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Bewertung

Ausbildung: einfaches Aufgabenspektrum

2,6
Ex-Auszubildende/rHat 2013 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich IT abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Betriebsklima im Allgemeinen ist sehr gut, die meisten Kollegen sind überaus angenehm. Die technische Infrastruktur ist State-of-the-Art. Es gibt regelmäßige Meetings der Firma zur aktuellen Lage, was der Gemeinsamkeit sehr gut tut und einen schönen Überblick verschafft. Es gibt Sport-Treffs und regelmäßige Events, wie z.B. eine Weihnachtsfeier oder einen ganztägigen Ausflug im Sommer. Außerdem werden kostenlos Getränke zur Verfügung gestellt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Versprechungen ohne Erfüllung, bspw:
- Eigene Infrastruktur
- Eigene Server
- Praktika
Abgabe von Verantwortung für bestimmte Bereiche wurde immer wieder versprochen und über 3 Jahre nicht eingehalten. In den Halbjahresgesprächen wurden Projekte versprochen, die im Nachhinein herausgeschoben wurden und im Sande verliefen.
Die Ausbildung wurde nach dem Motto vertreten, dass aller relevanter Ausbildungsinhalt in den Büchern steht und man diese nur zu lesen braucht.
Der Ausbilder war selten anwesend im Büro, wenn es der Fall war, hatte er so viel zu tun, dass er praktisch keine Zeit hatte für die Ausbildung. Wirkliche Wertschätzung der Arbeitsleistung fand so gut wie nicht statt durch den direkten Vorgesetzten.

Verbesserungsvorschläge

Austausch des Ausbildungsdurchführenden.

Die Ausbilder

Rückmeldungen fanden oftmals mit persönlich kritisierendem Unterton statt. Bei Rückfragen hat man das Gefühl als dumm hingestellt zu werden. Mit Lob wird äußerst sparsam umgegangen.

Spaßfaktor

Der Umgang mit den meisten Kollegen ist äußerst angenehm und unkompliziert. Kleine Arbeitsschritte mussten permanent gerechtfertigt werden, es fanden teilweise im 10 Minuten Takt Kontrollanrufe des direkten Vorgesetzten statt. Gegen Widerrede und Eigeninitiative wurde entschieden argumentiert. Arbeiten außerhalb der täglichen Routine waren nicht erwünscht.

Aufgaben/Tätigkeiten

Aufgabenfeld beschränkte sich auf ein Minimum. Das Aufgabenspektrum wurde nur sehr schleppend erweitert. Es kam einem so vor, als ob eine Erweiterung des Aufgabenfeldes nicht erwünscht sei, obwohl es mehrfach versprochen wurde.
Gegen Ende der Ausbildung wurden die Kosten für eine Sprachreise sowie einen MCITP Kurs von der Firma übernommen.
Die technische und räumliche Ausstattung ist höchst modern, zeitgemäß und komfortabel.

Variation

Der Ausbilder ging meistens seinen eigenen Tätigkeiten nach, das Aufgabenfeld erweiterte sich dadurch sehr träge während der Ausbildungszeit.

Respekt

Die Aufnahme im Betrieb am Anfang der Ausbildung war sehr herzlich. Fehler wurden toleriert, mit fortschreitender Ausbildungszeit allerdings durch persönlich kritisierenden Unterton genährt.
Selbstständiger Arbeit wird aktiv entgegen gewirkt. Die Hilfestellung bei Aufgaben außerhalb der Routine wurde meistens auf Zuschauen und Werkzeug reichen beschränkt, auch während der Überstunden und an Wochenenden.

Karrierechancen

Bei allgemein guter Leistung aus Sicht des Personalverantwortlichen wurde ein weiterführendes Studium in Aussicht gestellt.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima unter den allermeisten Kollegen ist stets einwandfrei. Es gibt einen Badminton- und einen Lauf-Treff. Die Vereinskosten werden dabei vom Unternehmen getragen. Es gibt regelmäßige Sommer- und Weihnachts-Veranstaltungen, sowie wiederkehrende Fotowettbewerbe im Unternehmen. Es wird frisches Obst und kostenlose Getränke inklusive Kaffee zur Verfügung gestellt.

Ausbildungsvergütung

Die Gesamtausbildungsvergütung ist knapp unter dem angegeben Durchschnitt der Bundesagentur für Arbeit (Stand 2010).

Arbeitszeiten

Vom Vorgesetzten angeordnete Überstunden konnten stets wieder ausgeglichen werden.
Offiziell gibt es Gleitzeit, in der Praxis sitzt der Ausbilder mit der Stoppuhr im Eingang und stoppt die Minuten und Sekunden, wenn man wegen der Bahn Verspätung hat.