
Nicht kritikfähig und ich vage zu bezweifeln, dass da jemand mal eine Fortbildung besucht hat, wie Personalführung aussieht.
Wenn man sich aus allem heraushält, ein angenehmer Job.
Sehr einseitig. Man bietet Lösungen an, es wird nicht reagiert oder es wird einem sogar übel genommen, dass man was vorgeschlagen hat.
Wenn man keine Kinder bekommt, bis zum Umfallen arbeitet und Doktortitel hat, bekommt man Anerkennung, darunter nicht.
Wären genügend vorhanden, Archäologie ist spannend, wenn der Arbeitgeber einen arbeiten und forschen lassen würde. Stattdessen wartet man immer auf Antworten aus Berlin. Das kann mehrere Monate dauern, auch bei der Einstellung der Kandidaten.
Dass man viele komplexe Aufgaben bekommen, die Denkarbeit und Einsatz erfordern. Wenn man Abwechslung im Beruf mag, bekommt am diese am DAI im Übermaß.
Wo soll man da anfangen? Es wäre leichter und kürzer, die wenigen positiven Dinge zu beschreiben. Wenn man den öffentlichen Dienst kennt, geht man bereits mit wenigen Erwartung an einen neuen Dienstherren heran, aber eine derartige Ineffizienz bei der Behebung von Mängeln und Problemen ist mir noch nicht untergekommen. Üblicherweise werden bekannte Probleme negiert und die angebotenen Lösungsoptionen abgewürgt. Im Anschluss wird in einem „Staatsakt“ verspätet festgestellt, dass es ein Problem gibt und dann verkündigt, dass man den „Sachverhalt prüft“. Nebenbei wird der Überbringer der schlechten Nachricht als Ursache des Problems eingestuft. Bei uns in der Verwaltung, aber auch bei den Kollegen in der Wissenschaft lautet die Grundregel: Klappe halten, Durcharbeiten und vor dem Zusammenbruch verschwinden.
Da gäbe es wirklich sehr viel. Es lohnt sich aber nicht. Vorschläge haben wir schon viele gemacht, die werden fast nie umgesetzt. Es wird dann immer weiter rumgewurschtelt. Bis zur nächsten Prüfung des BRH.
Die kann in Einzelfällen und in kleineren Arbeitseinheiten gut sein. Hier in der Zentrale empfinde ich eine bedrückende Atmosphäre aus Angst und Resignation.
Hier gilt der alte Spruch: Bunte Verpackung, aber wenig Inhalt. Aber selbst die Homepage war bis vor wenigen Monaten eine Katastrophe. Soweit ich die Wissenschaftler verstehe, ist das Ansehen des DAI in den letzten Jahren massiv gesunken. Elitär, Selbstverliebt und Weltfremd. Solche Worte sind da zu hören. Kann ich nicht beurteilen. Nicht mein Fachgebiet.
Hier gibt es alles. Leute, die bis zum Umfallen arbeiten und Leute, die über die Rücken der Kollegen hochklettern wollen. Wer geschickt ist, kann sich abducken und hat es etwas leichter. In der Verwaltung hilft oft nur die Krankschreibung oder der Urlaub. Bei uns arbeiten so wenige Leute, dass wir alles gleichzeitig machen sollen. Es gibt zwar Regeln für die Arbeitszeit und Homeoffice, die werden gefühlt sehr merkwürdig ausgelegt.
Das Weiterbildungssystem ist ein echter Witz. Wenn man sich bei der BKÖV zur Weiterbildung anmelden will, brauch man zuerst die Genehmigung von der Leitung. Oft bekommt man aber keine Antwort auf die Anträge. Oder so spät, dass die Plätze bereits belegt sind. Eine Karriere gibt es hier nur für die wenigen Günstlinge. Die werden aber auch oft schnell „verbrannt“ und bleiben am Ende auf der Strecke.
Nach meiner Beobachtung werden Eingruppierungen fast immer so niedrig wie möglich vorgenommen. Anträge auf Höhergruppierung werden nicht oder langsam bearbeitet und sind oft nur mit Anwalt erfolgreich. Gerne wird es auch als „Schmerzensgeld“ bezeichnet.
Nicht vorhanden. Nur wenn man die Kollegen bei hohen Gaspreisen ins Homeoffice schickt. Dann kann das DAI Geld sparen.
In Einzelfällen prima, aber in einer solchen Umgebung fühlt es sich mehr als Leidensgemeinschaft an.
Die Berufserfahrung dieser Kollegen wird nach meiner Erfahrung nicht geschätzt. Vielmehr ist es unerwünscht, wenn diese Kollegen von der „Guten alten Zeit“ reden. Muss früher wirklich besser gewesen sein.
Das fühlt sich bei uns in Berlin unterirdisch an. Natürlich gibt es in der mittleren Ebene und vereinzelt auch weiter oben ein paar gute Vorgesetzte, aber es gilt hier: „Der Fisch stinkt immer vom Kopf“. Mitarbeitermotivation schwankt von Gratispizza von der Chefin zum Mittag und Drohungen mit dem BRH oder der Innenrevision zum Nachmittag. Und bei diesem Arbeitsdruck macht jeder Fehler, daher ist die Drohung so erfolgreich.
Die machen wirklich krank. Es gibt Kollegen, die sind in wenigen Monaten gefühlt um Jahre gealtert. Der Krankenstand ist hoch und macht den Arbeitsdruck noch schlimmer. Aber noch schlimmer ist, dass ich keine Besserung erkennen kann. Wenn ein neuer Kollege kommt, laufen die nach wenigen Monaten wieder weg.
Am besten nur noch per Mail. Dann kann man den „Schwarzen Peter“ auf einen anderen Tisch schieben und hat einen Nachweis dafür. Ansonsten wird auch gerne mal geschnauzt und geschimpft. Da ist jeder Homeofficetag eine Rettung.
Nach Außen steht das DAI gut da, aber gerade bei den Studenten und Doktoranten werden Frauen und junge Familien durch den Ausschluss aus fast allen Sozialleistungen und der schlechten Bezahlung massiv benachteiligt.
Davon gibt es sehr viele. Es könnte so ein toller Job sein. Aber das DAI ist in der Vergangenheit vermutlich zu oft falsch abgebogen. Leider.
Einbindung in Forschungsprojekte
komplett flexible Zeiten und Aufteilung Homeoffice - am Arbeitsplatz
- zumindest auf dem Papier spannende Projekte
- hat mich endgültig davon überzeugt, dieses unsägliche Fach zu verlassen und nicht weiter meine Lebenszeit für einen Hungerlohn mit diesem Quatsch zu verschwenden
- Arbeitsrecht ist allenfalls grobe Empfehlungsskizze
- Bezahlungsprozess untragbar
- was die Ortskräfte angeht: eine etwas arg ethisch verwerfliche Rekrutierungsstrategie für eine deutsche Behörde, aber was soll man machen, das ist vor Ort eben so üblich (dann einfach nicht dort zu graben ist offenbar keine Alternative)
- starre Strukturen, nutzlose und unfreundliche Verwaltung (sinngemäß "Na, da müssen Sie sich jetzt gedulden, bei uns ist es gerade auch ein wenig stressig" und "informieren Sie sich bitte im Internet, wie man sich korrekt um seinen ausstehenden Lohn bewirbt" nachdem man bereits den 15. Monat nach Ende der Kampagne einfach sein verdammtes Gehalt für geleistete Arbeit erhalten möchte und dann ein fingiertes Vergabeverfahren vorgesetzt bekommt, dessen Umsetzung noch einmal mehrere Wochen dauert - das bereitet ganz große Freude)
Faunenschnitt und Neuanfang oder einfach gleich ganz schließen
Vor Ort für eine Grabungskampagne hervorragend, rein von der Teamzusammenstellung meine angenehmste Grabung. Andererseits gräbt man zusammen mit reisepassbefreiten Ortskräften, was selbstverständlich überrascht, nachdem die Bundesregierung solche Praxis z. B. in Katar (vollkommen zurecht) lautstark bemängelte. Damit man sich davon aber nicht abschrecken lässt, erfährt man das praktischerweise auch erst, wenn man schon vor Ort ist.
Das hat, zumindest für mich, die Stimmung dann doch etwas gedrückt.
Es geht bergab, zumindest innerhalb der Studierendenschaft genießt das DAI und insbesondere die Orientabteilung keinen sonderlich guten Ruf mehr. Nach außen glänzt aber (noch) alles.
Ich kann nur für Kampagnenarbeit sprechen, da ich als externe wissenschaftliche Hilfskraft beigezogen wurde - Freizeit gibt es hier nicht
Mit dem direkten Team - vor Ort - gut, danach deutlich schlechter. Man wird gezielt und, zugegebenermaßen geschickt, gegeneinander ausgespielt obwohl man im Grunde im gleichen Boot sitzt.
Vor Ort sehr gut, danach (nach Ende der Beschäftigung, als es um die Bezahlung ging) grenzte es an eine Frechheit.
Für die Archäologie erstaunlich gute Unterbringung, aber von deutschem Arbeitsrecht z. B. bzgl. Arbeitszeiten- und Pausenregelungen lässt man sich hier nicht beeindrucken.
Arbeitssicherheit wird hier zwar ernster genommen als bei anderen Akteuren des Faches, aber oft muss Eigeninitiative ergriffen werden, um für sichere Bedingungen zu sorgen. Wenn ein Kollege sich drei Wochen lang täglich in Lebensgefahr begibt, weil er ohne Helm unter einem großen, ungesichert-losen Stein arbeitet, müsste der Arbeitgeber (der vor Ort ist) einschreiten, anstatt zu erwarten, dass Kollegen sich zum Buhmann machen.
Vor Ort (Kampagne) relativ gut. Als es danach um die Bezahlung ging, deutlich abgekühlt und kaum noch vorhanden.
Gehalt wäre halbwegs in Ordnung, wenn man tatsächlich nur 40 h/Woche arbeiten würde. Und wenn man tatsächlich innerhalb des ersten Jahres bezahlt werden würde. Erst mehr als ein Jahr nach Ende der Kampagne und nach viel Druck und Nachfragen in einem Konstrukt zu meinen Ungunsten bezahlt zu werden, trübt den allgemeinen Eindruck. Als Barista oder Kellner wäre ich sofort und besser bezahlt worden und hätte nicht haufenweise unbezahlte Arbeitstreffen ertragen müssen.
Aber ich war dämlich und habe diesen Quatsch mitgetragen, insofern trifft mich sicher eine Teilschuld, dass sowas überhaupt funktionieren kann. Wer ohne Vertrag eineinhalb Monate lang 11-12h pro Tag arbeitet, hat es eigentlich nicht besser verdient, als dann im Nachhinein seinem Geld nachlaufen zu müssen und nur einen Bruchteil seiner geleisteten Arbeitszeit bezahlt zu bekommen.
Das DAI könnte höchstinteressante Aufgaben bieten, aber verpasst die Gelegenheit, ihre veralteten Strukturen und Vorstellungen damit in Einklang zu bringen. Retrospektiv habe ich für den Giftschrank gearbeitet, weil schlichtweg nichts, bzw. fast nichts publiziert wird.
Schlecht.
Katastrophal
Mental lässt einen die Arbeit nach Feierabend nicht los.
Nicht vorhanden.
Gefühlt wird täglich daran gearbeitet dem kleinen Mitarbeiter maximal schlecht zu bezahlen.
Nicht vorhanden
Mäßig
Egal ob alt oder jung. Alle werden gleich schlecht behandelt.
Fragwürdig.
Miserabel
Nicht vorhanden
Nicht vorhanden. Der Führungsebene geht es gut.
Eine Seltenheit
Man lernt spätestens hier sehr anschaulich an einem Negativbeispiel, wie man nicht mit Kollegen/Menschen umgehen sollte und wie ein schlechtes Arbeitsklima gepaart mit Missmanagement und -kommunikation einen ganzen Betrieb lahmlegen kann.
Ohne respektvollen Umgang und eine funktionierende Kommunikation kann das Institut nicht mehr lange bestehen. Alleine schon weil durch den dadurch resultierenden Mitarbeitermangel viele Prozesse über Monate hinweg verschleppt werden. Die Verwaltung des DAI sollte problemlos und schnell agieren können, standardisierte Prozesse sollten endlich eingeführt werden.
Dazu muss die Öffentlichkeitsarbeit mehr gefördert und ins 21. Jh. gebracht werden.
Schlechtes Arbeitsklima ist normal und auch von oben so gewünscht und gefördert. Freundlichkeit/Höflichkeit oder ein Miteinander ist hier Fehl am Platz. Fehler machen grundsätzlich immer nur die anderen. Durch und durch eine Ellbogengesellschaft.
Insgesamt eine wahnsinnig demotivierende Atmosphäre.
Das Institut denkt leider immer noch es wäre die tollste Einrichtung der Welt und das obwohl die Anzahl der Bewerber stetig sinkt und gleichzeitig die Zahl der Kündigungen steigt..
Die Außenwirkung ist stark angeknackst, man hört von anderen Institutionen viel Kritik über das Institut vor allem wegen der schlechten Planung und Organisation. Vieles wird erst ganz kurzfristig bekannt gegeben.
Kommt darauf an, wie sehr man sich ausbeuten lässt und selbst Grenzen setzt. Dem Institut wäre es am liebsten, man würde umsonst in Vollzeit und auch am Wochenende für die Projekte arbeiten.
Telearbeit maximal einmal die Woche möglich, in heutigen Zeiten undenkbar und rückschrittlich, wird vom Institut aber als das größte Geschenk aller Zeiten für die Mitarbeiter angepriesen.
Man muss sich selbst fördern, vielleicht hat man Glück und darf an einer Fortbildung teilnehmen (am besten aber in der Freizeit und nicht während der Arbeitszeit).
Praktikanten sind nur noch als reine Arbeitskraft zum Scannen oder Abtippen da, wieso sollten die auch etwas lernen oder auch nur gezeigt bekommen. Den Nachwuchs vergrault man dadurch gekonnt.
Wenn man Glück hat, findet man ein paar nette Kollegen.
Generell ist es auffallend, wie schwer es den Angestellten am Institut fällt miteinander zu arbeiten, sei es auch nur bei alltäglichen Aufgaben. Meist sind alle aufgrund des Arbeitsklimas under Arbeitssituation frustriert und schlecht gelaunt und lassen dies gerne mal an den anderen Kollegen aus.
Die Vorgesetzten sollten alle Schulungen bekommen, was die Personalführung betrifft. Gerade die Wissenschaftlicher interessieren sich in keinster Weise für ihre Mitarbeiter, manchmal noch nicht mal für die Projekte. Gerne werden Lieblinge auserkoren, die gefördert werden, der Rest wird meist ignoriert.
Unterirdisch. Von der Ausstattung (kaputte Tische, alte Geräte), schlecht instand gehaltene Arbeitsräume über defekte Wasser/-Stromanlagen und nicht vorhandenen Arbeitsschutz. An Fahrlässigkeit kaum zu übertreffen.
Keine Einarbeitung in die Arbeit und generell keine festgelegten Arbeitsabläufe und Vorgaben, jeder muss sich alles selbst beibringen.
Nicht wirklich vorhanden und meist unhöfliche Mails, vor allem was die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Verwaltung betrifft. Mails werden gerne bewusst ignoriert. Das meiste erfährt man von Dritten über den Buschfunk.
Große Unterschiede zwischen Beamten und Tarifangestellten, und auch zwischen Lokalbeschäftigten und Entsandten. Verträge gibt es erst kurz vor knapp, Vertragsverlängerungen werden manchmal nicht mehr rechtzeitig durchgeführt. Gehaltszahlungen können schon mal verspätet ausgezahlt werden.
Vielleicht denkt man anfangs noch, dass es Gleichberechtigung gibt. Auf den zweiten Blick ist dies jedoch schnell hinfällig, gerade bei den älteren Kollegen ist die Gleichberechtigung noch nicht im Verständnis angekommen.
Daneben ist ein heftiger Unterschied in den jeweiligen Angestelltenverhältnissen und den Hierarchien zu erkennen, ganz nach dem Prinzip nach oben buckeln und nach unten und zu den Seiten treten.
Es gäbe sehr viel Potenzial für spannende und interessante Projekte, allerdings sind diese durch eine schlechte Planung und unstetige Durchführung immens gehemmt.
Wirklich nichts…
Hat mir die Lust am Beruf verdorben. Und ich bin sehr leidensfähig…habe Jahre später noch ein ungutes Gefühl, wenn ich an die Zeit am DAI zurückdenke.
Hier stimmt so viel nicht, und das schon lange. Trotz besseren Wissens, verändert sich hier nichts. Ich habe noch keinen Mitarbeiter oder ehemaligen Mitarbeiter, der zurechnungsfähig ist, getroffen, der das DAI als Arbeitgeber weiterempfiehlt. Ganz im Gegenteil, es wird von Bewerbungen abgeraten. Das sollte wirklich zu bedenken geben.
Ich bin oft mit einem unguten Gefühl im Bauch zur Arbeit gegangen.
Musste oft schlucken, wenn ausländische Wissenschaftler die Arbeit des DAIs in höchsten Tönen gelobt haben. Allerdings fließen über das DAI auch Forschungsgelder in kooperative Projekte, sodass sich nicht jeder eine ehrliche Meinung leisten kann.
Für diese Bewertung benötigt man eine negative Skala.
No chance, wenn selbstständig denkend. An einer Weiterbildung habe ich nie teilgenommen, weil es dafür kein Angebot gegeben hat.
Das Gehalt an sich ist sicher nicht schlecht, wenn man auf der richtigen Stufe steht. Als wiss. Hilfskraft und dann noch in einer Auslandsabteilung dient es jedoch mehr zum Überleben. Zudem entsprechen die Anforderungen nicht dem, was entlohnt wird.
Warum Sachen am Rechner lesen, wenn man sie auch ausdrucken kann…
Mit Gleichgesinnten sogar sehr gut, haben viel gelacht. Ansonsten muss man vorsichtig sein. Vorgesetzte haben Lieblingsmitarbeiter, die ihnen die News aus der „unteren“ Etage berichten.
Alter korreliert mit Hierarchie, zumindest im Bereich der Forschung. Die Überschrift müsste lauten „Umgang mit Jüngeren“…
Respektlos.
Es gibt Computer und Drucker.
Schlecht, Informationen können stark variieren, je nach Verhältnis zum Vorgesetzten, man darf nicht alles glauben.
Hatte hier zunächst das lachend, weinende Smiley eingefügt. Aber mehr ist leider tatsächlich nicht hinzuzufügen.
An sich interessantes Aufgabenfeld, allerdings fällt das kaum mehr ins Gewicht…
So verdient kununu Geld.