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Diakonie 
Michaelshoven 
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V.
Bewertungen

296 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 61%
Score-Details

296 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Tut sich da was?!

3,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Diakonie Michaelshoven Arbeit- und Qualifizierung gGmbH in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Offenheit für neue Ideen und die Bereitschaft, Veränderungen auszuprobieren, sind bei einigen Vorgesetzten wenig vorhanden. Hier wäre es schön, wenn das pragmatische Ausprobieren und das Lernen aus Erfahrungen noch mehr Raum bekämen. Das würde die vorhandene Veränderungsbereitschaft zusätzlich stärken. Einige der „Neuen“ scheinen das aber mitzubringen!

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner und wertschätzender Arbeitgeber. Im Arbeitsalltag wird dieser Anspruch jedoch nicht immer eingelöst, insbesondere bei der Führung. Seit einigen Wochen nehme ich hier allerdings positive Veränderungen wahr.

Work-Life-Balance

Gut: Flexible Arbeitszeiten und funktionierende Absprachen im Team. Aber: Homeoffice wird seit etwa einem Jahr zunehmend infrage gestellt und die Nutzung immer weiter erschwert.

Karriere/Weiterbildung

Kurzfristige Weiterbildungen sind aufgrund langwieriger Voranmelde\- und Genehmigungsprozesse oft schwierig.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird pünktlich gezahlt und es gibt einen Tarif. Auch im Vergleich zu anderen Arbeitgebern sind die Gehaltsbedingungen aus meiner Sicht gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umweltverhalten sehe ich noch Potenzial, beispielsweise durch Photovoltaik zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist wirklich gut. Man unterstützt sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Nörgler, der sich gerne Gehör verschafft. Das prägt aber nicht das Gesamtbild. Gerade auf Teamleiterebene erlebe ich den Zusammenhalt als große Stärke.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Kolleginnen und Kollegen sind schon seit Jahrzehnten dabei. In letzter Zeit sind aber auch einige gegangen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist stark personenabhängig. Teilweise fehlen Wertschätzung und Begegnung auf Augenhöhe. Positiv ist, dass einzelne Personen aus der oberen Führungsebene zuletzt mehr Interesse und Wertschätzung zeigen. Daran sollte angeknüpft werden.

Arbeitsbedingungen

Die Gebäude sind zwar in die Jahre gekommen, werden aber gut instand gehalten. Im Sommer wird es in den Räumen allerdings teilweise unerträglich heiß. Eine Klimaanlage wäre hier eine deutliche Verbesserung.

Kommunikation

Informationen werden aktiv eingeholt und Entscheidungen „mitgeteilt“. Warum Entscheidungen getroffen werden, wird jedoch nicht immer ausreichend erklärt. Auf Teamleiterebene hat sich der Austausch zuletzt aber positiv entwickelt. Wünschenswert wäre, Teamleiter weiterhin frühzeitig einzubeziehen und ihre Einschätzungen bereits vor Entscheidungen zu berücksichtigen.

Gleichberechtigung

Ich erlebe alle als gleichberechtigt. Arbeitgeber lebt Inklusion selber.

Interessante Aufgaben

Ich empfinde meine Aufgaben als vielseitig und sinnstiftend. Besonders schön ist es für mich, dass bei uns viele unterschiedliche Menschen ankommen.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Beförderung nach Nasenfaktor und der Vorstand sieht zu

1,7
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Berufsförderungswerk Köln gGmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unprofessionell

Verbesserungsvorschläge

Bei Stellenbesetzungen externe Profis mit Entscheidungsbefugnis beauftragen.

Arbeitsatmosphäre

Seit der neuen Dienststellenleitung herrscht ein toxischer/autoritärer Führungsstil.
Gehorche und schweige

Karriere/Weiterbildung

Fachliche Kompetenz hat keinen Einfluss in Bewerbungsverfahren, nur die Beziehung zur Dienststellenleitung entscheidet, Partner und Freunde werden befördert.

Umgang mit älteren Kollegen

Geschäftsführer hat schon gesagt, dass er die Älteren nicht mehr braucht

Vorgesetztenverhalten

Blockade, um Stärke zu demonstrieren

Arbeitsbedingungen

Sexuelle Belästigung gegenüber Mitarbeiterinnen wird unter den Tisch gekehrt


Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Ihre Überschrift veranlasst mich, meine Rolle bei Beförderungen oder Einstellungen zu erklären:

Die Diakonie Michaelshoven hat circa 3.400 Mitarbeitende in 11 Gesellschaften.

In jeder Gesellschaft gibt es Personalverantwortliche, die sich um die Einstellungen und Beförderungen kümmern. Die fachliche Entscheidung über eine Beförderung liegt bei diesen Personalverantwortlichen.

Die Mitarbeitervertretung überprüft, ob die Verfahren korrekt durchgeführt wurden.
Ich kann und will nicht alle Personalentscheidungen meiner KollegInnen überprüfen.

Vor allem aber antworte ich, denn Ihre Äußerungen auf Kununu („Vorwurf, der Vetternwirtschaft“) haben zwei Implikationen:
1. Sie gehen davon aus, besser beurteilen zu können, wer eine Beförderung verdient hat, als die Personalverantwortlichen.
2. Sie unterstellen den beförderten Kollegen, dass sie nicht kompetent sind, sondern aufgrund fachfremder Kriterien befördert wurden.

Selbst wenn ihre Vorwürfe stimmen sollten, so fände ich es fair, ihre Kritik direkt den betroffenen Menschen zu sagen.

Herzliche Grüße

Rainer Schmidt
Theologischer Vorstand

Alles bestens seit 11 Jahren

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Zentrum Bildung und Beruf Michaelshoven gGmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich fühl mich wohl

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fällt mir gerade nix ein

Verbesserungsvorschläge

Nein, macht mal weiter so

Arbeitsatmosphäre

Alles besten seit fast 11 Jahren

Image

Ich denke gut

Work-Life-Balance

Passt

Karriere/Weiterbildung

Kann man auf alle Fälle machen

Gehalt/Benefits

Naklar, könnte für die heutige Zeit besser sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja, sind die immer dabei

Kollegenzusammenhalt

Eigentlich glaub ich ganz gut

Umgang mit älteren Kollegen

Ja da könnte so mancher besser werden

Vorgesetztenverhalten

Super

Arbeitsbedingungen

Passen

Kommunikation

Super

Gleichberechtigung

Wie es sein soll

Interessante Aufgaben

Ja geht so

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Vielen Dank für Ihre Bewertung und die langjährige Verbundenheit mit unserem Unternehmen.

Es freut uns, dass Sie sich seit vielen Jahren bei uns wohlfühlen und insbesondere die Arbeitsatmosphäre, die Kommunikation und das Miteinander im Team positiv erleben. Ebenso danken wir Ihnen für Ihre offenen Hinweise, etwa zum Umgang mit älteren Kolleg*innen sowie zu den Gehalts- und Benefit-Themen.

Wir schätzen Ihr Feedback sehr und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei uns.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Kersjes, Geschäftsführung

Klima sehr schlecht, Vorstand handelt nicht

2,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Diakonie Michaelshoven, Berufsförderungswerk Köln in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das tolle Kollegium, die Lage, das Gehalt kommt pünktlich. 

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Führungskultur erinnert mich eher an ein persönliches Machtzentrum als an ein modernes Unternehmen. In meiner Wahrnehmung ist der Führungsstil von starkem Mikromanagement, hohem Druck und einem ausgeprägten Bedürfnis nach Loyalität geprägt. Fachliche Kompetenz und konstruktiver Widerspruch scheinen aus meiner Sicht weniger zu zählen als die Bereitschaft, Entscheidungen der Führung mitzutragen.

Besonders kritisch empfinde ich den Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass

 erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die kritisch hinterfragen oder eine eigene fachliche Position vertreten, zunehmend unter Druck geraten und sich dadurch teilweise aus dem Unternehmen zurückziehen.

Bei Nachbesetzungen entsteht bei mir der Eindruck, dass Anpassungsbereitschaft und Zustimmung zu bestehenden Entscheidungen stärker gewichtet werden als fachliche Kompetenz. 

In meiner Wahrnehmung haben die letzten drei Jahre ausgereicht, um ein gutes Unternehmensklima zu zerstören.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht sollte der Vorstand stärker Verantwortung für die Führungskultur übernehmen, Kritik ernsthaft prüfen und eingreifen, wenn problematische Entwicklungen auf einer nachgelagerten Führungsebene entstehen. Eine nachhaltige Verbesserung wird meines Erachtens nur möglich sein, wenn nicht ausschließlich die Mitarbeitenden an die bestehenden Strukturen angepasst werden, sondern auch Führung und Entscheidungsprozesse hinterfragt werden. Bei mir entsteht leider der Eindruck, dass der Vorstand mit der aktuellen Situation zufrieden ist.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima empfinde ich als angespannt und demotivierend. Nach meiner Wahrnehmung arbeiten Mitarbeitende teilweise unter erheblichem Druck und mit der Sorge, Fehler zu machen oder negativ aufzufallen. Eine offene Fehlerkultur, in der Probleme ohne Angst angesprochen werden können, vermisse ich.

In meinem Arbeitsumfeld habe ich außerdem den Eindruck gewonnen, dass sich einige Kolleginnen und Kollegen beruflich neu orientieren möchten. Für mich verstärkt das den Eindruck, dass die von mir wahrgenommenen Probleme nicht nur mein persönliches Empfinden sind.

Work-Life-Balance

Wird von den Mitarbeitenden wohl überbewertet.

Karriere/Weiterbildung

Wer sich anpasst, Loyalität zeigt und Entscheidungen nicht hinterfragt, dürfte deutlich bessere Karrierechancen haben. Wer dagegen fachlich widerspricht, kritisch nachfragt oder eigenständig Lösungen entwickeln möchte, kann schnell anecken.

Vorgesetztenverhalten

Wertschätzung und Empathie durch Geschäftsführung und Bereichsleitung vermisse ich in meiner persönlichen Erfahrung weitgehend.

Kommunikation

Findet nicht statt.


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

tatsächlich bin ich immer unzufrieden, wenn Arbeitsklima und Unternehmenskultur als schlecht empfunden werden.
Ich wünsche mir ein Betriebsklima des Vertrauens, des Miteinanders und des kritischen Begleitens.
Um das zu erreichen, führe ich Gespräche, vermittele bei Konflikten und kommuniziere unsere Führungsgrundsätze.
Und ich baue darauf, dass alle Geschäftsführungen, alle Führungskräfte und die vielen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam an einem guten Betriebsklima arbeiten.

Herzliche Grüße,

Rainer Schmidt
Theologischer Vorstand

Mehrfachbewertung

Eingeschränkt zu empfehlen

2,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 bei Diakonie Michaelshoven e.V. in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter Events

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetztenverhalten

Verbesserungsvorschläge

Vorgesetztenverhalten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Vielen Dank für Ihre Bewertung. Es freut uns, dass Sie die Mitarbeiterevents und den Zusammenhalt im Team positiv hervorheben. Ihre Anmerkungen zum Vorgesetztenverhalten nehmen wir ernst, denn eine gute Führungskultur ist uns wichtig. Vielen Dank für Ihre offenen Hinweise, die uns helfen, uns weiterzuentwickeln.

Mehr Schein als Sein.

2,9
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Diakonie Michaelshoven in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die soziale Arbeit und das Miteinander mit den Kolleg*innen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mehr Schein als Sein. Kein gelebtes Miteinander. Mehr Eitelkeit als Authentizität in der Führungsebene.

Verbesserungsvorschläge

Richtig zuhören und reales Interesse zeigen.

Image

Das Image ist auf Grund der sozialen Struktur besser als es in der Realität ist.

Work-Life-Balance

Gut.

Karriere/Weiterbildung

Kaum Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Luft nach Oben.

Kollegenzusammenhalt

Gut. Viele wirklich nette Kolleg*innen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenig wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Unprofessionel. Von Oben herab. Wenig Wertschätzung.

Kommunikation

Ich empfinde keine transparente Kommunikation. Viel hinter versteckten Türen.

Interessante Aufgaben

Ja.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Es ist mein Anliegen, dass alle Mitarbeitenden, ein offenes Ohr für ihre Kritik finden.
Entweder sprechen Sie Ihren direkten Vorgesetzten an, oder Sie melden sich bei mir.

Schon an dieser Stelle möchte ich aber auf unsere betriebseigene Akademie verweisen und auf das Recht, fünf Tage Fortbildung pro Jahr in Anspruch zu nehmen.
Und auf unserer internen Kommunikationsseite MIKA finden Sie alle anderen Benefits, die wir unseren Kolleg*innen zur Verfügung stellen.

Herzliche Grüße
Rainer Schmidt

“Mit Menschen Perspektiven schaffen? - „Nach außen ja, nach innen leider nicht.”

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Diakonie Michaelshoven Kindertagesstätten gGmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Die eigentliche Arbeit mit den hilfsbedürftigen Menschen ist sinnstiftend und wird von den Mitarbeitenden vor Ort mit Herzblut gemacht
• Unter den Kolleg:innen, die direkt in den Gruppen/Wohnbereichen arbeiten, herrscht meistens ein guter Zusammenhalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Große Diskrepanz zwischen Außendarstellung und internem Umgang mit Mitarbeitenden
• Verwaltung wirkt abgehoben, wenig Wertschätzung für die Mitarbeiter die mit den Menschen arbeiten
• Langjährige Mitarbeitende werden eher verschlissen als gefördert
• Modernisierung der Wohnbereiche wird gegenüber Bürokratie vernachlässigt

Verbesserungsvorschläge

• Frischer Wind an der Unternehmensspitze wäre wünschenswert
• Vielleicht hilft es, die Führungsebene öfter mal in die Gruppen und Bewohnerhäuser zu schicken, statt nur ins Sitzungszimmer

• Modernisierung ja – aber bitte mit Blick auf die Menschen, um die es eigentlich geht: die Hilfsbedürftigen und die Mitarbeitenden, die die Arbeit tatsächlich leisten
• Manchmal wirkt es fast, als wolle man dem Silicon Valley nacheifern – dabei geht der Bezug zur eigentlichen, sehr bodenständigen Aufgabe verloren
• Weniger “Innovation um der Innovation willen”, mehr konkrete Verbesserungen dort, wo sie im Alltag ankommen (Gruppen, Bewohnerhäuser, Pflege)

Arbeitsatmosphäre

• Spürbare Kluft zwischen Verwaltung und den Mitarbeitenden, die täglich direkt mit hilfsbedürftigen Menschen arbeiten
• Verwaltung wirkt abgehoben, pflegende/betreuende Mitarbeitende fühlen sich nicht ernst genommen oder als unfähig abgestempelt
• Diese Wahrnehmung wird von vielen Kolleg:innen geteilt

Image

• Nach außen große PR-Präsenz, Politiker:innen geben sich die Klinke regelmäßig in die Hand und die Verwaltungsmenschen genießen den regelmäßigen Besuch und das ablichten mit den Promis – nach innen spiegelt sich das nicht wider
• Fassade und Realität klaffen stark auseinander (“goldener Käfig”)

Work-Life-Balance

• Hohe Belastung durch Personalmangel/Verdichtung der Arbeit
• Ausgleich für Mehrbelastung unzureichend

Karriere/Weiterbildung

• Kaum Perspektiven für langjährige, engagierte Mitarbeitende sichtbar
• Wer sich lange einbringt, wird eher “verschlissen” als gefördert

Gehalt/Benefits

• Kaum Perspektiven für langjährige, engagierte Mitarbeitende sichtbar
• Wer sich lange einbringt, wird eher “verschlissen” als gefördert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

• Nach außen viel Betonung auf Nachhaltigkeit und soziales Engagement (Imagepflege)
• Im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden kommt davon wenig an
• Maßnahmen wirken eher symbolisch als strukturell verankert

Kollegenzusammenhalt

• Unter den Kolleg:innen im direkten Kontakt mit Klient:innen/Patient:innen noch relativ gut
• Zusammenhalt zwischen den Ebenen (Verwaltung vs. operative Kräfte) kaum vorhanden

Umgang mit älteren Kollegen

• Besonders langjährige Mitarbeitende berichten, dass das frühere “Wir-Gefühl” verloren gegangen ist
• Erfahrung wird kaum wertgeschätzt, eher Austausch gegen jüngere/günstigere Kräfte spürbar

Vorgesetztenverhalten

• Wenig Wertschätzung für die tägliche Belastung der Mitarbeitenden vor Ort
• Entscheidungen wirken praxisfern

Arbeitsbedingungen

• Priorität liegt spürbar bei Bürokratie und Verwaltungsstrukturen
• Modernisierung von Gruppen- und Bewohnerhäusern wird nachrangig behandelt (erst an zweiter oder dritter Stelle)
• Investitionen fließen eher ins Verwaltungsgebäude/-apparat als in die Wohn- und Betreuungsbereiche selbst

Kommunikation

• Informationen fließen von oben nach unten, kaum echter Austausch
• Rückmeldungen aus der Basis verpuffen ohne spürbare Reaktion

Gleichberechtigung

• Deutliches Gefälle zwischen Verwaltungsebene und operativen Kräften spürbar

Interessante Aufgaben

• Die eigentliche Arbeit mit den Menschen wird oft als sinnvoll erlebt – leidet aber unter den strukturellen Problemen

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

zuerst möchte ich Sie einladen, sich direkt an Ihre Vorgesetzten oder auch an mich zu wenden, falls Sie Vorschläge für Verbesserungen haben. Oder Sie nutzen unser Ideenmanagement und reichen einen Verbesserungsvorschlag ein.

Jetzt ein paar kurze Gedanken zu Ihren Gedanken:

1. Als Vorstand der Diakonie Michaelshoven wünsche ich mir, dass unser Leitbild überall gelebt wird. Das kann ich aber nicht verordnen, sondern alle Menschen müssen mitmachen. Wie intern mit Mitarbeitenden umgegangen wird, hängt vermutlich sehr von den jeweiligen Teams ab.

2. Die Rolle des Vorstandes und der Verwaltung.
Wir bauen seit Jahren unnötige Bürokratie ab und digitalisieren soweit möglich alle Prozesse. Innovationen werden nur eingeführt, wenn sie ein Gewinn für die Menschen und unser Unternehmen sind.
Und ja, wir Vorstände sind für das Netzwerk in die Stadtgesellschaft verantwortlich und treffen Politikerinnen und Menschen aus der Wirtschaft. Weil wir glauben, ein starkes Netzwerk ist gut für das Unternehmen.
Vorstand und Verwaltung sind aber vor allem Dienstleister für die operativen Gesellschaften. Das ist allerdings schwer zu vermitteln.

3. Sie beschreiben mehrfach das Gefühl, "verschlissen" zu werden. Ich befürchte, als Vorstand kann ich das Gefühl nicht beseitigen. Aber selbstverständlich steht Ihnen der Weg frei, das mit Ihrer Vorgesetzten, Ihrem Vorgesetzten zu besprechen.

Herzliche Grüße
Rainer Schmidt

Unzuverlässiger Arbeitgeber

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Diakonie Michaelshoven Arbeit- und Qualifizierung gGmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kettenbefristung über viele Jahre

Verbesserungsvorschläge

Qualifiziertes Personal für die eingarbeitete Stelle behalten (auch befristet), anstatt unqualifizierte entfristetes Personal auf die Stelle zu versetzen.

Work-Life-Balance

Freizeitausgleich für Überstunden leicht möglich, auch kurzfristig

Gehalt/Benefits

Weit unter der Qualifikation eingestuft aufgrund des Tarifvertrags

Vorgesetztenverhalten

Leider viel zu kurzfristig über das Vertragsende informiert worden, sodass keine direkte Anschlussanstellung möglich war.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Wir bedauern, dass Sie die Befristungssituation und die Kommunikation rund um das Vertragsende negativ erlebt haben. Gleichzeitig freuen wir uns, dass Sie Arbeitsatmosphäre, Kollegenzusammenhalt und die Aufgaben positiv bewertet haben. Für Ihren Einsatz danken wir Ihnen und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Campus Michaelshoven

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Diakonie Michaelshoven e.V. in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wieder Aufnahme des Campus Gedanken in Zusammenarbeit mit allen Geschäftsführern. Einsammeln der Bedarfe und Abgleich der freien Gebäude/Flächen.

Arbeitsatmosphäre

Es ist eine tolle Umgebung mit tollen Aufgaben die Menschen helfen die es wirklich brauchen.

Work-Life-Balance

Top

Gehalt/Benefits

Bei den Projekten müsste eigentlich mehr drin sein.

Kollegenzusammenhalt

Super Kollegen in allen Bereichen.

Vorgesetztenverhalten

Man hat in letzter zeit öfter das gefühl das man absichtlich nicht alles wissen soll. Das ist in vielen Bereichen bestimmt richtig aber nicht beim Bauen.

Kommunikation

Es könnte mehr Transparenz von oben geben.

Interessante Aufgaben

Wir dürfen immer wieder neue Objekte mit spannenden Aufgaben entwickeln. Wenn man das nun wieder konzeptionel für den gesamten campus machen würde wäre es perfekt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone SchönVorstandsreferentin

Vielen Dank für die positive Bewertung und die wertvollen Hinweise. Es freut uns sehr, dass Sie insbesondere die Arbeitsatmosphäre, den Kollegenzusammenhalt und die sinnstiftenden Aufgaben so schätzen.
Ihre Anregungen zur Campusentwicklung sowie zur Transparenz in der Kommunikation nehmen wir ernst. Gerade bei komplexen Projekten ist uns eine nachvollziehbare und klare Einbindung wichtig – daran arbeiten wir kontinuierlich.
Auch Ihre Hinweise zu Gehalt und Rahmenbedingungen nehmen wir mit und prüfen diese regelmäßig im tariflichen Kontext.

Katastrophale Zustände auf Kosten der Angestellten, nur Zahlen zählen.

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Berufsförderungswerk Köln gGmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen auf operativer Ebene ist gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der autoritäre Führungsstil, die mangelnde Wertschätzung, die unterdurchschnittliche Bezahlung und die fehlende Transparenz bei Entscheidungen.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte so wie die neue Geschäftsführung sollten dringend in moderner Mitarbeiterführung und Kommunikation geschult werden. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern, anstatt sie zu kontrollieren. Eine faire, marktgerechte Vergütung und echte Flexibilität bei der Work-Life-Balance sind zwingend notwendig, um die hohe Fluktuation zu stoppen. Es sollte mehr darauf geachtet werden das Umschulungskurse stets betreut sind. Nicht alles auf Kosten der Mitarbeiter abwälzen um aus der Schuld herauszukommen. Das System fällt auf kurz oder lang allen auf die Füße.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Team ist extrem angespannt. Es herrscht ein Klima des Misstrauens, das primär durch den Druck von oben erzeugt wird. Fehler werden nicht als Chance zur Verbesserung gesehen, sondern führen direkt zu Schuldzuweisungen.

Image

Nach außen hin versucht sich das Unternehmen modern und mitarbeiterfreundlich darzustellen. Die Realität intern sieht jedoch komplett anders aus – die Fluktuation spricht Bände.

Work-Life-Balance

Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen zunehmend, was auf Dauer extrem belastend ist Dank der Kündigung der HO Vereinbarung.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine klaren Entwicklungspfade. Weiterbildungen werden nur genehmigt, wenn sie absolut zwingend notwendig sind und kaum Kosten verursachen. Aufstiegschancen sind blockiert.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsniveau liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt. Sozialleistungen oder nennenswerte Benefits gibt es kaum. Gehaltsverhandlungen werden mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage im Keim erstickt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wird höchstens für das Marketing auf Papier geschrieben. Im Alltag wird kaum auf Mülltrennung, Papierersparnis oder Energieeffizienz geachtet. Ein echtes soziales Engagement ist nicht erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige Lichtblick: Die Kollegen halten untereinander zusammen, da man sich im selben Boot befindet. Allerdings leidet auch das Teamgefüge spürbar unter dem permanenten Druck von oben.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen und deren langjährige Erfahrung werden kaum geschätzt. Es gibt wenig Bereitschaft, Arbeitsplätze altersgerecht zu gestalten oder auf deren Bedürfnisse einzugehen.

Vorgesetztenverhalten

Hier liegt das Hauptproblem. Der Führungsstil ist rein autoritär und von oben herab. Empathie oder ein offenes Ohr für die Belange der Mitarbeiter sucht man hier vergeblich. Konstruktive Kritik wird als persönlicher Angriff gewertet.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist veraltet und bremst die tägliche Arbeit massiv aus. Systeme laufen langsam, stürzen regelmäßig ab und notwendige Software-Lizenzen oder moderne Arbeitsmittel werden nur sehr zögerlich oder nach langem Betteln bereitgestellt. Ergonomische Büromöbel (wie höhenverstellbare Schreibtische oder rückenfreundliche Stühle) sucht man hier vergeblich, was auf Dauer gesundheitlich belastend ist.

Kommunikation

Eine transparente Kommunikation existiert praktisch nicht. Wichtige Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen und die Belegschaft wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Informationen fließen extrem zäh oder gar nicht.

Gleichberechtigung

Chancen sind ungleich verteilt. Beförderungen oder Privilegien scheinen eher auf Sympathie und "Zugehörigkeit zum richtigen Kreis" zu basieren als auf tatsächlicher Leistung.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr monoton und von starren Prozessen geprägt. Raum für eigene Ideen oder eigenverantwortliches Arbeiten gibt es kaum, da jeder Schritt mikromanagt wird.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 296 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Diakonie Michaelshoven e. V durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,6 Punkte). 60% der Bewertenden würden Diakonie Michaelshoven e. V als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 296 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 296 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Diakonie Michaelshoven e. V als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.