Man arbeitet nicht für eine Firma, sondern für ein Ego!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man lange genug sucht, findet man vielleicht etwas etwa den kostenlosen Kaffee oder den Gedanken daran, dass der Feierabend näher rückt. Für manche ist allein die Hoffnung, dass es irgendwann vorbei ist, schon ein Lichtblick.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was ich schlecht am Arbeitgeber finde? Wo soll ich anfangen? Ich denke, die Bewertungen sprechen für sich. Ich hoffe wirklich, dass diese Kritik aufgenommen wird und nicht einfach mit weiteren positiven Bewertungen überschrieben wird, in der Hoffnung, dass sie untergeht. Es kann ja passieren, dass nach Jahren plötzlich innerhalb kürzester Zeit viele positive Bewertungen auftauchen das ist alles möglich wir leben im 21.Jahrhundert;). In diesem Sinne: Es ist wie Spiegel, man sieht sich.Und bevor jetzt wieder das alte Lied kommt von „frustrierten Ex-Mitarbeiterin/er, die es nicht geschafft haben“ keine Sorge. Den Wind könnt ihr euch sparen, der zieht hier nicht. Wer genau hinschaut, merkt schnell: Es geht hier nicht um Frust.
Verbesserungsvorschläge
Karrierechancen fair verteilen statt Bevorzugungen. Kommunikation heißt hier nicht nur meckern, sondern auch mal loben. Überstunden dürfen kein Dauerzustand sein, Work-Life-Balance kein Witz. Homeoffice für alle, nicht nur für auserwählte Mitarbeiter ohne persönlichen Draht. Nachhaltigkeit und Arbeitsschutz müssen ernst genommen werden, statt nur Lippenbekenntnisse zu bleiben. Statt inszenierter Firmenfeiern lieber mehr Gehalt zahlen eine Kaffee-Flatrate ersetzt keine echte Wertschätzung.
Mitarbeiter sollte man ernst nehmen und nicht ständig die Schuld bei anderen suchen. Kritik darf nicht automatisch als Angriff auf das Unternehmen verstanden werden. Außerdem muss man aufhören, sich mit Standard-Goodies als der einzig wahre Arbeitgeber darzustellen das ist längst nichts Besonderes mehr. Stattdessen wäre es angebracht, auch mal echte Meinungen und Kritik anzunehmen,und wenn dann doch kommentiert wird, sollte man besser mit Argumenten kommen, statt alles reflexartig auf „frustrierte Ex-Mitarbeiter, die keine Karriere gemacht haben“ abzuschieben.
Ich hoffe wirklich, dass diese Kritik ernst genommen wird, denn echte Mitarbeiterstimmen werden hier leider viel zu oft ignoriert.
Arbeitsatmosphäre
Misstrauen statt Teamgeist. Intrigen, Ausgrenzung und Druck prägen den Alltag. Nur wer beim Chef gut dasteht, hat Chancen. Ellenbogen sind hier die wichtigste Währung.
Image
Das Unternehmen gibt sich modern und attraktiv, doch dahinter steckt viel Schein. Karriere und Weiterbildung sind Glückssache, Kommunikation findet meist nur bei Kritik statt. Überstunden sind Normalität, Work-Life-Balance gibt es kaum. Benefits beschränken sich auf Wasser und Kaffee. Nachhaltigkeit und Arbeitsschutz werden vernachlässigt. Kollegenzusammenhalt entsteht durch gemeinsamen Druck, nicht durch echte Teamarbeit. Die Fluktuation ist hoch. Nach außen glänzt es, intern herrschen Kontrolle, Sympathiewirtschaft und Stillstand.
Work-Life-Balance
Hier brennt man Menschen nicht aus man verbrennt sie. Wer zu viel denkt, hinterfragt oder einfach nur nicht spurt, ist schneller weg als man „Einarbeitung“ sagen kann. Die Belegschaft wirkt wie ein Staffellauf: ständig neue Gesichter, ständig stille Abgänge. Wer bleibt, hält den Kopf unten aus Selbstschutz.
Karriere/Weiterbildung
Karriere ist hier kein System, sondern ein Zufallsprodukt. Wer sich weiterbilden will, muss es gegen Widerstände tun. Engagement wird schnell als Bedrohung gesehen vor allem, wenn es nicht in bestehende Machtverhältnisse passt. Qualifikation zählt wenig, persönliche Nähe zu Entscheidungsträgern dafür umso mehr.
Gehalt/Benefits
Eine Wasser- und Kaffee-Flatrate wird hier als besonderes Benefit hervorgehoben Leistungen, die in vielen Unternehmen längst Standard sind. Wirklich spürbare Gehaltserhöhungen oder attraktive Sozialleistungen sucht man hier jedoch vergeblich. Lieber mehr Gehalt zahlen, statt mit kuriosen Goodies und inszenierten Firmenfesten zu locken, an denen ausgerechnet nicht alle teilnehmen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind hier Fremdwörter. Sicherheitsmaßnahmen wirken wie reine Formalitäten, der Umgang mit Materialien ist oft sorglos, und die Belastung der Mitarbeiter wird ignoriert oder heruntergespielt. Es scheint, als zähle hier nur der kurzfristige Profit
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit funktioniert vor allem, weil man im selben Boot sitzt oder vielmehr im selben Sturm. Der Druck schweißt zusammen, aber echte Teamkultur sieht anders aus.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen zählen nur, wenn sie dem Chef nahestehen oder befreundet sind. Die wenigen, die festgehalten werden, sind Ausnahmen der Rest wird ignoriert.
Vorgesetztenverhalten
Hier herrscht kein Führungsstil hier herrscht jemand. Wer eigene Gedanken hat oder gar wagt, eine andere Meinung zu vertreten, sollte sich schon mal innerlich verabschieden. Entscheidungen entstehen nicht durch Kompetenz, sondern durch Nähe zur Macht. Objektivität? Wird hier genauso vermisst wie echte Führung.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung wirkt modern, doch der Umgang mit Sicherheit und Gesundheit lässt zu wünschen übrig. Viele Risiken werden heruntergespielt oder ignoriert, sodass man sich oft selbst schützen muss. Verantwortung für den Schutz der Mitarbeiter scheint hier keine Priorität zu haben.
Kommunikation
Hier wird nur gesprochen, wenn’s was zu meckern gibt. Lob? Fehlanzeige. Wer offen spricht, riskiert Ärger Ehrlichkeit ist nicht erwünscht. Stattdessen wird einem ins Gesicht gelacht und hinterm Rücken das Gegenteil erzählt. Betriebsrat? Tabu. Gefallen beim Chef ist auf jeder Ebene Pflicht.
Gleichberechtigung
Hier zählt nicht, was du kannst sondern, wen du kennst. Leistung macht Pause, wenn Sympathie den Raum betritt. Wer reinpasst, steigt auf. Der Rest darf zugucken, wie Vitamin B "Karriere "macht Qualifikation steht daneben und klatscht höflich mit.
Interessante Aufgaben
Es wird viel versprochen was davon übrig bleibt, zeigt sich erst später. Wer auf neue Aufgaben hofft, sollte sich jede Zusage schriftlich geben lassen. Denn was heute noch zugesichert wird, war morgen angeblich „nie so gemeint“. Dinge verschwinden hier gerne aus dem Gedächtnis oder werden im Nachhinein kreativ umgedeutet. Mit Durchhalte-Parolen wird man hingehalten, um Mitarbeitende zu ködern und noch mehr aus ihnen herauszupressen.