Oscarreife Inszenierung, leider ohne Inhalt
Verbesserungsvorschläge
„Der Fisch stinkt vom Kopf.“
Ein IT-Leiter, der nach außen viel Imagearbeit leistet, während im Inneren das Team und Projekte ins Stocken geraten. Die Fassade glänzt, doch die interne Organisation leidet darunter, dass Entscheidungen und Prioritäten oft nicht umgesetzt werden.
Am Ende vermittelt es eher das Gefühl, dass wir bewusst gegen die Wand gefahren werden und das mit Ansage. Die Inszenierung mag nach außen glänzend wirken, aber der Inhalt fehlt, Motivation und Vertrauen werden zerstört.
Arbeitsatmosphäre
Statt wirklich arbeiten zu können, verbringen wir die meiste Zeit damit, jede Woche neue Planänderungen umzusetzen. Projekte werden verschoben oder unnötig in die Länge gezogen. Mitarbeitende fühlen sich dadurch überlastet und frustriert, da sie mehr planen als arbeiten. Immer wieder verlassen Kollegen das Unternehmen, weil sie diesen Zustand nicht aushalten.
Work-Life-Balance
Die ständigen Änderungen und Planungsanpassungen sorgen für Unsicherheit und Stress. Die ständige Anpassung an neue Vorgaben erschwert eine stabile Planung von Arbeitszeiten und Projekten.
Hauptsache 35 Stunden.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten sind begrenzt, da Projekte verschoben oder verzögert werden. Mitarbeitende verbringen viel Zeit mit Planungen, statt praktische Erfahrungen oder Weiterbildungen zu sammeln.
Kollegenzusammenhalt
Jeder gegen jeden ....
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsebene ist eher damit beschäftigt, eigene Fehler zu kaschieren, als Orientierung zu geben. Entscheidungen wirken oft willkürlich, und Verantwortung wird nach unten delegiert. Mitarbeitende sollen unangenehme Botschaften, wie Projektverschiebungen oder fehlende Kapazitäten, nach außen kommunizieren.
Kommunikation
Offene und ehrliche Kommunikation wird konsequent vermieden. Meist ersetzt Flurfunk den Informationsfluss, sodass wichtige Entscheidungen bruchstückhaft oder verspätet ankommen. Kritik wird selten ernst genommen, und Mitarbeitende, die ihre Ansichten äußern, werden schnell als „Störenfriede“ behandelt.

