Jenseits von Gut und Böse.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sicherheiten, Loyalität, Wertschätzung, Zuverlässigkeit
Verbesserungsvorschläge
Mehr Werbung und Sichtbarkeit für dieses tolle Unternehmen erzeugen.
Arbeitsatmosphäre
Sehr angenehm -- also Stress ist was anderes. Man hat entweder ein eigenes Büro und sitzt maximal mit noch einer weiteren Person zusammen. Das Gebäude sind etwas steril und sehr behördlich, halt im Stil der alten BRD, als Ordnung und Funktionalität noch dominierten. Das kann sehr beruhigend und entschleunigend wirken.
Image
Die DFS genießt einen guten Ruf, auch , wenn sie in der Außenwelt recht unbekannt ist. undnicht wirklich wahrgenommen wird.
Work-Life-Balance
Ja, Urlaub sollte möglichst an einem Stück genommen werden, damit er der Erholung dient und muss auch lange im Voraus geplant werden, also mit "spontan" ist das nicht so einfach, aber es gibt reichlich Urlaub, freie Tage, wenn Überstunden abgebaut werden sollen und zwei Tage die Woche FlexOffice. Das ist mehr als entspannt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es sicherlich einige -- "Karriere machen" bei ner Behörde im GmbH-Mantel eher schwierig, braucht man aber auch nicht.
Gehalt/Benefits
Jenseits von Gut und Böse. Ich versuche auf jeden Fall, mir die Demut zu bewahren und hoffe, mich noch lange Zeit monatlich auf mein Gehalt freuen zu können, denn so viel habe ich noch nie verdient und normal ist das sicher nicht. Umso umverständlicher, wenn es hier Beschwerden geben sollte, weil man schon den Bezug zur Realität verloren haben muss, um nicht zu erkennen, dass die Gehälter und Sozialleistungen astronomisch sind. Einige ATCOs sollten öfter vor Augen geführt bekommen, zu welchen Konditionen sie hier arbeiten und haben sich meiner Meinung nach daran gewöhnt und haben einen blinden Fleck entwickelt, anders kann man sich das kaum erklären.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die DFS an sich gibt sich unweltfreundlich, was natürlich schwierig ist, wenn man in der Flugbranche tätig ist, aber die Kollegen achten eigentlich schon auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung, fahren viel Bahn und haben E-Autos.
Kollegenzusammenhalt
Ist da, auch, wenn es ein recht breites Altersspektrum gibt und individuelle Personen innerhalb des Teams recht unterschiedlich. Aber das tut dem Umgang untereinander keinen Abbruch, jeder wird so genommen, wie er ist und der Umgang miteinander ist respektvoll.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es bei der DFS einige und um diese wird sich auch entsprechend gekümmert, was ich richtig finde. Niemand wird einfach aussortiert und genießt sogar Seniorität, wenn man lange dabei ist. Ich denke auch, dass es eventuell besonderen Kündigungsschutz gibt und dass es der DFS am Herzen liegt, diese Kollegen bis ins Alter zu versorgen und für entsprechende Vergütung zu sorgen.
Vorgesetztenverhalten
Nichts zu beanstanden. Die Führungskraft zeigt sich interessiert und ist bereit, neue Wege zu gehen bzw. zu lernen, ohne Dinge übers Knie zu brechen. Dazu ist diese sehr konsistent in ihren Aussagen und dem Handeln, das zeitweise daraus folgt. Man kann sich auf sie verlassen. Darüber hinaus wird viel Vertrauen geschenkt.
Arbeitsbedingungen
Ach, hier lässt sich immer was modernisieren, aber im Endeffekt ist vom Overhead-Projektor bis zum SmartBoard, Computer, Tablet alles da. Die DFS setzt natürlich auf Microsoft, was flexibler scheint als Apple, dafür aber IT-technisch anfälliger ist. Was die Bildschirme im Büro anbelangt, so haben manche Kollegen Bildschirme von vor 15 Jahren und andere aber auch gänzlich neue. Die Plätze könnten ergonomischer sein: Tische sind nicht höhenverstellbar und die Stühle kann man auch nicht der Wirbelsäule optimal anpassen.
Kommunikation
Man erhält eigentlich alle wichtigen Informationen -- vielleicht nicht immer von derselben Person, aber es erschließt sich eigentlich alles von selbst und am Ende hat man eh alles Relevante irgendwo eingeholt.
Gleichberechtigung
Da der Umgang hier recht professionell ist, so lässt sich feststellen, dass Menschen unabhängig von Geschlecht und/oder Hautfarbe wie Menschen behandelt werden. Ich habe dahingehend noch nichts Negatives erlebt, weil jeder weiß, dass jeder, der es zur DFS geschafft hat, dort nicht ohne Grund ist. Solche Dinge sind sekundär -- laut Tarif wird jeder gleich bezahlt und ich würde behaupten, dass es niedere Beweggründe hier selten in Erwägung gezogen werden, wenn man die Kompetenz von Menschen bewertet, egal ob POC oder Frau.
Interessante Aufgaben
Ich finde meinen Job interessant, weil es genau das ist, was mir liegt und worin ich schon immer langfristig arbeiten wollte. Innerhalb des Pflichtprogramms kann man noch selbst an der Kür arbeiten und hat auch Freiräume, mitzugestalten und genug Kontakt und Austausch mit anderen Menschen, die man erfolgreich in die nächste Etappe bringen will.

