Enttäuschende Unternehmenskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner persönlichen Erfahrung gab es keine Aspekte, die ich besonders positiv hervorheben würde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der größte Kritikpunkt war für mich nicht der Arbeitsinhalt, sondern die Unternehmenskultur. Ich habe das Arbeitsumfeld als kühl, wenig unterstützend und wenig wertschätzend erlebt. Wer auf Anerkennung, Ermutigung und den Aufbau von Selbstvertrauen angewiesen ist, wird sich dort nach meiner persönlichen Erfahrung vermutlich nicht gut aufgehoben fühlen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wert auf eine offene Unternehmenskultur, respektvolle Führung, transparente Kommunikation und eine bessere Integration neuer Mitarbeitender legen. Mitarbeitende sollten sich mit Anliegen ernst genommen und unterstützt fühlen.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als belastend erlebt. Wertschätzung und ein offener Austausch waren aus meiner Sicht nicht ausreichend vorhanden. Kritik wurde nach meiner Wahrnehmung nicht immer konstruktiv vermittelt, was sich negativ auf das Arbeitsklima ausgewirkt hat.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner und mitarbeiterorientierter Arbeitgeber. Meine persönliche Erfahrung entsprach diesem Bild jedoch nicht. Insbesondere die Arbeitsatmosphäre und der zwischenmenschliche Umgang wirkten auf mich deutlich distanzierter, als ich aufgrund der Außendarstellung erwartet hatte.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance bedeutet für mich mehr als flexible Arbeitszeiten. Nach meiner persönlichen Erfahrung beeinträchtigten die Arbeitsatmosphäre, die Kommunikation und der fehlende Rückhalt mein Wohlbefinden erheblich. Dadurch fiel es mir schwer, Beruf und Privatleben in einer gesunden Balance zu halten
Karriere/Weiterbildung
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich keine erkennbaren Maßnahmen zur Förderung meiner fachlichen Weiterentwicklung oder Karriereentwicklung erlebt.
Gehalt/Benefits
das Gehalt war marktgerecht
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soziale Verantwortung beginnt aus meiner Sicht auch im Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden. Dies entsprach in meinem Fall nicht meinen Erwartungen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war grundsätzlich gut. Gleichzeitig entstand bei mir der Eindruck, dass eine Kultur des Schweigens herrschte. Viele Mitarbeitende schienen aus meiner Wahrnehmung Sorge vor möglichen Konsequenzen zu haben und sprachen Probleme daher nicht offen an. Dies erschwerte aus meiner Sicht Vertrauen, Transparenz und eine ehrliche Zusammenarbeit
Umgang mit älteren Kollegen
Der zwischenmenschliche Umgang wirkte auf mich häufig reserviert und wenig offen. Besonders beim Community Day hatte ich gehofft, Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Stattdessen fühlte ich mich über weite Strecken allein und hatte den Eindruck, dass neue Mitarbeitende nur schwer Anschluss finden.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte den Eindruck, dass Probleme eher den Mitarbeitenden zugeschrieben wurden, anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. So bat ich mehrfach um Unterstützung wegen eines technischen Problems mit meinem Diensttelefon, wodurch ich Kundenanrufe verpasste. Obwohl das Problem trotz meiner Hinweise bestehen blieb, wurden mir die verpassten Anrufe später angelastet. Dieses Vorgehen empfand ich als wenig nachvollziehbar und nicht wertschätzend.
Arbeitsbedingungen
Die räumliche Ausstattung war angemessen und hat meine Arbeit nicht wesentlich beeinträchtigt
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich als wenig offen und wenig unterstützend erlebt. Während meiner Einarbeitung wurde ich nach meiner Erinnerung dafür kritisiert, Fragen zu stellen, obwohl dies aus meiner Sicht ein normaler Bestandteil der Probezeit sein sollte. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Unsicherheiten nicht willkommen waren und offener Austausch eher gehemmt wurde. Informationen waren nicht immer transparent oder konsistent, was die Einarbeitung zusätzlich erschwerte.
Gleichberechtigung
Im Zusammenhang mit einem Vorfall mit einem Mitarbeiter fühlte ich mich mit meinen berechtigten Anliegen allein gelassen. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung fehlte es an einer angemessenen Unterstützung und an einem verantwortungsvollen Umgang mit der Situation. Für mich war dies einer der prägendsten Aspekte meiner Zeit im Unternehmen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben entsprachen einer klassischen Vertriebstätigkeit mit einem hohen Anteil an Kaltakquise. Für Personen mit ausgeprägter Vertriebsmotivation mag dies passend sein. Aufgrund der Arbeitsbedingungen und der mangelnden Unterstützung konnte ich das Potenzial der Position jedoch nicht ausschöpfen.

