Guter Arbeitgeber und Ausbilder - aber geprägt von Stress, hohem Arbeitsaufkommen und wenig Zeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gutes Gehalt (auch wenn der Abstand zur Konkurrenz immer kleiner wird, die zum Teil auch signifikant weniger Arbeitsaufkommen hat durch geringere Versichertenanzahl), gute Rahmenbedingungen, Zusammenhalt unter den Kollegen. Gute Begleitung in der Ausbildung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überdurchschnittlich hohe Arbeitsmenge, viel Zahlendruck, wenig Zeit für die Arbeit, andere Dinge bleiben teils liegen. Arbeiten im Großraumbüro auch negativ zu bewerten durch sehr hohe Lautstärke (viel Telefonie). Keine Klimaanlage im Sommer - Konzentration bei hohen Temperaturen leidet massiv. Ein paar Ventilatoren sind kein Hitzeschutzkonzept für die Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Überdenken, ob auf Dauer das Leistungsniveau angesichts Beschäftigenanzahl und demografischen Wandel so hoch gehalten werden kann und soll. Öfters anonyme Abfragen zum Empfinden der Beschäftigten.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gut. Wertschätzender Umgang untereinander, aber der hohe Arbeitsdruck ist definitv spürbar und führt zeitweise zu nachvollziehbarem Frust.
Karrierechancen
Eingeschränkt in der Dienststelle. Fachlich kann sich thematisch vertieft werden (zum "fachlichen Vorgesetzten") oder Karriere als Teamleitung. Für alle anderen Entwicklungsmöglichkeiten führt der Weg an der Unternehmenszentrale in Hamburg nicht vorbei.
Arbeitszeiten
Gute Rahmenbedingungen mit Gleitzeit und Arbeitsmöglichkeiten von 6 - 20 Uhr (je nach Team). Abzug für die verpflichtenden Spätdienste. Dass diese für den Kundenservice erforderlich sind, ist nachvollziehbar, sie sind aber unabstreitbar der Tiefpunkt der Arbeit.
Ausbildungsvergütung
Überdurchschnittlich gut.
Die Ausbilder
Wird gut durch die Ausbildung begleitet.
Spaßfaktor
Schwachpunkt der Tätigkeit. Hilfsmittel an sich nicht sonderlich spaßig. Letztes Drittel der Ausbildung und in der Sachbearbeitung als Ausgelernte zieht der Druck ordentlich an. Tägliche Arbeit geprägt von Zahlendruck und unzufriedenen Versicherten. Teils nicht nachvollziehbare interne Vorgaben oder rechtliche Rahmenbedingungen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Sachbearbeitung, in der sich die Themen wiederholen. Individuelle Fälle allerdings sehr breit gefächert und auch nach Jahren treten Faktoren oder Inhalte auf, die so noch nicht aufgetreten sind.
Variation
An den Tätigkeiten ändert sich ab einem gewissen Punkt nichts mehr. Bearbeitung von Post (Hilfsmittelanträgen), eingehende und ausgehende Telefonie. Je nach Team hat das Eine oder Andere Fokus.
Respekt
Wertschätzender Umgang im Team und der Ausbildung. Auch von der Leitungsebene.

