Muss nicht sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich war bei der Dialog Factory im Energiebereich tätig. Die Einarbeitung war meiner Erfahrung nach völlig unzureichend und es wurde sehr schnell erwartet, dass man die volle Leistung erbringt. Gleichzeitig wurde für die vergleichsweise geringe Bezahlung enorm viel Druck ausgeübt.
Besonders problematisch fand ich den Umgang innerhalb des Teams. Ältere Kollegen haben teilweise erheblichen Druck auf jüngere bzw. neue Mitarbeiter ausgeübt. Vertrauliche Gespräche mit Vorgesetzten wurden nach meiner Erfahrung nicht immer vertraulich behandelt, sondern anschließend im Team weitergetragen. Dadurch entstand schnell das Gefühl, dass über einen gesprochen wird, sobald man den Raum verlässt.
Auch zwischenmenschlich habe ich wenig Wertschätzung erlebt. Teilweise wurde sogar der Kontakt zwischen Mitarbeitern unterbunden, weil einzelne Kollegen jemanden schlicht nicht mochten. Das sorgt für ein sehr unangenehmes Arbeitsklima.
Zudem empfand ich den Umgang mit Arbeitszeiten und Pausen als fragwürdig. Vorgesetzte und Young Leaders gingen regelmäßig zum Rauchen, während gleichzeitig sehr genau darauf geachtet wurde, wie lange Mitarbeiter auf der Toilette waren. Wer länger als wenige Minuten abwesend war, musste offenbar mit Nachfragen rechnen.
Als Mitarbeiter bekommt man außerdem vieles im Umgang mit Auftraggebern mit, darf sich dazu jedoch nicht äußern. Insgesamt hatte ich dadurch nicht das Gefühl, als Mitarbeiter wirklich gesehen oder wertgeschätzt zu werden.
Für die Leistung und den Druck, die dort erwartet werden, halte ich die Bedingungen für unangemessen. Mein persönlicher Eindruck war letztlich: möglichst günstige Arbeitskräfte für möglichst viel Leistung.