Rückblick: Wenig Fortschritt trotz engagierter Teams
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Potenzial, ein wirklich guter Arbeitgeber zu sein – abhängig von der jeweiligen Führungskraft.
- Gute Bezahlung und attraktive Benefits.
- Viele engagierte Kolleginnen und Kollegen.
- Starker kollegialer Zusammenhalt in vielen Teams.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Sehr ausgeprägte Hierarchien.
- Geringe Wertschätzung im Alltag (subjektive Wahrnehmung).
- Zunehmende Arbeitsbelastung.
- Kommunikation teilweise nicht auf Augenhöhe.
- Einzelne Leitungsebenen wirkten eigennützig.
- Keine gelebte offene Fehlerkultur
Verbesserungsvorschläge
- Qualifizierung und sorgfältigere Auswahl von Führungskräften.
- Reflexion des Führungsverständnisses, weniger Kontrolle, mehr Vertrauen.
- Konstruktiver Umgang mit Konflikten statt Druck oder Ausgrenzung.
- Förderung einer offenen, wertschätzenden Kommunikation.
- Klare Strukturen, Beschwerdewege und Schutzkonzepte für Mitarbeitende.
- Wiedereinführung oder flexible Gestaltung von mobilem Arbeiten.
- Stärkung der Arbeitgeberattraktivität angesichts demografischer Entwicklungen.
- Verbesserung der teamübergreifenden Zusammenarbeit, weniger hierarchische Distanz.
Arbeitsatmosphäre
- Die Arbeitsatmosphäre hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab.
- In einigen Bereichen wirkten Mikromanagement, hohe Kontrolltendenzen und top‑down‑Entscheidungen belastend.
- Einzelne Kommentare habe ich als grenzwertig bzw. sexistisch empfunden.
Image
- Grundsätzlich könnte die Organisation ein guter Arbeitgeber sein, abhängig von Führung und Kultur.
Work-Life-Balance
- Die Bestrebung, mobile Arbeit möglich abschaffen zu wollen, wirkt sich aus meiner Sicht negativ auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.
Karriere/Weiterbildung
Gute Aus-und Weiterbildungen.
Gehalt/Benefits
- Die Bezahlung ist in Ordnung, die Benefits sind gut.
Kollegenzusammenhalt
- In vielen Teams ist der Zusammenhalt sehr stark und trägt wesentlich dazu bei, dass Mitarbeitende bleiben.
- Dieser Zusammenhalt könnte stärker wertgeschätzt und gefördert werden, was nicht von allen Führungskräften gelebt wird.
Vorgesetztenverhalten
- Führungsverhalten war stark abhängig von der jeweiligen Person.
- Teilweise erlebte ich ein Rollenverständnis, das eher auf Machtausübung als auf Führung basierte.
- Umgang mit „schwierigen“ Mitarbeitenden oder Bereichsleitungen wirkte teilweise druckvoll statt konstruktiv.
- Ein kollegiales Du habe ich kaum erlebt; die Kultur wirkte insgesamt eher formell und hierarchiebetont.
- In meiner Wahrnehmung wurde das Siezen teilweise gezielt eingesetzt, um Hierarchien deutlich zu machen und Distanz zu wahren.
Arbeitsbedingungen
- Zunehmend höhere Arbeitsbelastung.
Kommunikation
- Kommunikation wurde teilweise nicht auf Augenhöhe geführt.
- Über die Gen Z wurde in meiner Wahrnehmung häufig abwertend gesprochen.
- Gendern und wertschätzende Kommunikation wurden teilweise belächelt.
- Eigenständige Entscheidungen oder Kommunikation über Hierarchieebenen hinweg wurden nicht gern gesehen.
- Der Flurfunk scheint ein guter Kommunikationskanal zu sein.
Gleichberechtigung
- Einzelne sexistische Kommentare und abwertende Aussagen über bestimmte Generationen lassen aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial erkennen.

