Es kommt immer auf die VKST an
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv hervorzuheben sind die faire Vergütung und die guten Sozialleistungen. Auch die Gleichberechtigung wird aus meiner Sicht im Unternehmen sehr gut gelebt. Darüber hinaus bieten die vielfältigen Aufgaben im Filialalltag einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag und die Möglichkeit, unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schwache Work-Life-Balance durch kurzfristige Planänderungen, hohe Erwartungen an die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit sowie eine teilweise belastende Arbeitsatmosphäre. Zudem besteht aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf bei Kommunikation, Teamzusammenhalt und Führungskultur.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht sollte insbesondere an der Arbeitsatmosphäre und der internen Kommunikation gearbeitet werden. Ein offenerer, respektvollerer Umgang miteinander sowie eine transparentere Kommunikation könnten viele Missverständnisse und Konflikte vermeiden.
Darüber hinaus wünsche ich mir eine bessere Planbarkeit der Arbeitszeiten. Kurzfristige Dienstplanänderungen und die Erwartung ständiger Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit erschweren die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erheblich.
Zudem wäre eine stärkere Förderung und Schulung von Führungskräften sinnvoll, um Mitarbeitende noch besser zu unterstützen und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr belastend empfunden. Statt eines unterstützenden und wertschätzenden Miteinanders waren Spannungen, Konflikte und eine negative Grundstimmung häufig Teil des Arbeitsalltags. Offene Kommunikation und gegenseitiger Respekt kamen aus meiner Sicht oft zu kurz. Dies wirkte sich nicht nur auf die Motivation, sondern auch auf das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeitenden aus.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war für mich einer der größten Kritikpunkte. Dienstpläne und Arbeitseinsätze wurden häufig kurzfristig geändert, teilweise sogar noch am selben Tag. Dadurch war eine verlässliche Freizeitplanung kaum möglich.
Hinzu kamen regelmäßige Überstunden sowie häufige Kontaktaufnahmen außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit. Es wurde erwartet, über WhatsApp und die firmeninterne Kommunikations-App erreichbar zu sein und zeitnah auf Nachrichten zu reagieren. Die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben verschwammen dadurch zunehmend, was ich als sehr belastend empfunden habe.
Aus meiner Sicht besteht hier deutlicher Verbesserungsbedarf, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben nachhaltig zu fördern.
Gehalt/Benefits
Mit dem Gehalt und den Sozialleistungen war ich sehr zufrieden. Die Vergütung empfand ich als fair und im Vergleich zur Branche überdurchschnittlich. Auch die angebotenen Zusatzleistungen stellen einen klaren Pluspunkt dar und zeigen, dass das Unternehmen in diesem Bereich viel für seine Mitarbeitenden tut.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war leider nicht durchgängig vorhanden. Unterstützung und Zusammenhalt wurden häufig innerhalb bestimmter Grüppchen gelebt, während andere Mitarbeitende weniger einbezogen wurden. Dies führte teilweise zu einer spürbaren Spaltung im Team und erschwerte eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war insgesamt akzeptabel, bot jedoch aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial. Insbesondere in den Bereichen Mitarbeiterführung, Kommunikation und Konfliktmanagement hätte ich mir mehr Sicherheit, Klarheit und Professionalität gewünscht. Teilweise entstand der Eindruck, dass notwendige Führungsinstrumente und Erfahrungen nicht ausreichend vorhanden waren, um das Team optimal zu unterstützen
Kommunikation
Die interne Kommunikation zeigte Verbesserungspotenzial. Wichtige Themen wurden nicht immer offen und direkt angesprochen, stattdessen entstanden häufig Gespräche über Mitarbeitende statt mit ihnen. Dadurch kam es aus meiner Sicht gelegentlich zu Missverständnissen und ungerechtfertigten Schuldzuweisungen. Mehr Transparenz und ein direkter Austausch würden viele Konflikte vermeiden.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung wurde im Arbeitsalltag aus meiner Sicht sehr gut gelebt. Unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft wurden Mitarbeitende grundsätzlich respektvoll behandelt und nach denselben Maßstäben beurteilt. Ich habe hier keine Benachteiligung wahrgenommen und empfand den Umgang insgesamt als fair.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben entsprachen den typischen Tätigkeiten im Einzelhandel. Der Arbeitsalltag bestand überwiegend aus Warenverräumung, Kassiertätigkeiten sowie dem Aufbau und der Pflege von Layouts und Aktionsflächen. Insgesamt war die Aufgabenvielfalt in Ordnung, jedoch gab es nur begrenzte Möglichkeiten für fachlich besonders anspruchsvolle oder abwechslungsreiche Tätigkeiten.

