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Dialog 
gGmbH
Bewertung

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Schlimmste Berufserfahrung, die ich bisher machen durfte

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Bad Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich hier nichts benennen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es geht hier nicht genug um das Wohlbefinden der Mitarbeiter...und viel weniger um das der Kinder. Das hat mich am meisten schockiert und verletzt. Ich kann über den Umgang mit mir und den Kollegen hinweg sehen, nicht über die Geldmacherei mit dem Leid der Kinder. Ich trage die Last bis heute mit mir und hoffe, das der Arbeitgeber aus der Schließung einiger Wohngruppen lernt und den Willen hat, etwas zu verbessern.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitabeiten offen und respektvoll (!!) gegenüber treten, als wäre man auf einer Augenhöhe. Kommunikation und Austausch, Empathie und Verständnis. Sich vielleicht mal auf Kritik einlassen und eigene Ansätze überdenken.

Arbeitsatmosphäre

Besonders die Vorgesetzten und FBL haben zu einer schlechten Atmosphäre beigetragen.

Image

Zu Recht hat Dialog/VSD schlechte Bewertungen. Das zu Ändern oder sich Kritik zumindest mal anzuhören, kommt für die Vorgesetzten nich in Frage.

Work-Life-Balance

Man muss sich natürlich bewusst sein, dass dies Schichtarbeit ist und bei Ausfall eines Kollegen, die Schichten übernommen werden müssen. Mit dieser Einstellung bin ich auch an die Arbeit gegangen und ich habe stets Flexibilität gezeigt, in zwei Monaten 50 Überstunden angesammelt und private Veranstaltungen abgesagt. Dennoch wurde mir vorgeworfen, ich würde das Team im Stich lassen. Ich wurde zum Teil mehrfach am Tag angerufen (während ich bei meinem zweiten Job tätig war), beleidigende SMS wurden verschickt, oft bis in die Nacht diskutiert. Selbst wenn man nicht am Arbeiten war, musste man sich mit der Arbeit beschäftigen. Fehlendes Coaching und Unterstützung nach sogenannten "Krisen" wurde nicht gegeben. Insgesamt hat mich der Job so sehr viele Nerven und Kraft gekostet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Oft nach dem Motto "Nach mir die Sinnflut".

Karriere/Weiterbildung

Interne Weiterbildungen waren geprägt von altmodischem Denken und Ansätzen, z.T. keine Relevanz für unseren Arbeitsalltag. Herablassende Kommentar des Ausbilders gegenüber jüngeren, unerfahrenen Kollegen absolut unangebracht.

Kollegenzusammenhalt

Wir haben mit eine guten Team und einem guten Zusammenhalt gestartet. Durch die zunehmenden nicht nachvollziehbaren Entscheidungen von oben, das gegeneinander Ausspielen und die vermehrten Kündigungen ist das Team zum Schluss doch auseinander gefallen.

Vorgesetztenverhalten

Da kann ich mich leider nur den anderen Bewertungen anschließen: von oben herab, respektlos bishin zu beleidigend. Einfach nur unprofessionell. Der Rücken wurde einem nicht gestärkt. Viele Entscheidungen waren für mich und das Team nicht nachvollziehbar und ließen sich leider auch nicht mit den Vorgesetzten besprechen. Ausbaden durften wir -und die Kinder- das (absehbare) Chaos in der Wohngruppe.

Arbeitsbedingungen

Schlecht. Man konnte die Kinder gar nicht fördern mit den Bedingungen, die man von Außen bekommen hat. Siehe andere Kommentare.

Kommunikation

Vieles lief hinter dem Rücken ab. Man wurde zu anderen Mitarbeitern ausgefragt, FBL lästerte offen über Mitarbeiter. Offene Kommunikation hat gefehlt und hätte auch viel Ärger und Missverständnisse erspart.

Gehalt/Benefits

War okay. Jedoch wurde nach meiner Einstellung von der FBL verkündet, dass wir doch

Interessante Aufgaben

Insgesamt ist die Jugendhilfe eine abwechslungsreiche, sinnvolle Arbeit mit verschiedenen Aufgaben. Es wird nicht langweilig.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Hallo,

wir wissen zu schätzen, dass du dir Zeit genommen hast, deine Kritik ausführlich darzulegen. Das ist hilfreicher als kommentarlose Bewertungen. Und es gibt uns die Möglichkeit, einige Punkte klarzustellen. Grundsätzlich bedauern wir es, dass du deine Zeit bei uns so negativ empfunden hast.

Gerade in der Jugendhilfe steht für uns das Kindeswohl immer an erster Stelle. Und genau deshalb gibt es seit vielen Jahren die Ombudsfrauen, das Coaching, den Kriseninterventionsdienst und weitere Stellen, die genau das im Blick haben.

In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine Wohngruppe geschlossen, bei einer anderen haben wir das Konzept verändert. In beiden Fällen haben wir zunächst gemeinsam mit dem Team versucht, zum Wohl der Kinder das Haus zu erhalten. In solchen Situationen sind wir immer im sehr engen Austausch mit den Bewohner*innen und Mitarbeitenden. Alle Hinweise, die uns von Mitarbeitenden vor Schließung einer Gruppe gemeldet wurden, wurden von uns aufgenommen und bearbeitet oder sogar verändert.

Bei den Verbesserungsvorschlägen nennst du Punkte, die für uns zentral sind und über die wir nicht diskutieren. Das war schon immer so, und nicht zuletzt durch das Vorhaben Rückenwind, das im Juli 2024 gestartet ist, hat das Überdenken bisheriger Prozesse und Haltungen einen immens hohen Stellenwert bekommen. Wir gehen mit den Ergebnissen dieser Erhebungen sehr transparent um und erhalten aus allen Fachbereichen erfreuliche Rückmeldungen, dass die Erkenntnisse auch umgesetzt werden.

Offene Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sind der Schlüssel zu einem guten Teamgefüge. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da die Arbeit emotional und fachlich anspruchsvoll ist. Wir bedauern es, dass du dies in deiner Wohngruppe offenbar nicht erlebt hast. Wenn das Coaching oder die Pädagogische Leitung informiert und eingebunden werden, lässt sich daran arbeiten. Denn jegliche Hinweise und Anfragen werden selbstverständlich bearbeitet. Das Coaching-Team besteht nicht nur aus einer Person, jede/jeder bekommt die Hilfe, die sie/er benötigt.

Deine Rückmeldung nehmen wir ernst, auch wenn wir nicht alle Schilderungen so teilen und uns in den meisten Punkten deutlich davon distanzieren. Es ist schade, dass dein Beitrag vor allem starken Unmut transportiert. Solche Darstellungen können – ob gewollt oder nicht – nicht nur dem Träger und den Kolleg*innen schaden, sondern am Ende auch den Kindern und Jugendlichen, für die wir alle arbeiten.

Auch wenn wir in manchen Punkten zu einer anderen Einschätzung kommen, sind Hinweise wie deine wichtig, um uns weiterzuentwickeln. Wir hätten uns aber
gewünscht, dass du dein Anliegen ehrlich und dem tatsächlichen Stand entsprechend geschildert hättest.

Wir wünschen dir, dass du dein persönliches Glück bei einem anderen Arbeitgeber findest.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.