6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Arbeitsbedingungen
– Die Gruppe, in der ich gearbeitet habe, war gut ausgestattet.
– Das Haus war gepflegt, es gab Hauswirtschaftskräfte, die sich um Ordnung und Sauberkeit gekümmert haben.
– Technische Probleme wurden schnell und unkompliziert durch die Haustechnik behoben.
Interne Wechselmöglichkeiten
– Es besteht die Möglichkeit, sich intern zwischen Gruppen oder auf interne Stellen zu bewerben.
Weiterbildungsangebote
– Der Arbeitgeber bietet regelmäßig allgemeine Weiterbildungen an.
Bei guter Beziehung: fairer Umgang
– Wenn das Verhältnis zur Geschäftsführung gut ist, wird man respektvoll und korrekt behandelt. In meinem Fall war das so.
Eigeninitiative wird (teilweise) zugelassen
– Ich konnte mir selbst interessante Aufgaben suchen und so meine Arbeit aktiv mitgestalten.
Führung nach Sympathie statt Fairness
– Der Umgang mit Mitarbeitenden hängt stark davon ab, ob man „gemocht“ wird. Wer gut ankommt, wird bevorzugt behandelt – wer nicht, erfährt spürbare Benachteiligung.
– Entscheidungen wirken willkürlich und emotional statt sachlich und professionell getroffen.
Fehlende Fehler- und Feedbackkultur
– Einige Führungskräfte zeigen wenig Selbstreflexion, übernehmen keine Verantwortung für eigenes Fehlverhalten und können sich nicht entschuldigen.
– Kritische Rückmeldungen werden oft persönlich genommen oder ignoriert.
Eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten
– Individuelle Weiterbildungswünsche werden anfangs häufig abgelehnt oder kritisch hinterfragt.
– Mitarbeitende, die sich weiterqualifizieren möchten, werden teils klein geredet oder ihnen werden unlautere Absichten unterstellt.
Misstrauenskultur statt Vertrauen
– Mitarbeitenden wird wenig Vertrauen entgegengebracht.
– Entscheidungen, die eigentlich ins Fachgebiet der Mitarbeitenden fallen (z. B. Kontakt zum Jugendamt), müssen erst durch bestimmte Führungskräfte freigegeben werden.
Belastung und Übergriffe auf Freizeit
– Mitarbeitende werden außerhalb ihrer Arbeitszeit kontaktiert, um in anderen Gruppen auszuhelfen.
– Es existiert eine Bereitschaftsliste, auf die man gesetzt wird, ohne darüber informiert zu werden.
Unprofessionelles Verhalten von Gruppenkoordinatoren
– Gruppenkoordinatoren übernehmen ihre Aufgaben oft nicht vollständig, zeigen Misstrauen gegenüber den Mitarbeitenden und entziehen sich ihrer Verantwortung.
– Dieses Verhalten wird von der Führungsebene toleriert, ohne Konsequenzen oder Klärung.
Negatives Teamklima & fehlender Zusammenhalt
– Im Team wird viel gelästert und negativ über Kolleg*innen gesprochen.
– Es herrscht spürbarer Neid, wenig Rückendeckung und kaum echtes Miteinander.
Krankheit wird kritisch beäugt
– Wer länger krank ist, muss sich rechtfertigen. Krankheit wird mit Misstrauen statt Verständnis begegnet.
Image & Doppelmoral
– Nach außen wird ein anderes Bild vermittelt als intern gelebt.
Führungskultur überdenken und professionalisieren
– Der Umgang von Führungskräften mit Mitarbeitenden sollte respektvoll, wertschätzend und konsistent sein – unabhängig von persönlichen Sympathien.
– Kritik- und Fehlerkultur fördern: Führungspersonen sollten eigene Fehler anerkennen und professionell mit Rückmeldungen umgehen können.
Transparente und faire Aufgabenverteilung
– Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sollten nicht von persönlicher Beliebtheit abhängig gemacht werden, sondern auf fachlicher Kompetenz und Engagement basieren.
Beteiligung und Kommunikation stärken
– Mitarbeitende sollten in Entscheidungen einbezogen und über relevante Dinge wie Bereitschaftslisten informiert werden.
– Gespräche, insbesondere bei Kündigungen oder Veränderungswünschen, sollten offen und professionell geführt werden.
Vertrauen in Mitarbeitende fördern
– Mehr Verantwortung und Mitgestaltungsmöglichkeiten ermöglichen, z. B. bei Hilfeplangesprächen oder in der Kommunikation mit externen Stellen wie dem Jugendamt.
Karriere- und Weiterbildungsförderung stärken
– Mitarbeitende bei individuellen Weiterentwicklungswünschen unterstützen, statt diese zu blockieren oder zu hinterfragen.
– Eine klare, wertschätzende Haltung zu Weiterbildung sollte Teil der Unternehmenskultur sein.
Offene Feedbackkultur etablieren
– Ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeitende ohne Angst vor Konsequenzen ehrlich über Missstände oder Belastungen sprechen können.
Die Geschäftsführerin hat einen besonderen Führungsstil, an den man sich erst gewöhnen muss. Der Umgang ist stark von Sympathie geprägt- wer gemocht wird, erlebt eine freundliche und angenehme Kommunikation, wer nicht, bekommt dies spürbar zu spüren.
Eine bestimmte Fachleitung fällt besonders negativ auf: der Umgang mit Mitarbeitenden ist wenig wertschätzend, Entscheidungen wirken oft labil und sprunghaft. Aussagen werden Nachhinein abgestritten, eigene Fehler nicht eingeräumt und Entscheidungen bleiben aus.
Zudem zeigt sie ein starkes Kontrollverhalten: MA wird wenig Vertrauen entgegengebracht. Beispielweise dürfen nur Gruppenkoordinator: innen an Hilfeplangesprächen teilnehmen, und bei Kontakten mit dem Jugendamt entscheidet die Fachleitung selbst, ob und wie diese erfolgen- häufig übernimmt sie die Kommunikation persönlich.
Das Image des Arbeitsgebers ist unter den MA gemischt. intern wird häufig negativ über die Führungsebene und die hohe Arbeitsbelastung gesprochen.
Miarbeitende werden häufig kurzfristig kontaktiert, um in anderen Teams auszuhelfen. Es existiert eine sogenannte "Bereitschaftsliste", auf die man gesetzt wird, ohne darüber informiert zu werden. Im Falle eines Personalmangels in anderen Gruppen wird man dann kontaktiert zum Einsatz gebeten.
Interne Bewerbungen zwischen den Gruppen sing grundsätzlich möglich und es werden regelmäßig Fortbildungen angeboten. Wenn es jedoch im individuelle Weiterentwicklunswünsche geht, reagiert die Führungsebene teils kritisch oder ablehnend. In meinem Fall wurde mein Wunsch nach einer Weiterbildung zunächst heruntergespielt und nicht unterstütz. Es wurde mir sogar unterstellt, ich wolle mich danach selbständig machen. Erst nachdem ich klar signalisiert habe, dass mir die Weiterbildung wichtig ist, wurde sie letztlich dich genehmigt
Bezahlung nach dem BAT-KF
Sündenbockkultur
Das Verhalten von Vorgesetzten ist stark davon abhängig, ob man gemocht wird oder nicht. Wer im persönlichen Ansehen steht, wird freundlich und respektvoll behandelt. Ich hatte ein gutes Verhältnis mit ihr.
Die Bereichsleitung hingegen zeigte mir gegenüber kein professionelles Verhalten , war nicht wertschätzend und warf mir Dinge vor, die eigentlich ihr eigenes Führungsverhalten betrafen.
Die Gruppe in der ich gearbeitet habe, war gut ausgestattet. Das Haus war gepflegt und in einem ordentlichen Zustand. Es waren Hauswirtschaftskräfte eingestellt, die sich zuverlässig um Sauberkeit und Ordnung gekümmert haben. Reparaturen oder Technische Probleme wurden unkompliziert über den Kontakt zu Haustechnikern gelöst- die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos
Es besteht kaum Bereitschaft zu offenen Gesprächen- weder im Vorfeld einer Kündigung noch danach. Kündigungen werden von einzelnen Bereicherungen persönlich angenommen, was eine professionelle Gesprächsbasis zusätzlich erschwert. Ich habe keinen Wertschätzenden Abschied nach vielen Jahren bei dem Unternehmen erhalten.
Interessante und anspruchsvolle Aufgaben bekommt vor allem, wer bei den Vorgesetzten gut angesehen ist. In meinem Fall habe ich mit interessante Tätigkeiten eigenständig gesucht. Entwicklungsmöglichkeiten und besondere Aufgaben werden jedoch bevorzugt an MA vergeben, die im persönlichen Ansehen stehen. Auch hier spielt Sympathie eine entscheidende Rolle.