Chaotisches Onboarding, leere Versprechen und überraschende Kündigung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich wurde eine Woche vor Ende der Probezeit gekündigt, ohne einen für mich nachvollziehbaren Grund. Trotz mehrfacher Gespräche und klarer Absprachen kam diese Entscheidung völlig überraschend. Das Vorgehen empfinde ich als wenig transparent und nicht wertschätzend.
Wer Wert auf Struktur, Verlässlichkeit und faire Zusammenarbeit legt, sollte diesen Arbeitgeber kritisch prüfen
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge:
• Verbindliches, professionelles Onboarding
• Realistische und verlässliche Zusagen
• Frühzeitiges, ehrliches Feedback bei Problemen
• Strukturierte Prozesse und funktionierende Systeme
• Verantwortungsbewusster Umgang mit neuen Mitarbeitenden
Arbeitsatmosphäre
Ein strukturierter Einstieg fand nicht statt. Kollegen wurden mir nicht vorgestellt, sodass ich mir Kontakte eigenständig aufbauen musste. Das vermittelt von Beginn an wenig Wertschätzung und Orientierung.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen die ich kennen gelernt habe, waren sehr nett.
Vorgesetztenverhalten
Ich hätte mir eventuell mehr regelmäßige Feedback Gespräche oder konkrete Entwicklungsgespräche gewünscht, wie es gegeben hat. Die Entscheidung zur Trennung wurde ohne Vorwarnung getroffen. Persönlich empfand ich das Vorgehen insbesondere deshalb als sehr enttäuschend, weil ich kurz zuvor eine sichere und gefestigte Stelle aufgegeben hatte und mich bewusst auf diesen Wechsel eingelassen habe. Mit 58 Jahren ist ein beruflicher Neustart keine Selbstverständlichkeit, was aus meiner Sicht mehr Verantwortungsbewusstsein und Fairness im Umgang erfordert hätte.
Kommunikation
Mir wurden im Bewerbungsprozess und zu Beginn der Tätigkeit sehr positive Perspektiven in Aussicht gestellt. Mehrere Punkte wurden mehrfach besprochen und als abgestimmt dargestellt. Umso überraschender war es, dass diese Zusagen später nicht eingehalten wurden und die Zusammenarbeit kurzfristig beendet wurde.
Das Onboarding war aus meiner Sicht katastrophal. Es existierten keine klaren Strukturen oder standardisierten Abläufe. Ein ECM-System war nicht vorhanden und wurde erst später eingeführt. Dadurch mussten Aufgaben über unübersichtliche Excel-Listen abgearbeitet werden. Effizientes Arbeiten war kaum möglich, und eine echte Einarbeitung fand nicht statt.
