2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- keinen starken Featuredruck, man kann sich die Zeit nehmen, die eine gute, gesunde Entwicklung braucht
- Gutes Überstundenmanagement und allgemein wenig Notwendigkeit Überstunden aufzubauen
- Recht flexible Arbeitszeiten (auch wenn es im Vertrag etwas weniger flexibel erst aussieht)
- Verbesserungsvorschläge werden ausführlich zusammen diskutiert
"Schlecht" wäre hier etwas hart, eher ein paar kleine Kritikpunkte:
- Drang, es jedem recht machen zu wollen sorgt öfter dafür, dass einige wenige etwas Neues lange blockieren können
- Teilnahme an Events wird Leuten von weiter weg unnötig schwer gemacht
Bei uns im Team sehr harmonisch, freue mich jeden Tag aufs Daily und hab noch nie mit Bauchschmerzen an ein Meeting gedacht
Was man so hört bei den meisten Kunden wohl ganz beliebt, aber das muss man eher von außen beurteilen.
100% Homeoffice macht hier schon viel aus! Und wir haben auch sehr viele Leute mit reduzierten Stunden, viele haben sogar leicht reduziert und freitags frei (auch noch recht neue Mitarbeiter). Das lässt sich recht flexibel regeln. Es gibt eine Kernarbeitszeit, aber auch da lassen sich recht leicht Ausnahmen absprechen. Wir haben Väter, die dann z.B. nur vor- oder nachmittags arbeiten.
Überstunden werden getrackt und können in Freizeit umgewandelt oder aufbezahlt werden. Man ist eigentlich selten gestresst, dass irgendetwas dringend fertig werden muss und man kann sich die Zeit nehmen, die man braucht, um ein Feature vernünftig zu implementieren.
Eigentlich gibt es nicht wirkliche Karrierestufen, die Seniorität kommt mit den Jahren und den jährlichen Gehaltssteigerungen und man wächst mit seinen Aufgaben, aber soweit ich weiß, steigt man da nicht wirklich in eine neue Stufe. Das macht die Hierarchie sehr schön flach, aber wer darauf aus ist, alle paar Jahre einen neuen Titel zu bekommen, ist bei uns vermutlich falsch.
Es gibt keine wirklichen Weiterbildungsmöglichkeiten außer ein paar Vorträgen von Mitarbeitern. Also keine bezahlten Kurse/Konferenzen oder Programme. Man lernt natürlich mit der Zeit immer mehr über sein Gebiet während der Arbeit.
Geht natürlich immer besser, aber ich bin schon eigentlich zufrieden. Die letzten Jahre gab es schon mehrmals grob 4% mehr für alle. Find ich eigentlich ein gutes Konzept, da dann auch stillere Persönlichkeiten ihren Anteil bekommen und nicht die, die am lautesten rufen, auch am meisten bekommen.
Bei sonstigen Benefits sieht es recht mau aus, da könnte man z.B. noch gut eine betriebliche Gesundheitsförderung wie Hansefit anbieten.
Die Betriebsrente gibt aktuell keine wirklich guten Prozente, sodass man damit, wenn es so bleibt, langfristig (nach meinen Berechnungen) auf weniger rauskommt als mit einem privaten Sparplan trotz Arbeitgeberzuschlag. Aber natürlich immer noch besser als nichts zu sparen.
Mir ist da nichts bekannt, dass wir da irgendetwas dafür oder dagegen tun würden. Daher solide 4 Sterne.
Homeoffice fördert sicher weniger Autofahrten, wobei das Deutschlandticket leider nicht bezuschusst wird.
Bei uns im Team ist der Zusammenhalt sehr gut. Da ist man füreinander da. Firmenweit sind zwar nicht alle immer einer Meinung und da wird auch schon mal etwas hitziger diskutiert, aber es bleibt immer noch anständig. Manchmal sind manche Entscheidungen auf Kosten des "niemand soll benachteiligt werden" etwas seltsam. Da soll dann besser niemand einen Benefit haben, als dass eventuell manche diesen nicht wahrnehmen könnten. Beispielsweise wurde mal diskutiert, ob für ein großes Firmenevent ein Teil der Reisekosten für Anreisende von weiter weg übernommen werden könnte, aber das wurde dann lieber nicht gemacht aus Sorge, dass Leute vor Ort sich benachteiligt fühlen könnten (obwohl diverse Leute vor Ort das auch gut gefunden hätten).
Ältere Kollegen haben wir einige und ich konnte da bisher ebenfalls keinen schlechten Umgang beobachten. Die betreffenden Kollegen werden sehr für ihre Erfahrung geschätzt, lassen sich aber auch umgekehrt auf neue Vorschläge ein bzw. begrüßen diese sogar.
An sich bin ich zufrieden. Ich finde, an manchen Stellen wird etwas zu sehr auf jeden Rücksicht genommen. Da fehlt manchmal ein "so wird es jetzt gemacht/ausprobiert", bevor man noch weitere Wochen darüber rumdiskutiert, ohne Ergebnis. Aber das finden vielleicht auch andere positiv. Es hat leider zum Ergebnis, dass Veränderungen nur sehr schleppend möglich sind und man viel anschieben muss. Auf der anderen Seite gibt es dadurch keine überstürzten Umbrüche, kann auch von Vorteil sein.
Da wir fast alle ausschließlich oder zu großem Teil im Homeoffice sind, könnte hier schon noch mehr unterstützt werden. Man kann sich seinen Rechner nach Hause holen, er wird aber neuerdings nicht mehr geliefert. Wenn man ihn nicht zuhause hat, muss man von einem privaten Gerät aus über das Netzwerk arbeiten. Aktuell werden die Bürorechner geupgraded, aber ich musste jetzt schon über ein Jahr mit einem recht alten Rechner arbeiten mit teilweise sehr langen Kompilierzwangsunterbrechungen. Die Peripherie (Kamera und besonders das Headset), die man standardmäßig bekommt, ist qualitativ nicht besonders gut. Events sind zwar offiziell 'freiwillig', aber man möchte ja schon mal die Kollegen 1-2x im Jahr treffen und dann haben weiter weg Wohnende deutlich höhere Kosten mit Anfahrt + Hotel + zusätzlich für die Anreise Urlaub nehmen, da nichts davon unterstützt wird. Das fühlt sich dann schon so an, als wäre der Firma gar nicht daran gelegen, dass die Mitarbeitenden von weiter weg auch an so etwas teilnehmen. An den monatlichen Betriebsessen können diese ja auch schon nicht teilnehmen. Hier sehe ich noch das größte Verbesserungspotential.
Es kann immer alles angesprochen werden. Jeder Vorschlag wird diskutiert und es gilt immer der Grundsatz, dass man alle mitnehmen will. Kommunikation mit dem Chef läuft auch größtenteils auf Augenhöhe. Klar, irgendwie ist er der Chef, aber man hat schon das Gefühl, dass da nichts von oben herab passiert. Auch die Dienstälteren Kollegen hab ich nie ein "ich kann das besser als du" Gefühl rüberbringen bekommen.
Konnte bisher nichts Negatives beobachten. Es gibt keine blöden Sprüche in irgendeine Richtung und es wird immer versucht, jeden mitzunehmen.
Von interessanten Softwarearchitekturaufgaben über Problemstellungen, wo man erstmal einen Zettel mit Geometrie-Berechnungen vollschreibt bis hin zu Performanceoptimierungen und UI-Designentscheidungen ist alles dabei, was das Programmiererherz höher schlagen lässt. Gelangweilt hab ich mich bisher nie.