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Bewertung

Unprofessionelles und teilweise unverschämtes Verhalten der Führungskräfte

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei dphg in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die konstruktive Kritik und Bedürfnisse der Mitarbeitenden sollten ernst genommen werden.

Arbeitsatmosphäre

Der Fokus liegt klar auf Zahlen und Profit. Geld steht über allem. Zwischenmenschliche Aspekte oder Empathie kommen dabei leider zu kurz. Das Arbeitsklima wirkt dadurch oft kalt und wenig wertschätzend.

Kommunikation

Die Kommunikation hängt stark von der jeweiligen Abteilung und den direkten Kolleg:innen ab. Hier kann es positive Ausnahmen geben. Standortübergreifend ist der Ton jedoch häufig unprofessionell und wenig wertschätzend. Es wird viel übereinander statt miteinander gesprochen. Zwischen den Standorten herrscht ein spürbarer Konkurrenzkampf, der effektives, kooperatives Arbeiten stark behindert. Ein gemeinsames Wir-Gefühl fehlt weitgehend.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team hängt auch hier stark von den einzelnen Kolleg:innen ab und kann durchaus positiv sein. Allerdings gibt es eine hohe Fluktuation, da viele Mitarbeitende unzufrieden sind.

Work-Life-Balance

Positiv hervorzuheben ist, dass die Arbeitszeiten grundsätzlich flexibel gestaltet werden konnten. Auch Home Office war möglich, und Überstunden konnten ausgeglichen werden; Punkte, die im Jahr 2025 allerdings als selbstverständlich gelten sollten. Dennoch wurde diese Flexibilität von Führungskräften häufig als "Privileg" kommuniziert, was den Eindruck erweckte, dass solche grundlegenden Arbeitsbedingungen als besondere Zugeständnisse verkauft werden.

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation seitens der Führungskraft war häufig intransparent und manipulativ. Es wurde regelmäßig versucht, insbesondere das Unwissen jüngerer oder unerfahrener Mitarbeitender zum Vorteil des Arbeitgebers auszunutzen. Entsprechend hatte man oft das Gefühl, für naiv oder „blöd“ verkauft zu werden. Konstruktiver, ehrlicher Austausch war kaum möglich.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabenspektrum ist stark von der jeweiligen Abteilung abhängig. In meiner Abteilung war es größtenteils in Ordnung und einigermaßen abwechslungsreich. In anderen Bereichen habe ich jedoch mitbekommen, dass Mitarbeitende über längere Zeiträume keine sinnvollen Aufgaben erhalten haben. Teilweise wurde berichtet, dass sie tagelang denselben Bericht lesen mussten, weil es weder neue Aufgaben noch eine angemessene Einarbeitung gab. Besonders bei Berufseinsteiger:innen kam es vor, dass die geleistete Arbeit nicht einmal von einer verantwortlichen Person geprüft wurde.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Arbeitsumfeld konnte ich keine Unterschiede im Verhalten gegenüber verschiedenen Geschlechtern feststellen. Ein Blick auf die Unternehmenswebsite oder in öffentliche Profile zeigt jedoch, wie das Verhältnis von weiblichen zu männlichen Führungskräften tatsächlich ist...

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist in diesem Bereich weder besonders positives noch negatives Verhalten aufgefallen.

Arbeitsbedingungen

Das Arbeitsumfeld war von einem insgesamt toxischen Klima geprägt. Offenheit und Wertschätzung fehlten häufig, was sich spürbar negativ auf das Wohlbefinden und die Motivation ausgewirkt hat. Technisch war die Ausstattung größtenteils in Ordnung, aber das zwischenmenschliche Arbeitsklima überwog klar, leider im negativen Sinne.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider eher mehr Schein als Sein. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung werden zwar nach außen betont, im Alltag aber kaum gelebt. Ein einfaches Beispiel: Nicht einmal Mülltrennung wird konsequent umgesetzt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt hängt stark von den eigenen Verhandlungskünsten ab. Auffällig war, dass vertraglich vereinbarte Boni teilweise „vergessen“ wurden oder später mit der Begründung abgelehnt wurden, es sei aktuell kein Budget dafür vorhanden. Hier ist es absolut notwendig, konsequent auf das zu pochen, was im Vertrag schriftlich festgehalten wurde.

Image

Bevor ich dort gearbeitet habe, hatte ich ein sehr positives Bild vom Unternehmen. Durch die tatsächlichen Erfahrungen hat sich dieses leider grundlegend verändert. Nach außen wirkt das Unternehmen weiterhin sehr professionell und attraktiv. Dies ist ein Image, das aus meiner Sicht nicht mit der internen Realität übereinstimmt.

Karriere/Weiterbildung

Im Vorstellungsgespräch sowie im knappen Onboarding-Prozess wurde Weiterbildung aktiv in Aussicht gestellt. In der Realität zeigte sich jedoch schnell, dass dafür weder Budget noch echtes Interesse vorhanden war. Statt externe Qualifizierungen zu ermöglichen, wurde erwartet, dass wir unsere Weiterbildungen intern selbst konzipieren und durchführen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Eric Marx, Referent Human Resources
Eric MarxReferent Human Resources

Lieber Kununu-Nutzerin, liebe Kununu-Nutzer,

vielen Dank für die Zeit, die Sie sich für die Anpassung Ihrer Bewertung genommen haben. Wir bedauern, dass Ihre Erfahrungen nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben.

Gerne möchten wir mit Ihnen über Ihre Erfahrung sprechen, um Ihre Perspektive besser nachvollziehen zu können. Durch einen offenen Austausch können wir gemeinsam Verbesserungspotenziale erkennen und im Nachgang passende Maßnahmen ableiten. Wir möchten allen unseren Mitarbeitenden ein attraktives und motivierendes Arbeitsumfeld geben, weshalb wir gerne mehr über Ihre Perspektive erfahren würden.

Melden Sie sich gerne telefonisch unter der 0228 81000 404 oder per E-Mail an hr@dhpg.de, um mit uns einen Austauschtermin zu vereinbaren.

Viele Grüße

Eric Marx

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