Unzumutbar / " Zwei arbeiten für Vier. Und die tritt sie dann noch!" / Sozialneid wurde ganz groß geschrieben.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Da fällt mir wirklich nichts ein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich könnte noch 2h so weitermachen...
Verbesserungsvorschläge
Führungsmannschaft auswechseln. Der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst.
Vielleich bekommt man dann die enorme Fluktuation doch noch in den Griff. Alle 2 Jahre hatte die Abteilung komplett umgeschlagen.
Der Konzern wäre wohl auch nicht traurig. Da merkte man natürlich auch, was für Zahlen gemeldet wurden. "Die veralbern uns doch!"
Arbeitsatmosphäre
Nach dem 1. Vorstellungsgepräch hatte ich abgesagt. War komisch. Gefiel
mir nicht. 1 Woche später meldete sich die Abt.leiterin wieder bei mir. Und ich ließ mich überreden. Das habe ich noch sehr bereut.
Großes, professionelles Onboarding der Personalabteilung.
Sobald ich die Fach-Abteilung betrat, lief das Schiff auf Grund.
Einarbeitung: Die Abt.leiterin las aus irgendwelchen Unterlagen vor - 4h am Stück. Über PC-Programme, die ich nicht zu sehen bekam, Ablagen, irgendetwas... Hauptsache sie konnte ihre Liste abhaken.
Nachfragen wurden sofort abgewürgt. Ich saß einfach nur da.
Fachliche Einarbeitung: 3 Sätze der Teamleiterin. (Kein Scherz!) Und dann ließ sie mich stehen. Ich kann ja dann mal fragen gehen. Arbeits-Unterlagen erhielt ich keine. Kannst ja mal im PC gucken...
Wenn ich jemanden ansprach, wurde ich - bewusst - stehen gelassen.
Ich hörte auch mal: "Was willst Du?!" Bewusstes Nicht-Guten-Tag-Sagen. "Ja, geh mal da ans Telefon...!!" - (Wie käme ich dazu?!)
Ich bin kein Azubi im 1. Lehrjahr und arbeite auch nicht den anderen zu!
Sofortige Machtspielchen wie auf dem Schulhof. Neid, Minderwertig-keitskomplexe, aber Trittbrett-Fahren....
SOZIALNEID wurde groß geschrieben.
Kommunikation
Welche Kommunikation?
Die Abteilungsleiterin war wochenlang nicht im Büro, nicht zu erreichen, keiner wusste, was los war. Spekulation: Die suche sich einen neuen Job?
Plötzlich Teambesprechung.
Abt.leiterin: "Was habt ihr mir zu sagen?!... Nichts?!... Ich bedanke mich für DIESE Beteiligung!!" Ironisch, herablassend, respektlos, offen pöbelnd...
Ihr eigener Beitrag: Einfach gar nichts. Kommunikation ist Führungsaufgabe!
Monatsabschluss: Ablaufplan habe ich nie gesehen.
Wir hatten dringend/ viel zu tun, um fristgerecht abzuliefern.
Die Abt.leiterin strich den letzten Arbeitstag - ohne Ankündigung.
Stattdessen, ganztägiger Vortrag über "wer macht was". Sagen durften wir nur, was ihr genehm war. Bei Kritik wurde einfach der Kopf weggedreht, aber Antworten gab es keine. Und es gab viel Kritik.
Natürlich durfte ihr Liebling mitten drin gehen. Wir wurden über den Feierabend hinaus festgehalten. Der Ex-Azubi musste gar nicht erst teilnehmen.
Ergebnis: Aufgaben mussten wieder am Wochenende erarbeitet werden. Natürlich ohne Ausgleich. War ihr doch egal.
Wir vermuteten, diesen Vortrag hatte sie nur Tage zuvor bei ihrem Führungskräftetraining gelernt. Und unreflektiert nachgeplappert.
Kollegenzusammenhalt
Nach meiner Wahrnehmung hatte sie 2 Mitarbeiter, die sie mit ihren
Leitungsaufgaben/als "rechte Hand" durch die Gegend schickte.
Per Vertrag hatten diese aber keinerlei Leitungs-/Weisungs-Befugnisse.
Bei Kritik hieß es dann: "...das wird halt so wahrgenommen...". Nein, sie stellte das zielgerichtet her!
Das war defacto die Mitarbeiter nach unten durchreichen.
Natürlich habe ICH MICH DAGEGEN GEWEHRT!
Mir wurde dann der Ex-Azubi hinterhergeschickt. "Guck mal, was die da so macht!" - Was?! Das darf sie nicht!
Ich habe noch nie einen so schlecht ausgebildeten, uninteressierten und faulen Ex-Azubi erlebt. Und er wurde nicht sanktioniert!
Und dann holte man die "Bruder-Abteilung" ins Boot. Gegen DIE kann man doch was finden. Ihr habt doch an der gleichen FH studiert... Und "Brüderchen" war eifrig und buddelte... und schrie durch die Gegend, was er meinte irgendwo gehört zu haben... So sichert man da halt seinen Job!
"Brüderchen". Früher Steineschmeißer. Studium geradeso geschafft?
Ich schlug der Abteilungsleiterin vor, ich informiere den Geschäftsführer darüber. Da wurde sie tatsächlich nervös und lies mich doch früher aus dem Vertrag aussteigen.
Work-Life-Balance
Ich habe mir irgendwann einfach selbst Home-Office gegeben.
Die Überstunden gingen durch die Decke.
Die Hütte brannte vorne und hinten. Kein Land in Sicht.
Kein Wunder, da z.B. ein Ex-Azubi buchstäblich gar nichts tat.
Das Postfach lief über. Die 3. Mahnungen stapelten sich. Und es wurde nicht besser. Bis wir drauf kamen: Die Abt.leiterin hatte vergessen, verschiedene Aufgaben zu vergeben. Zuständig bis dato: Ex-Azubi. Das mussten dann 2 (Ich +) zusätzlich abarbeiten. War ihr doch völlig egal!
Jährliche Inventur:
Die Mitarbeiter wurden über den Termin nicht informiert.
("Ist doch immer so... War letztes Jahr doch auch so..." Wer war denn letztes Jahr schon da?)
Kein Ablaufplan. Keine Listen vorbereitet. Einfach nichts. Keiner wusste etwas. Abteilungsleiterin war stundenlang nicht auffindbar.
Aber die Mitarbeiter der anderen Abteilungen standen vor der Tür mit Fragen.
Zudem wurde verlangt, dass das Team länger/bis in den Abend arbeiten sollte. Natürlich nicht ihr Liebling.
Gegen 18:00 Uhr wollte die Abt.leiterin Pizza bestellen. Keiner hatte Lust drauf. Das hat sie ja gar nicht verstanden.
Vorgesetztenverhalten
Grundlegender Respekt war ein Fremdwort in dieser Abteilung!
Herablassung und Arroganz meinte sie durch eine gestelzte, unnatürliche, überbetonte Sprache zu kaschieren. Als würde man einem Kleinkind etwas erklären. Nein, sie hat keinen Sprachfehler. Und "das Team" nahm sich ein Beispiel!
Leider war der Inhalt oft nicht so up to date. Und wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlte: "BilMoG!!!" - gab es seit 10 Jahren nicht mehr
Sie ließ keinen Zweifel daran, dass sie keinen Bock auf Team hatte. Sie sah sich in keinerlei Pflicht zur Information, Kommunikation, Team-besprechungen o.ä. Das Gehalt dafür nahm sie schon!
Stattdessen ließ sie den Mitarbeitern durch ihren Liebling ein paar Brocken zurufen - wie beim Bund.
An Besprechungen mit anderen Abteilungen/ Schnittstellen durften die Mitarbeiter, die das Thema bearbeiteten, nicht teilnehmen. Ihr Liebling führte dort das Wort. Bis die Gegenseite nicht mehr an den Gesprächen teilnehmen wollten.
Liebling löste einfach gar nichts. Nur Nebelbomben und Verwirrung. Als das dann doch auffiel, schob sie ihre Duftstoff-Allergie vor und konnte da nicht mehr hingehen... Und dann hat sie ganz schnell gekündigt...
Macht heute Mietenbuchhaltung.
Interessante Aufgaben
Gibt es nicht. Nur Masse durchkloppen. Chaos und Rückstand an allen
Ecken. Engagement zahlt sich nicht aus. GAR NICHT.
Mein Grund, dort doch noch anzufangen war, die Anbu mit-zuübernehmen. Ich habe diese Aufgaben niemals erhalten!
Was schert sie ihr Geschwätz von gestern! Oder Vereinbarungen! Oder Vertragskonditionen!
Definitiv nicht das, was in der Ausschreibung stand und besprochen wurde!
Aber die Kündigungsfrist von 3 Monaten kannte sie GANZ GENAU.
Das EDV-Programm funktionierte nur sehr eingeschränkt. Alle schleuderten. Ich habe so etwas wirklich noch nie gesehen!
Ursache: Angeblich - habe die Abt.leitung div. Updates nicht eingespielt - seit Jahren. Scheute sich aber, dies beim Konzern mitzuteilen. Dort hatte man keine Probleme mit dem Programm.
Ich sollte an den ersten Arbeitstagen mit zum Mittagessen. Der Ober-Leiter war auch dabei. Er zögerte keinen Moment, mich nach einer Empfehlung für eine ERP-Software zu fragen.
(Nicht die voran beschriebene Software, da gab es keine Lösung.)
Bei so was habe ich prinzipiell Amnesie. Wenn er ein neues ERP-Programm anschaffen will, möge er seine Hausaufgaben doch selbst machen!
Daraufhin wurde nicht mehr mit mir gesprochen.
Gleichberechtigung
Keine Spur.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind zum "In-die-Tasten-Hauen" da. Werden sonst nicht berücksichtigt.
Qualifikationen sind egal.
Arbeitsbedingungen
Ein früherer Mitarbeiter berichtete mir, er wäre während der Kündigungs- frist ernsthaft erkrankt. Er bat die Abt.leiterin, im Home-Office bleiben zu können, da er nicht Autofahren und im Büro arbeiten könne. Er wolle ja die Übergabe und Einarbeitung gern zu Ende bringen.
Dies war wohl nicht möglich, so dass er sich letztendlich für Krankengeld bis zur OP entschied.
Da zahlte sich auch nicht aus, dass er bei "Brüderchen" mitgemacht hatte.
Macht heute Kreditoren bei Facility-Management. - Ich nicht. -
Er war mit seinen Aufgaben überlastet, wollte aber nicht teilen.
Statt Einarbeitung und Übergabe versuchte er "Schule" mit mir zu spielen. Als ich dagegenhielt, rannte er zur Abteilungsleiterin.
Gleichzeitig verkaufte er meine Hinweise zu Arbeitsabläufen als seine eigene Leistung. Das war der Abt.leiterin auch bewusst. „Der hatte doch noch nie eine Idee.“
Dass er in seinem Aufgabenbereich nicht so zielgerichtet agierte, bemerkte nicht nur ich. Die Abt.leiterin hatte das jahrelang nicht bemerkt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma an sich engagiert sich sehr für das Thema Umwelt und
Arbeitsschutz.
Auch wenn im vergangenen Jahr ein Großbrand ausbrach, das Thema wurde ernst genommen.
Gehalt/Benefits
einfach unter-irdisch
Image
Wer denkt, er wäre dort bei "DIEHL", der irrt.
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeitern wurde über Jahre hinweg geantwortet, sie könnten ja zur VHS
gehen. (Wörtlich. Kein Scherz!)
Andererseits erwarte ich aber auch, dass man eine deutsche Ausbildung nachholt, wenn man seit Jahren in Deutschland lebt. Wenn man mit mir gleichgesetzt werden will, erwarte ich auch gleiche Leistungen und Qualifikationen!
Dann müsste man auch nicht neidisch sein und mir "hinterher-laufen".
SOZIALNEID wurde groß geschrieben.
Frühere Kolleginnen waren "feindlich eingestellt". Heute kann ich das nachvollziehen.
Bei jeder Lebenslage wurde mein Rat eingefordert und sofort als eigene Kompetenz verkauft. Mimikry, Mimese, Vortäuschen, hinterrücks.. unselbständig bis lebensuntüchtig.
Irgendwann war meine Antwort nur noch: "www.google.de".
Da brauchte man dann auch "HILFE... brauchen Hilfe... Du musst ...!
- Nein, muss ich nicht. -
"Pommernland ist abgebrannt!" wurde mir zugerufen.
- wörtlich, kein Scherz!


