Plötzliche Kündigung trotz Lob – absolut respektlos und intransparent!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe bei High Technology Projekten als Functional Safety Coordinator bei Deutz AG angefangen und war nur 1,5 Monate im Unternehmen. Noch eine Woche vor meiner Kündigung bekam ich in einem offiziellen Feedbackgespräch die Rückmeldung, dass man mit meiner Arbeit sehr zufrieden sei. Umso schockierender und inakzeptabler war es, dass mir völlig überraschend, ohne jede Begründung und ohne vorherige Abmahnung gekündigt wurde.
Ein solches Verhalten zeigt für mich fehlenden Respekt, keinerlei Wertschätzung und eine absolut mangelhafte Transparenz gegenüber Mitarbeitern. Vertrauen wird hier mit Füßen getreten. Wer Loyalität und Fairness erwartet, ist bei diesem Arbeitgeber an der falschen Adresse.
Schon vor der Kündigung war das Arbeitsumfeld extrem toxisch. Mein direkter Vorgesetzter praktizierte ständiges Mikromanagement: Entscheidungen änderten sich wöchentlich, was heute galt, war in der nächsten Woche plötzlich wieder hinfällig. Flexibilität, die zunächst versprochen wurde, konnte jederzeit widerrufen werden, was besonders für Mitarbeiter mit familiären Verpflichtungen, insbesondere Väter, sehr belastend war.
Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von Misstrauen, Druck und inkonsistenter Kommunikation. HR zeigte keinerlei Interesse an Problemen, auf Nachrichten erhielt man keine Antworten
Die Kombination aus plötzlicher, unbegründeter Kündigung, toxischem Führungsverhalten, fehlender Transparenz und Mikromanagement macht Deutz AG zu einem Arbeitgeber, den ich unter keinen Umständen empfehlen kann.
Verbesserungsvorschläge
1. Transparente Kommunikation: Feedbackgespräche, Zielsetzungen und Veränderungen sollten klar, konsistent und nachvollziehbar kommuniziert werden.
2. Faire und nachvollziehbare Kündigungsprozesse: Mitarbeiter sollten mindestens Abmahnungen oder Begründungen erhalten, bevor eine Kündigung ausgesprochen wird.
3. Verlässliches Führungsverhalten: Mikromanagement reduzieren, Entscheidungen konsistent treffen und Mitarbeiter in Planungen einbeziehen.
4. HR als unterstützende Instanz: HR sollte auf Anliegen und Probleme der Mitarbeiter reagieren und als Vermittler fungieren, nicht als Kontrollinstanz.
5. Transparente Aufgaben- und Projektverteilung: Klare Prozesse für Task-Management schaffen, damit Mitarbeiter wissen, welche Aufgaben Priorität haben und wie sie zu den Unternehmenszielen beitragen.
6. Soziale und flexible Arbeitsbedingungen: Flexible Arbeitszeiten verlässlich gestalten und soziale Einrichtungen/Angebote fördern, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu erhöhen.
7. Faire und transparente Gehaltsstrukturen: Bruttogehalt und Zulagen klar und nachvollziehbar gestalten, um die finanzielle Planungssicherheit zu erhöhen, insbesondere für langfristige Verpflichtungen wie Kredite.
8. Umwelt- und Sozialbewusstsein stärken: Mitarbeiterangebote und soziale Räume verbessern, um ein angenehmes und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei Deutz ist von Misstrauen und Mikromanagement geprägt. Mein direkter Vorgesetzter änderte seine Meinung wöchentlich – was heute „ja“ war, war in der nächsten Woche plötzlich „nein“. Für Väter mit Kindern ist das Umfeld besonders schwierig: Erst wird Flexibilität bei den Arbeitszeiten versprochen, dann heißt es plötzlich, man müsse Punkt 9 Uhr im Büro sein. Solche widersprüchlichen Vorgaben schaffen Unsicherheit, Druck und machen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit unmöglich.
Gehalt/Benefits
Für einen erfahrenen Ingenieur mit 15 Jahren Berufserfahrung sind die Gehaltsangebote bei Deutz enttäuschend niedrig. Das Gehalt wird zudem künstlich zerstückelt: Ein Teil als Grundgehalt, ein Teil als Leistungszulage, ein Teil als Urlaubsgeld usw. Dadurch fällt das monatlich ausgezahlte Nettogehalt deutlich geringer aus, als man zunächst erwartet. Besonders problematisch ist das für Mitarbeiter, die z. B. einen Immobilienkredit aufnehmen möchten – denn Banken berücksichtigen nur den regelmäßigen monatlichen Nettobetrag. Insgesamt wirkt dieses Gehaltsmodell intransparent und für Arbeitnehmer nachteilig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im Forschungs- und Entwicklungsgebäude, in dem ich gearbeitet habe, gibt es außer der Kantine keinerlei soziale Einrichtungen oder Angebote für die Mitarbeiter. Von sozialem Bewusstsein oder echter Fürsorge für das Wohlbefinden der Beschäftigten ist nichts zu spüren. Alles wirkt auf das Minimum reduziert – Hauptsache, man arbeitet, aber für ein angenehmes Miteinander oder soziale Aspekte wird nichts getan.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten meiner direkten Führungskraft war widersprüchlich und stark von Mikromanagement geprägt. Entscheidungen änderten sich wöchentlich – was heute galt, war nächste Woche wieder hinfällig. Besonders gravierend: Noch eine Woche vor meiner Kündigung erhielt ich positives Feedback und wurde ausdrücklich gelobt. Trotzdem wurde mir völlig überraschend, ohne Begründung und ohne Abmahnung gekündigt. Für mich ist dieses Vorgehen respektlos, unprofessionell und zerstört jedes Vertrauen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen bei Deutz sind von Intransparenz und Misstrauen geprägt. Gespräche mit HR oder mit höheren Vorgesetzten werden direkt an den eigenen Chef weitergeleitet, der einen dann zur Rede stellt – absolut inakzeptabel und unprofessionell. HR selbst zeigt keinerlei Interesse an Problemen: Auf meine Nachrichten habe ich nie eine Antwort erhalten. Anstatt Unterstützung zu bieten, verstärkt HR das toxische Arbeitsumfeld nur noch. Insgesamt habe ich die Bedingungen als respektlos, belastend und zutiefst enttäuschend erlebt.
Kommunikation
Kommunikation bei Deutz ist intransparent und widersprüchlich. Noch eine Woche vor meiner Kündigung erhielt ich ausschließlich positives Feedback – und trotzdem wurde mir ohne Vorwarnung und ohne Begründung gekündigt. Ehrliche und offene Kommunikation existiert hier nicht.
Interessante Aufgaben
Bei Deutz gibt es keinerlei klares Taskmanagement. Um überhaupt Aufgaben zu bekommen, musste man sich selbst aktiv darum bemühen. Prozesse waren in keiner Weise transparent, und es war völlig unklar, welches Ziel man mit welcher Tätigkeit eigentlich verfolgt. Von klar definierten, interessanten Aufgaben konnte daher keine Rede sein – eher herrschte Orientierungslosigkeit und Chaos.

