Interessante Erfahrung, die ich aber nicht wiederholen muss
Arbeitsatmosphäre
Als Werkstudent/Azubi ist man ganz klar Mitarbeiter zweiter Klasse. Viele interessieren sich schlichtweg nicht für einen. Auch bei Teamtagen ist man nicht zwangsläufig dabei und arbeitet dann alleine im Homeoffice. Beim letzten Arbeitstag (zumindest aus dieser MA-
Kategorie) ist oftmals nicht mal die Hälfte des Teams zum Abschied erschienen (inkl. Führungskraft). Natürlich gab es aber auch vereinzelt sehr nette Kollegen
Kollegenzusammenhalt
Teilweise SEHR toxisches Verhalten von einzelnen Kollegen. Es gab einige Hintenrum-Aktionen, die sehr an die Mittelstufe erinnert haben. Ich bin froh, dass dies nicht meine erste Arbeitserfahrung war, so dass ich zumindest vorher gute Erfahrungen sammeln konnte
Work-Life-Balance
Als ich mal nicht ins Büro konnte wegen Uni (der Termin fand nur im Büro statt) wurde ich kritisiert mit den Worten „Das ist mir egal. Für mich zählt nur, dass du nicht da bist".
Ansonsten gilt 50% Homeoffice.
Anwesenheitszeit im Büro wird jedoch minutiös gemessen, um die Quote zu ermitteln (man nutzt einen Chip beim Betreten und Verlassen des Gebäudes).
Dadurch sitzt man z.T. alleine im Büro, nur um da gewesen zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Führungskraft lässt keine Kritik zu und entscheidet über den Kopf der Kollegen hinweg. Der Frust im Team ist zu spüren.
Generell herrschte keine vertrauensvolle Atmosphäre, auch wenn oberflächlich alles freundlich war
Interessante Aufgaben
Zumindest die Aufgaben waren interessant, auch wenn es manchmal viel Leerlauf gab
Gleichberechtigung
Das Unternehmen ist klassisch konservativ. Gefühlt sind alle Leitungspositionen männlich
Umgang mit älteren Kollegen
hier arbeiten gefühlt viele Kollegen höheren Alters
Gehalt/Benefits
Nicht top aber durchaus oberes Mittelfeld


