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1.312 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,2Weiterempfehlung: 83%
Score-Details

1.312 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Psychischer Druck statt Wertschätzung

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt, die 35,5 Stunden Woche und die Möglichkeit zum Homeoffice, auch wenn sich die Regelungen hierzu mittlerweile leider verschlechtert haben. Positiv finde ich außerdem, dass es jedes Jahr eine Sommerfeier gibt und Gesundheitstage angeboten werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann den bisherigen Bewertungen in vielen Punkten nur zustimmen und finde, dass man die darin angesprochenen Themen durchaus ernst nehmen sollte.

Aus meiner Sicht herrscht bei uns ein enormer Leistungsdruck. Mitarbeitende werden sehr stark miteinander verglichen, teilweise namentlich und anhand öffentlich kommunizierter Zahlen. Das sorgt für einen permanenten Druck und vermittelt nicht gerade das Gefühl, dass Leistung und Einsatz wertgeschätzt werden.

Auch der Umgang in einigen Bereichen ist aus meiner persönlichen Wahrnehmung psychisch sehr belastend. Wenn man sich dauerhaft unter Druck gesetzt, verglichen und kontrolliert fühlt, ist das irgendwann einfach zermürbend.

Hinzu kommt, dass Probleme mit bestimmten Führungsstrukturen in mehreren Teams bereits angesprochen wurden. Trotzdem hat man teilweise nicht das Gefühl, dass sich dadurch tatsächlich etwas verändert.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass man nicht nur die Bewertungen als solche betrachtet, sondern die darin angesprochenen Probleme als Anlass nimmt, sich ehrlich mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Denn wenn mehrere Mitarbeitende unabhängig voneinander ähnliche Erfahrungen schildern, sollte man sich zumindest fragen, warum das so ist.

Für mich persönlich geht es dabei nicht darum, das Unternehmen schlecht darzustellen, sondern darum, dass sich an den Stellen etwas verändert, an denen Mitarbeitende seit längerer Zeit eine hohe Belastung und fehlende Wertschätzung erleben.

Verbesserungsvorschläge

Die Menschen ernst nehmen, die hier Kritik äußern, insbesondere wenn sie offenbar das Gefühl haben, mit ihren Anliegen innerhalb der Dienststelle nicht ausreichend gehört zu werden. Ich würde mir wünschen, dass der Arbeitgeber den direkten Austausch mit den Mitarbeitenden stärker sucht und sich nicht ausschließlich auf die Einschätzungen der Teamleiter verlässt. Die Erfahrungen derjenigen, die täglich unter den gegebenen Bedingungen arbeiten, sollten ebenfalls gehört und berücksichtigt werden.

Image

Die Dienststelle möchte nach außen gerne die beste in ganz Deutschland sein. Aus meiner Sicht sollte der Fokus dabei aber nicht nur auf dem Image liegen, sondern vor allem darauf, die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden tatsächlich zu verbessern.

Work-Life-Balance

Auch als Teilzeitkraft muss man teilweise späte Dienste übernehmen, obwohl man Kinder hat. Gleichzeitig gibt es bei der Homeoffice-Quote kaum Ausnahmen für familiäre Situationen. Hier würde ich mir deutlich mehr Flexibilität und Verständnis wünschen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist aus meiner Sicht grundsätzlich sehr gut, ebenso die 35,5-Stunden-Woche. Allerdings gibt es bei den Rahmenbedingungen in der Dienststelle einige Punkte, die aus meiner Sicht verbessert werden könnten.

Die Anzahl der Mitarbeitenden übersteigt teilweise die vorhandenen Sitzplatzkapazitäten, sodass nicht jeder einen festen Arbeitsplatz hat. Dadurch kann es vorkommen, dass man nicht gemeinsam mit seinem Team sitzt oder sich sogar räumlich vom eigenen Team trennt. Das erschwert aus meiner Sicht den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb des Teams.

Auch die Parkplatzsituation ist schwierig, da keine Parkplätze zur Verfügung gestellt werden und sie kostenpflichtig sind.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten einiger Vorgesetzter empfinde ich teilweise als sehr problematisch. Es entsteht der Eindruck, dass sich manche Führungskräfte Dinge erlauben können, ohne dass dies Konsequenzen hat. Gerade im Umgang mit Mitarbeitenden wünsche ich mir mehr Respekt, Verbindlichkeit und einen einheitlichen Maßstab. Führung sollte nicht bedeuten, dass bestimmte Verhaltensweisen geduldet werden, nur weil sie von einer Führungskraft ausgehen.

Kommunikation

Teilweise fühlt man sich mit seinen Anliegen einfach ignoriert oder nicht ernst genommen. Rückmeldungen und Probleme werden angesprochen, ohne dass sich anschließend spürbar etwas verändert.


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen so offen schildern und sich die Zeit genommen, uns als Arbeitgeber zu bewerten. Wir nehmen Ihre Rückmeldungen sehr ernst und setzen uns mit den von Ihnen angesprochenen Themen auseinander.
Da uns auch der persönliche Austausch wichtig ist, möchte ich Sie ermutigen, sich vertraulich an unsere Personalberaterin Nina Buddrus als neutrale Ansprechpartnerin aus dem HR-Bereich zu wenden: nina.buddrus@tk.de

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

AT43 vom Regen in die Traufe !

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gleitzeit, 35h Woche, Home-Office und das Gehalt sind super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Extrem toxisches Arbeitsumfeld im AT43 teilweise spielen sich die Kollegen gegeneinander aus bzw. Hat man das Gefühl, dass die Führungskraft bewusst Leute um sich versammelt um andere im Team auszuhorchen und so immer auf den neuesten Stand zu sein.

Die Teamkoordinatoren welche mit der Einarbeitung der Kollegen betraut sind, sind im Home-Office teilweise gar nicht zu erreichen.
Da frage ich mich: Wie soll Ich anständig eingearbeitet werden ?
Und dann die Argumente zu hören zu bekommen nachdem man ohne Vorwarnung auf einmal an einem Freitag einen Termin mit der Dienststellenleitung und der Teamleitung zu haben, die einem nichtmal in die Augen schauen kann hat einen sehr faden Beigeschmack.

Also ganz klar sollte an der Kommunikation gearbeitet werden und vielleicht auch an den Personen die das Auswahlverfahren begleiten.

Wie kann es sein das so viele Leute dann doch nicht passen ?
Klingt für mich nach mangelnder Menschenkenntnis.

Verbesserungsvorschläge

Bei der Auswahl der Führungskräfte sollte man ab und an mehr auf die soziale Kompetenz achten.
Da frage ich mich schon bei manchen ob dies überhaupt in Betracht gezogen wurde oder nach welchen Metriken wird eine Führungskraft bei der TK ausgewählt ?

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre und der generelle Druck den man permanent von der direkten Vorgesetzten bekommt machen einem auf kurze Zeit direkt verrückt.

Kollegenzusammenhalt

Manche Kollegen sind sehr mit Vorsicht zu genießen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr toxisches Verhalten.
Man darf nur Spaß haben, wenn Sie mit eingebunden ist.

Arbeitsbedingungen

35h mit Gleitzeit machen das Arbeiten sehr angenehm.
Ganz nachdem Motto man kommt früh damit man früher wieder zuhause ist.

Kommunikation

Keine transparente Kommunikation.
Es werden Ängste ausgenutzt und man kriegt immer zu spüren wer am längeren Hebel sitzt.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist top fühlt sich allerdings auch eher wie Schmerzensgeld an wegen der extrem toxischen Rahmenbedingungen.

Gleichberechtigung

Man hat das Gefühl, dass die Teamkoordinatoren und die Teamleiterin wie etwas besseres vorkommen nur, weil diese "über" einem stehen.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

danke für Ihre offenen Worte. Die Rückmeldungen, die uns derzeit erreichen, greifen verschiedene Themen auf, mit denen wir uns näher beschäftigen. Um die jeweiligen Perspektiven besser nachvollziehen zu können, ist uns auch der persönliche Austausch wichtig.

Unsere Personalberaterin Nina Buddrus steht Ihnen dafür vertraulich für einen Austausch zur Verfügung: nina.buddrus@tk.de.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Nach der Ausbildung richtig angekommen

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich bin seit meiner Ausbildung bei der TK in Kassel. Die Ausbildungszeit war ehrlich gesagt für mich nicht immer leicht und es gab durchaus Phasen, an die ich mich heute nicht so gerne zurückerinnere.. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass nicht ausreichend auf unterschiedliche Persönlichkeiten und individuelle Stärken eingegangen wurde, weshalb ich mit dem damaligen Ausbildungskonzept nicht ganz zufrieden war.

Seitdem ich ausgelernt bin, fühle ich mich dafür umso wohler, wertgeschätzt und vor allem in meinem Team richtig angekommen. Mit all meinen Kollegen komme ich super klar, habe Freundschaften geschlossen und schätze das Miteinander sehr. Insgesamt fühle ich mich hier wirklich wohl und gehe gerne zur Arbeit.

Was ich außerdem sehr schätze, sind die Rahmenbedingungen bei der TK. Gerade beim Thema Gehalt und den Möglichkeiten für Weiterbildung und flexible Arbeitszeiten empfinde ich die TK als sehr großzügigen Arbeitgeber. Dadurch lässt sich Beruf und Privatleben für mich sehr gut miteinander vereinbaren, was für mich definitiv ein großer Pluspunkt ist.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen während und nach Ihrer Ausbildung so offen und ausführlich schildern. Es freut uns besonders, dass Sie sich nach Ihrer Ausbildung in Ihrem Team wertgeschätzt und angekommen fühlen, das Miteinander schätzen und gerne zur Arbeit gehen.

Ihre kritische Rückmeldung zu einzelnen Phasen der Ausbildung und zum damaligen Ausbildungskonzept nehmen wir ebenfalls ernst. Unterschiedliche Persönlichkeiten und individuelle Stärken angemessen zu berücksichtigen, ist uns wichtig. Ihre Erfahrungen helfen uns dabei, unsere Ausbildungsangebote kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Schön, dass Sie die Rahmenbedingungen bei der TK, insbesondere die Möglichkeiten zur Weiterbildung, die flexiblen Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, als positiv erleben.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Mit das beste was mir hätte passieren können!

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Techniker Krankenkasse in Mainz gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es wird ein hoher Wert auf die Arbeitsatmosphäre gelegt und Probleme werden aktiv angegangen. Man fühlt sich sehr wohl und kommt gerne auf die Arbeit. Vereinzelt nimmt man übergreifend mal eine negative Stimme war - das ist meiner Meinung nach aber eher die Ausnahme.

Image

Ich arbeite hier sehr gerne und kommuniziere das auch nach außen

Work-Life-Balance

Man hat unzählige Möglichkeiten seinen Arbeitstag passend zu gestalten. Ob Gleitzeit, Urlaub, zusätzliche freie Tage oder spontane Anpassungen der Arbeitszeit. Meistens findet sich für alles eine Lösung um die privaten und beruflichen Verpflichtungen unter ein Hut zu bekommen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten sich intern weiterzubilden. In den dezentralen Einheiten gibt es einen "klassischen Weg" Karriere zu machen bis zu einem gewissen Punkt. Soll es allerdings spezieller werden führt die Reise meist nach Hamburg in die Unternehmenszentrale.

Gehalt/Benefits

Überdurchschnittlich und mehr als Fair

Umwelt-/Sozialbewusstsein

sehr hoch

Kollegenzusammenhalt

Meiner Erfahrung nach haben sich hier Menschen kennengelernt, welche jetzt ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Außerdem steht man in der Regel für den anderen ein und ist gewillt sein Teil für das Team beizutragen. Auch privat verstehen sich viele gut. In einem großen Unternehmen wird viel gesprochen und daher auch mal übereinander gesprochen - das ist zwar nicht schön aber lässt sich auch nicht ganz vermeiden.

Umgang mit älteren Kollegen

Die TK berücksichtigt die Gegebenheiten älterer Kollegen und geht individuell auf diese ein. Eine langjährige Beschäftigung wird wertgeschätzt

Vorgesetztenverhalten

Auf die Mitarbeitenden wird sehr individuell eingegangen und die Führungskräfte agieren nach einem Werte- und Führungsbild. Daraus leitet sich in den meisten Fällen ein sehr positives Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden ab. Es gibt sicherlich negative ausnahmen, Erfahrungen damit habe ich direkt aber keine gesammelt.

Arbeitsbedingungen

Könnten kaum besser sein

Kommunikation

Es wird ein sehr offener und Transparenter Umgang auf Augenhöhe gepflegt. Unabhängig der Position.

Gleichberechtigung

Die TK setzt sich in alle Richtungen für eine Gleichberechtigung ein und ist ein soziales Vorbild für andere Arbeitgeber

Interessante Aufgaben

Die Aufgabe in der Führung ist sehr spannend und Abwechslungsreich. Man gestaltet aktiv mit, treibt Dinge nach vorne und arbeitet eng an der Entwicklung der Mitarbeitenden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen haben. Es freut uns sehr zu lesen, dass Sie Ihre Tätigkeit bei der TK – insbesondere die Arbeitsatmosphäre, den Zusammenhalt im Team, die Führungskultur sowie die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – als so positiv erleben und uns als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Für Ihren weiteren Weg bei der TK wünschen wir Ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Fassungslos über solch negative Bewertungen! Toller Arbeitgeber und die Kollegen sind ebenfalls wunderbar

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Umgang mit älteren Kollegen

Egal ob jung oder alt alle werden gleich behandelt

Vorgesetztenverhalten

Ich konnte schon unter 4 verschiedenen Führungskräften arbeiten und habe mich immer wohl gefühlt. Ich traf immer auf Verständnis und habe mich gut aufgehoben gefühlt. Egal ob es bei schwangeschaftsverkündung war oder Kinder krank Tagen oder auch eigener AU. Ich hatte bisher nie ein ungutes Gefühl.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

wow, volle Punktzahl! Vielen Dank für diese durchweg positive Bewertung. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich bei der TK als Arbeitgeber so wohl fühlen.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Gute Dynamik, tolle Menschen und ganz viel Wertschätzung

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Techniker Krankenhasse in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ganz toller dynamischer und fortschrittlicher Arbeitgeber. Mitarbeitende werden hier gehört und bekommen viel Raum, um sich weiterzuentwickeln. Hier wirds nie langweilig und man darf sich an jeder Ecke mit einbringen. Großartig und wertschätzend.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

herzlichen Dank für Ihr positives Feedback und die 5-Sterne-Bewerting.
Wir freuen uns sehr, dass es Ihnen bei uns so gut gefällt und Sie mit der TK als arbeitgebendes Unternehmen zufrieden sind.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Eindeutig kein guter Arbeitgeber - nicht zu empfehlen sich dort zu bewerben! Dienststelle Kassel.

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

35,5h Woche, Gehalt, HO

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach erstmaliger Absage wurde man im Nachgang doch eingestellt. Die Freude war groß, denn das war genau das was ich immer machen wollte. Hinterher fragt man sich zu welchem Preis.
Die Einarbeitung geht mindestens 4 Monate, was im Nachgang verständlich war, da man jede Woche mehrere Schulungen erhalten hat und sich das locker bis 4 Monate hinziehen kann. Die Schulungen allerdings wurden meist sehr unverständlich von Mit-Kollegen gehalten. Nicht alles wurde aufgegriffen. Etliche Fragen blieben offen und unbeantwortet. Im Anschluss sollte man aber seine Post dazu möglichst fehlerfrei bearbeiten. Internes Intranet (Dort: TK One ) hilft da auch keineswegs weiter. Nur oberflächlich. Zumindest für Einsteiger nicht optimal um sich selbst irgendwie zu helfen.
Wenn man Rückfragen hat wird man, wenn man ganz ganz viel Glück hat, noch am selben Tag bedient. Wenn's so läuft wie meistens kommt "Ich mache gleich Feierabend", "Bin in einem Termin bis da und da", "Hab noch Rückfragen von anderen, melde mich", "Können wir deine Rückfragen auf morgen verschieben?".
Feedback Gespräch gibt es alle 2 Wochen. Zu Beginn noch nicht wirklich aussagekräftig, weil man ja noch nicht lange dabei ist. Im Laufe einiger Wochen bekommt man unmissverständlich vermittelt, dass man sich selbst fragen soll ob dies der richtige Job für einen ist. Ja, das war er. Nur wurde nicht davon abgesehen dies immer wieder zu erwähnen. Es wurde einem eingeredet.
Man soll Vorschläge machen wenn man noch Hilfe bei Themen benötigt. 1. wenn man aber welche macht werden diese nicht akzeptiert und 2. wird außer direkter Arbeitsplatzbegleitung nichts anderes in Erwägung gezogen. Fehler werden immer bei anderen gesucht. Nie bei der Führung oder den Einarbeitenden. Arbeitsplatzbegleitung, zu deutsch: ich schau dir genau zu bei dem was du tust, ist sinnlos wenn man ja eigentlich keine Zeit hat und es jetzt notgedrungen machen muss. Was soll dann dabei rum kommen? Nichts positives auf jeden Fall. Und auch nicht bei 2h. Später durfte ich mich auch nicht mehr mit den anderen Kollegen austauschen. Nur noch mit dem der für mich zuständig war. Super. Denn die waren ja gefühlt nie erreichbar. Also blieb Post liegen, was aber auch nicht gern gesehen war. Schließlich müssen die Zahlen stimmen. Wiederholungen und Durchsprechen der missglückten Schulungen wären definitiv angebrachter gewesen als diese Farce.
Das "aller schönste" ist aber, wenn man eine Deadline gesagt bekommt. "Du hast noch xy Tage Zeit um dich zu verbessern, danach wird über dich entschieden. Ob du bleibst oder gehst". Spiegelt einfach alles wieder was man erlebt hat. Druck, Druck, Druck.
Ich würde lügen wenn ich sage ich habe das alles einfach so hingenommen. Es ging schon sehr an meine Psyche. Man weint auf dem Nachhauseweg, man ist verzweifelt, man isst nichts mehr, fühlt sich schlecht und einfach nicht gut genug. Genau das was einem immer wieder vermittelt wurde. "Du bist nicht gut genug". Aber es sollte doch genau dieser Job sein. Das was ich machen wollte. Leider haben alle schönen Seiten auch ihre dunklen Seiten. Viele aus unserem Einstellungslauf haben dies zu spüren bekommen. Wir waren ca. 15 Personen die eingestellt und auf verschiedene Teams aufgeteilt wurden. Jetzt ist, wenn überhaupt, noch die Hälfte davon übrig. Der "Rest" wurde pünktlich vor Ende der 6 Monate Probezeit entlassen. Ich hatte noch eine Deadline. Von anderen weiß ich das es diese Deadline bei ihnen nicht gab. Ohne schlechtes Feedback zuvor. Einfach plötzlich gekündigt worden in der Probezeit. Einfach so. Man wird ohne was auf die Straße gesetzt. Und es wird dabei noch gelächelt. Unzumutbar. Waren wir nur eine Urlaubsvertretung frage ich mich?!

Das einzig positive sind die 35,5h Wochen und die Gleitzeit. Allerdings muss man seine Telefonie-Stunden einhalten. Also doch nicht so wirklich Gleitzeit. Und auch nicht so flexibel wie angepriesen wurde. Im Onboarding "Arbeiten von wo man will", aber beim Home Office gibt es klare Regeln: Der Tisch muss die entsprechenden Maße haben, muss so ausgerichtet im Raum stehen, der Raum muss abschließbar sein, Bilder müssen vorgezeigt werden, es MUSS zuhause sein, etc. Also eigentlich doch nicht arbeiten von "wo man will".

Und btw, auf Arbeitszeugnisse muss man auch sehr lange warten. Man schreibt Emails und es kommt nicht mal eine Antwort darauf. Über Wochen. Schließlich muss man sich von heute auf morgen einen neuen Job suchen. Ohne Arbeitszeugnis? Sieht bisschen schäbig aus. Beim Abschlussgespräch wurde dies einem noch zugesichert. Und nun wartet man seit Monaten darauf. Aber man muss sich ja auch neu bewerben. Da wäre ein Zeugnis fürs Portfolio nicht verkehrt. Das ist eindeutig nicht professionell. Aber man stellt sich immer gerne so dar.

Verbesserungsvorschläge

Respektvoller Umgang! Es wird zwar nett und höflich geredet, aber man merkt die Spitzen ganz deutlich. Die Einarbeitung! Von den Schulungen bis zu den Rückfragen. Das bleibt sehr auf der Strecke!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:rn,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Ihre Schilderungen, insbesondere zur Einarbeitung und zu den Feedbackprozessen, nehmen wir sehr ernst und möchten gerne besser verstehen, wie Sie diese Zeit erlebt haben.
Gerne möchte meine Kollegin Nina Buddrus (HR-Bereich) mit Ihnen in den Austausch, um über
alles zu sprechen. Melden Sie sich gern per E-Mail bei bei ihr: nina.buddrus@tk.de.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

TK Pflegezentrum Kassel - enttäuschende Teamführung & Entscheidungen

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, 35,5h/Woche & HO

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man mit einem guten Gefühl & voller Euphorie bei der TK startet, doch alles nicht so ist wie man es sich vorgestellt hat..

Meine persönliche Meinung & Empfinden diesbezüglich ist folgendes..

In den vergangenen Monaten wurden mehrere neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das AT gekündigt. Mit Einstellungsterminen zum 01.11., 01.01.2026 und 01.04. wurden insgesamt über 20 Mitarbeiter eingestellt, von denen sieben zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder gekündigt wurden und es spielt keine Rolle ob innerhalb oder nach der Probezeit.

Für mich persönlich waren die Gründe hierfür aus meiner Sicht und Wahrnehmung nicht nachvollziehbar oder ausreichend transparent.

Während meiner Einarbeitung und insbesondere vor der Beendigung meines Arbeitsverhältnisses hatte ich zunehmend den Eindruck, dass die Anforderungen und Erwartungen an mich kurzfristig und erheblich verändert wurden. Unter anderem wurde eine gesetzte Deadline die getroffen wurde nicht eingehalten beziehungsweise die vereinbarte bzw. erwartete Möglichkeit, innerhalb eines bestimmten Zeitraums die eigene Entwicklung unter Beweis zu stellen, aus meiner Sicht nicht vollständig gewährt. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass mir letztlich nicht ausreichend Gelegenheit und die Chance gegeben wurde, meine Leistungsfähigkeit und meine persönliche Entwicklung zu zeigen, dass ich im Stande bin Teil des Teams und zur TK Familie gehöre.. und es macht es nicht besser, als der Druck gegen Ende im Rahmen der Coachings aufgebaut wurde.

Die Gespräche und Rückmeldungen wurden von mir zunehmend als sehr druckbehaftet wahrgenommen. Statt das Coaching aus meiner Sicht als Unterstützung zur Weiterentwicklung zu erleben, entstand zunehmend das Gefühl, unter besonderer Beobachtung und unter erheblichem Leistungsdruck zu stehen. Die Teamleitung und die Teamkoordinatoren standen im ständigen Austausch - aber es fühlte sich so an, als ob man schon den nächsten Schritt plane..

Auffällig war für mich außerdem, dass sich die Rückmeldungen über meine Arbeit beziehungsweise meine Leistung innerhalb kurzer Zeit schlagartig verändert haben. Während zuvor teilweise positive oder zumindest konstruktive Rückmeldungen durch die Teamkoordinatoren erfolgten, wurde die Einschätzung meiner Leistung zu einem späteren Zeitpunkt deutlich kritischer. Aufgaben wurden weniger man wurde aus der Telefonie rausgezogen. Diese Veränderung war für mich nicht ausreichend nachvollziehbar und hat zu zusätzlicher Verunsicherung geführt. Hinzukommt der ständige Wechsel zwischen den Teamkoordinatoren was es teilweise nicht besser machte. Da jeder unterschiedliche und verschiedene Arbeitsweisen gefordert hat.

Diese persönlichen Erfahrungen stehen für mich beispielhaft für ein Führungsverhalten, dass ich nicht nachvollziehen konnte.

Das Verhalten der Teamleitung fand ich grundsätzlich nicht beispielhaft, da Entscheidungen aus meiner persönlichen Wahrnehmung teilweise eher emotional als sachlich und nachvollziehbar begründet wurden. Es fehlte an einer klaren, verlässlichen und souveränen Führung. Zudem entsteht der Eindruck, dass persönliche Gespräche und individuelle Befindlichkeiten teilweise stärker in den Vordergrund rücken als eine konsequente und professionelle Mitarbeiterführung.

Ich bin mit dem Wunsch gestartet, langfristig bei der TK arbeiten zu wollen und auch um mich weiterzuentwickeln, aber durch die Art Führung ist die Motivation und das Vertrauen verloren gegangen.

Eine Führungsposition erfordert aus meiner Sicht insbesondere Transparenz, Verlässlichkeit, Fairness, nachvollziehbare Kommunikation und die Fähigkeit, Mitarbeitende auch in herausfordernden Phasen zu unterstützen und mitzunehmen. Das war leider nicht der Fall.

Meine Bitte: Dass die geschilderten Vorgänge objektiv und unabhängig zu prüfen. Insbesondere wäre zu hinterfragen, nach welchen Kriterien Kündigungsentscheidungen getroffen werden, wie Leistungsanforderungen und Deadlines kommuniziert und eingehalten werden und inwieweit die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Coachings und Feedbackgespräche gewährleistet ist.

Ich hoffe dass damit etwas mehr bewegt werden kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

vielen Dank für Ihre offene und ausführliche Rückmeldung. Sie sprechen darin verschiedene Punkte rund um Führung, Feedback und Personalentscheidungen an, die wir sehr ernst nehmen und gerne genauer verstehen möchten.
Da Ihnen eine objektive Einschätzung besonders wichtig ist, möchte ich Sie ermutigen, sich vertraulich an meine Kollegin Nina Buddrus als neutrale Ansprechpartnerin aus dem HR-Bereich zu wenden: nina.buddrus@tk.de.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

Standort Kassel - Widersprüchliche Führung, hoher Leistungsdruck und fehlende Transparenz

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

FlexOffice, Gleitzeit, 35,5h/Woche, Gehalt, junge Teams und freundschaftlicher Kontakt auch außerhalb der Dienststelle.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider habe ich in meinem Antragsteam am Standort Kassel überwiegend negative Erfahrungen gemacht. Meine Kritik betrifft insbesondere das Führungsverhalten, die Kommunikation und den Umgang mit Mitarbeitenden.

Das Verhalten meiner Teamleitung erlebte ich als widersprüchlich: Einerseits wurden persönliche Nähe, private Offenheit und Teamzusammenhalt eingefordert. Andererseits war die Hierarchie deutlich spürbar, und private Gespräche wurden wiederum beanstandet.

Auch die Leistungsbewertung war für mich nicht nachvollziehbar. Auf durchschnittliches bis positives Feedback folgte kurze Zeit später eine deutlich negativere Einschätzung, ohne dass mir eine entsprechende Veränderung meiner Arbeit nachvollziehbar erklärt wurde.

Für mich zeigte sich die widersprüchliche Leistungsbewertung besonders deutlich beim Kompassgespräch: Dort wurde meine Leistung mit der Note 3 bewertet – genauso wie die aller anderen im Team. Nur drei Tage später wurde über eine kurzfristige Teams-Nachricht ein dringendes Gespräch angekündigt. Darin hieß es plötzlich, meine Leistung reiche nicht einmal für eine 2 aus und liege eigentlich bei einer 1. Wie diese völlig andere Einschätzung innerhalb von drei Tagen zustande kam, wurde mir nicht nachvollziehbar erklärt.

Zudem wurde mir angedroht, eine vorgesehene Gehaltserhöhung nicht zu gewähren. Nach anschließender Rücksprache mit dem Betriebsrat wurde mir jedoch erklärt, dass diese Maßnahme in meinem Fall keine rechtliche Grundlage hat. Meiner Meinung nach muss eine Teamleitung die geltenden Verträge und Regelungen kennen und prüfen, bevor sie solche Aussagen trifft und damit Druck ausübt.

Der Vorschlag für einen Aufhebungsvertrag ging von der Teamleitung aus. Dieser wurde mir aus meiner Sicht als einziger Ausweg dargestellt, um die angekündigten Maßnahmen wie Homeoffice-Entzug und das Streichen der vorgesehenen Gehaltserhöhung abzuwenden. Unter diesen Umständen empfand ich das Angebot als zusätzlichen Druck, das Unternehmen zu verlassen. Von einer frei gewählten Entscheidung konnte für mich daher keine Rede sein.

Teamleitung und Teamkoordination hatten teilweise widersprüchliche Vorgaben: Was bei einer Person als richtig galt, wurde bei einer anderen als Fehler bewertet. Dadurch mussten wir uns ständig auf wechselnde Erwartungen einstellen. Einheitliche Maßstäbe fehlten uns, was die Bearbeitung erschwerte und Unsicherheit auslöste.

Aus meiner Sicht wurden Kleinigkeiten teilweise unverhältnismäßig stark gewichtet, aber nicht zeitnah angesprochen. Die Teamleitung erklärte selbst, dass wir zunächst über mehrere Wochen beobachtet würden, bevor ein Gespräch stattfinde. So fehlte uns die Möglichkeit, Unklarheiten frühzeitig zu klären und unsere Arbeitsweise anzupassen.

Sowohl die Teamleitung als auch die Teamkoordination betonten mehrfach sinngemäß, dass sie alles sehen und hören würden – auch wenn wir glaubten, sie bekämen etwas nicht mit. Ich empfand diese Aussagen als unterschwellige Drohung und Demonstration ihrer Machtposition.

Mehrfach erhielt ich kurzfristige Teams-Nachrichten mit der Aufforderung zu einem dringenden Gespräch, ohne ausreichende Möglichkeit zur Vorbereitung. Diese Kommunikation empfand ich als Druck. Schwierige Themen wurden über Teams besprochen, obwohl kurz zuvor Gelegenheit für einen persönlichen Austausch im Büro bestanden hatte. Andere wichtige Anliegen wurden zwischen Tür und Angel behandelt.

Feedbackgespräche erlebte ich teilweise als emotional und persönlich statt sachlich und lösungsorientiert. Ich hatte wiederholt das Gefühl, meine Sicht nicht offen äußern zu können, ohne dass meine Aussagen zu meinem Nachteil ausgelegt wurden.

Wie emotional belastend die Feedbackgespräche waren, zeigte sich für mich auch daran, dass mehrere Mitarbeitende danach weinten und deutlich aufgewühlt waren. Aus meiner Sicht war dies ein ernstes Zeichen dafür, wie stark die Gesprächsführung die Betroffenen belastete.

Hinzu kommt die mehrfache Androhung, Homeoffice zu entziehen. Bereits am ersten Arbeitstag wurde dieser Standpunkt klar ausgedrückt, dass in anderen Teams solche Maßnahmen ergriffen wurden. Auch der Online- beziehungsweise Abwesenheitsstatus in Teams wurde thematisiert. Dadurch entstand noch mehr Kontrolle und Unsicherheit. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Bewertungen und Entscheidungen über Mitarbeitende im Führungskreis bereits feststanden, bevor ein offenes Gespräch mit den Betroffenen geführt wurde.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit dem Ausscheiden aus dem Unternehmen. Nach meiner Wahrnehmung wurde gegenüber dem Team der Weggang einiger Mitarbeitender als freiwillige Entscheidung dargestellt. Diese Darstellung entsprach nicht meinem Erleben. Der zuvor aufgebaute Druck hatte mich psychisch so stark belastet, dass ich keine tragbare Möglichkeit mehr sah, im Unternehmen zu bleiben. Einen solchen Weggang lediglich als „freiwillig“ darzustellen, lässt die entscheidenden Umstände unerwähnt.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht liegt der wesentliche Verbesserungsbedarf beim Führungsverhalten der Teamleitung. Die widersprüchlichen Rückmeldungen, der aufgebaute Druck und die für mich häufig nicht nachvollziehbaren Entscheidungen haben mein Vertrauen in ihre Führungskompetenz erheblich beschädigt.

Auch die Personalentscheidungen werfen für mich erhebliche Fragen auf: Warum werden rund 20 neue Mitarbeitende aufgenommen, während anschließend Menschen, die bleiben wollten und sich aus meiner Sicht stark eingesetzt haben, zum Verlassen des Teams gedrängt werden? Besonders irritierend fand ich, bereits unmittelbar nach mehreren „spontanen Entlassungen“ erneut eine Stellenanzeige für die entsprechende Tätigkeit zu sehen. Das war wie ein Schlag ins Gesicht und sehr taktlos gegenüber den Mitarbeitern, die emotional sehr belastet waren durch die Kündigungen.
Aus meiner Sicht braucht es hier konkrete Veränderungen in der Führung und eine erkennbare Verantwortungsübernahme für den Umgang mit Mitarbeitenden.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte wirklich das beste Team! Wir haben uns alle immer gegenseitig unterstützt und geholfen, haben in den Pausen gemeinsam Zeit verbracht und auch privat sind Freundschaften entstanden - was mir den Abschied umso schmerzhafter und emotionaler gemacht hat.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bei der TK ist fair.
Das Image als bester Arbeitgeber konnte ich in der Dienststelle in Kassel leider nicht nachvollziehen.


Image

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe:r Bewerter/in,

vielen Dank für die Bewertung, und dass Sie Ihre Erfahrungen und Ihre Kritik so ausführlich schildern. Wir nehmen Ihre Rückmeldungen zu Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit am Standort Kassel sehr ernst und möchten diese besser nachvollziehen.
Wenn Sie Ihre Eindrücke in einem vertraulichen Rahmen noch einmal persönlich einbringen mögen, möchte ich Sie ermutigen, sich an meine Kollegin Nina Buddrus als neutrale Ansprechpartnerin aus dem HR-Bereich zu wenden: nina.buddrus@tk.de.

Freundliche Grüße
Cathrin Cors

Psychoterror in AT43

3,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei techniker kassel in Kassel gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dienstelle Kassel

Verbesserungsvorschläge

Info an HR : BITTE UNBEDINGT DIESE FÄLLE aus einem ganz bestimmten Team AUFARBEITEN.
Wenn man als Führungskraft droht, dann bitte nur begründet und nicht weil man sich einfach persönlich benachteiligt fühlt nur weil man selber spontan im home Office bleibt.
Wenn es ein Arbeitszeitbetrug war , dann bitte alle 20 Mitarbeiter abmahnen !! Villeicht fällt ja dann auf dass hier was nicht stimmt?!

Arbeitsatmosphäre

Dienstelle Kassel !!
Toxisches Arbeitsklima, Willkür und extremer Psysicher Druck!!

Was verheißungsvoll begann, hat sich sehr schnell als psychische Belastungsprobe entpuppt. Der Arbeitsalltag ist geprägt von ständiger Unsicherheit, Misstrauen und einem Führungsstil, der gezielt auf das Einjagen von Angst setzt. Solche Vorfälle sind hier leider kein Einzelfall, sondern spiegeln die vorherrschende Kultur wider.
​Ein aktuelles Beispiel verdeutlicht die Dynamik: Nach einer spontanen Abwesenheit der Führungskräfte verblieb das Team im Büro. Ein kurzes, vielleicht dreiminütiges Zusammenkommen des gesamten Teams für einen erfreulichen Anlass wurde im anschließenden Teamgespräch völlig maßlos aufgebauscht. Der gesamten Abteilung von rund 20 Mitarbeitenden wurde unvermittelt und pauschal mit Arbeitszeitbetrug und ernsthaften arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht.
​Solche völlig irrationalen Schuldzuweisungen und Kollektivdrohungen erzeugen einen unerträglichen Leistungs- und Leidensdruck. Statt eines professionellen, wertschätzenden Miteinanders regieren Kontrolle und Willkür. Wer Vertrauen und ein gesundes Arbeitsumfeld sucht, ist hier an der falschen Adresse.

Work-Life-Balance

TK bietet an sich von Haus aus ein tolles System an mit den 35 Stunden Woche.

Gehalt/Benefits

Gehalt das einzige was einem hier noch hält. Viele Kollegen schauen anderweitig sich um...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tk kümmert sich sehr um die Umwelt , das ist super

Kollegenzusammenhalt

Ist gut

Vorgesetztenverhalten

Laut werden , oft sagen wie sehr man enttäuscht ist um das letze Fünkchen Leistung herauszuquetschen gehört glaube ich nicht zum O Ton der TK.
Teams wird zur reinem Kontrollzwang genutzt , jede Toilettenpause wird zur Kenntnis genommen und gerne einem in einem Feedback vorgetragen.

Kommunikation

TK bzw der Vorstand updaten einen direkt immer schnell für alle wichtigen Themen

Gleichberechtigung

Die Führungskraft hat definitiv ihre eigenen Lieblinge. Wenn man nicht dazugehört muss man stetig aufpassen unterm Radar zu fliegen.
Nur die Lieblinge dürfen mit Ihr Pause machen.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Cathrin CorsHR-Marketing

Liebe/r Bewerter:in,

vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung und dafür, dass Sie sich mit Ihrem Anliegen ausdrücklich an HR wenden. Wir nehmen die von Ihnen geschilderten Erfahrungen ernst und möchten die Hintergründe besser nachvollziehen.
Daher möchte ich Sie hiermit ermutigen, sich vertraulich an meine Kollegin Nina Buddrus als neutrale Ansprechpartnerin aus dem HR-Bereich zu wenden, Sie freut sich auf den Austausch mit Ihnen: nina.buddrus@tk.de.

Freundliche Grüße,
Cathrin Cors

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1312 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Techniker Krankenkasse durchschnittlich mit 4,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Versicherung (4 Punkte). 82% der Bewertenden würden Techniker Krankenkasse als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 1312 Bewertungen gefallen die Faktoren Gehalt/Benefits, Image und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1312 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Techniker Krankenkasse als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.