Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.9.2026
Die Diakonie Rosenheim erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre fällt je nach Standort und Abteilung sehr unterschiedlich aus: Während manche Mitarbeiter:innen von einem harmonischen, offenen Miteinander berichten, kritisieren andere einen respektlosen Umgangston und ein von Misstrauen geprägtes Klima. Dieses gespaltene Bild setzt sich beim Kollegenzusammenhalt fort – engagierte Kolleg:innen und starker Teamgeist stehen ungleich verteilten Aufgaben und Grabenkämpfen gegenüber.
Das Vorgesetztenverhalten wird von vielen Bewertenden kritisch gesehen. Kritikpunkte umfassen mangelnde Einarbeitung, inkonsistente Entscheidungen und eine Führung, die Eigennutz über Teaminteressen stellt. Auch die Kommunikation gilt für viele als veraltet und wenig konstruktiv, wobei manche Bewertungen sie als transparent und...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Diakonie Rosenheim wird von Nutzer:innen unterschiedlich bewertet und hängt stark vom jeweiligen Bereich ab. Einige beschreiben das Arbeitsklima als harmonisch und angenehm, heben offene Zusammenarbeit und viel Gestaltungsfreiheit hervor. Andere hingegen berichten, dass Vorgesetzte das positive Klima aktiv beeinträchtigen und konstruktive Kritiker schnell zu Außenseiter:innen werden.
Auch der Teamzusammenhalt und die Kommunikation zeichnen ein gemischtes Bild. Einige Bewertungen betonen die Loyalität innerhalb der Teams sowie eine selbstkritische und eigenständige Arbeitsweise. Dem stehen jedoch Berichte über einen rauen, respektlosen Umgangston und eine von Misstrauen geprägte Atmosphäre gegenüber, in der sachliche Aussprachen durch unpersönliche Kommunikation ersetzt werden und Probleme unausgesprochen bleiben.
Die Kommunikation bei der Diakonie Rosenheim erhält von den Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Während einige die Kommunikation als transparent und lösungsorientiert erleben, überwiegen kritische Stimmen deutlich. Besonders häufig bemängeln Bewertende veraltete Kommunikationsstrukturen, bei denen wichtige Informationen verloren gehen und Gespräche schlecht moderiert werden. Zudem empfinden viele die Kommunikation als Einbahnstraße ohne konstruktiven Austausch. Kritisiert wird auch, dass laute Stimmen dominieren, während Teamentscheidungen regelmäßig übergangen werden. Einige Bewertungen beschreiben widersprüchliche Ansagen von Vorgesetzten und fehlende einheitliche Regelungen. Wenige Stimmen loben die Kommunikation als funktional oder sehr gut, und eine einzelne Bewertung räumt ein, dass Informationen gelegentlich nicht direkt ankamen, dies aber verzeihlich sei.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Diakonie Rosenheim wird von den Nutzer:innen gespalten bewertet. Wenige beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als vorbildlich und korrekt, während andere von katastrophaler Führung und psychisch belastenden Arbeitsbedingungen berichten.
Besonders kritisch äußern sich Bewertungen zur Qualität und Konsistenz des Managements. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Führungskräfte kaum vor Ort präsent sind, neue Mitarbeiter:innen unzureichend eingearbeitet werden und Entscheidungen nach Sympathie statt nach klaren Regeln fallen. Zudem schildern einige den Eindruck, dass vertragliche Vereinbarungen umgangen werden. Ein Leitungswechsel in einer Abteilung habe die Situation dabei spürbar verschlechtert. Auch mangelhafte Regeldurchsetzung und eine übermäßige Aufgabenabgabe an das Team werden als Problemquellen genannt, die Konflikte – unter anderem mit dem Betriebsrat – begünstigten.
Das Gehalt bei der Diakonie Rosenheim orientiert sich an tariflichen Strukturen – einige Bewertungen bescheinigen eine branchenübliche und pünktliche Vergütung, während andere bemängeln, dass Mindestlohn ohne Zulagen gezahlt werde und es anderswo bessere Konditionen gebe. Die Meinungen zur tariflichen Eingruppierung sind damit gespalten.
Deutlich kritischer fällt das Bild beim Verhältnis zwischen Bezahlung und Arbeitsbelastung aus. Einige Mitarbeiter:innen empfinden die Vergütung angesichts der hohen Anforderungen und der getragenen Verantwortung als unangemessen. Zudem berichten wenige, dass die AVR-Tarifstrukturen in der Praxis teils zulasten der Belegschaft umgangen werden, was bei der Durchsetzung von Rechten zu Konflikten führe. Zusatzleistungen und Urlaubstage werden im Branchenvergleich als eher knapp bewertet.
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