Ihr Unternehmen?

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DLC 
Braunschweig-Helmstedt 
GmbH 
("biberpost")
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Eine dubiose Absteige-Firma, ohne Wertschätzung für die Menschlichkeit!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Braunschweig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

...dass ich ihn endlich los bin ;)

Verbesserungsvorschläge

Bitte werden Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst und treten Sie zurück, besser heute als morgen!

Arbeitsatmosphäre

Zur Arbeitsleistung bekommt man in dieser Firma so gut wie keine Rückmeldungen. Fairness würde u.a. durch eine angemessene Bezahlung aufkommen und Vertrauen ist gegenüber dem Arbeitgeber definitiv nicht zu verspüren.

Image

Mir fällt definitiv niemand meiner Ex-Kollegen ein, der oder die sich NICHT hintergangen fühlt.

Work-Life-Balance

Wenn Urlaub beantragt wurde, wird man nicht selten nur einen einzigen Arbeitstag vorher gefragt, ob man diesen nicht verschieben könne. Es ist keinerlei Respekt gegenüber der Privatsphäre der Zusteller zu verspüren. Von den Arbeitszeiten her werden die Zusteller systematisch um Teile ihrer Löhne betrogen und sie werden dazu genötigt, außerhalb des Arbeitszeitgesetzes zu arbeiten. Ein Gruppenzwang bei den Arbeitszeiten herrscht insbesondere morgens, weil nur wenige Zusteller einen Schlüssel haben und immer wieder welche vor der Tür warten müssen, um ins Depot hinein zu kommen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist eher ein Fremdwort: Man kann Depot-Leiter werden, aber man verdient kaum mehr Geld und wird ansonsten durch das stark erhöhte Stress-Level bezahlt. Das möchte niemand machen. Zudem lässt der Geschäftsführer dem Depot-Leiter kaum Handlungsspielraum und macht permanent Druck.

Gehalt/Benefits

Wenn der Mindestlohn gezahlt werden muss, aber der Arbeitgeber diesen ausgehebelt hat und man faktisch noch nicht mal diesen bekommt, kann sich jeder ausmalen, in welche Bredouille man kommen kann. Im Prinzip wurde bei mir min. das letzte halbe Jahr, in dem ich in der Firma war, bei jeder Lohnabrechnung ein Teil nicht mit einberechnet. Wenn ich dann den Geschäftsführer angerufen habe, hat er sofort aufgelegt, nach dem ich ihm klar machte, worum es geht. Und es gibt kein Urlaubsgeld und auch kein Weihnachtsgeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vom Umweltbewusstsein kann keine Rede sein: Regelmäßig werden Berge an Reklame und Bettelpost wieder zurück geschickt, auch wenn der Adressat schon seit mehr 30 Jahren verzogen oder tot ist. Und das Papier landet dann sowie im Müll. Ebenso was die ganzen Tourenzettel und Kistenetiketten anbelangt. Hier sollte man verantwortungsbewusster mit dem Papier umgehen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt könnte wesentlich besser sein: A fehlt ein Betriebsrat und B könnten sich die Zusteller auch gegenseitig wesentlich besser unterstützen und mit Unterstützung der Ver.di bei Missständen für ihre Rechte einstehen. Aber hierzu fehlt einigen leider der Mut.

Umgang mit älteren Kollegen

Respekt vor dem Alter, sowie eine entsprechende Wertschätzung ist nicht vorhanden: Ein älterer Zusteller hat vor einem halben Jahr vom Geschäftsführer gesagt bekommen: "Du bist zu alt und zu teuer!" Und nur rund ein halbes Jahr später hatte er (nur 1 Jahr vor der Rente) bei der Arbeit einen tödlichen Herzinfarkt, obwohl er lange vorher schon den Geschäftsführer darum bat, ihm einen kleineren Zustellbezirk zu geben und dieser trotzdem vorsätzlich NICHT intervenierte. Das ist wirklich das aller Letzte und einfach nur herzlos!

Vorgesetztenverhalten

Der Geschäftsführer hat absolut keinerlei Skrupel und dreht in Konfliktsituationen jedem Mitarbeiter das Wort im Mund um, interpretiert alles nur zu seinen Gunsten, hat die normale Arbeitszeiterfassung ohne vertraglicher Änderung ausgesetzt und durch eine "Arbeitszeiterfassung" ersetzt, die auf die Einmessung eines jeden Zustellbezirks durch einen Tracker basiert. Die hierbei aufgezeichneten Daten (Arbeits-und Pausenzeiten) entsprechen nicht der Realität und werden massiv zu Gunsten des Geschäftsführers "angepasst". Die Postmenge ist in Relation dazu viel zu hoch und in der Zustellung nicht zu schaffen.

Arbeitsbedingungen

Die Lastenräder sind billige China-Räder und gehen ständig kaputt und werden nicht ausreichend gewartet. Wenn man den Depot-Leiter anruft, heißt es jedes Mal: "Ich habe ja kein Auto, um ein Ersatzrad vorbei bringen zu lassen." Dann ist man noch dazu genötigt, das Lastenrad zum Depot zurück zu schieben (je nach Bezirk bis zu 10 km). Die Redressen werden noch von Hand bearbeitet: Alle Rückläufer müssen mühsam mit einem Aufkleber beklebt und mit dem Stift ausgefüllt werden. Die Leichtelektromobile fahren teilweise mit stark verschlissenen Reifen. Es gibt in dieser Firma keinerlei sicherheitsrelevante Einweisungen (Unfallverhütung) und auch keine Weiterbildung. Arbeitskleidung: Es gibt lediglich Jacken und TShirts, aber keine Regenschutzhosen, Schuhe, sowie geeignete Handschuhe. All das müssen die Zusteller sich selber kaufen.

Kommunikation

Bestimmte Änderungen der Arbeitsabläufe und Regularien werden so gut wie nie von den Führungskräften (Depot-Leiter/Geschäftsführer) verbal kommuniziert. Oft erfährt man dies nur zufällig von anderen Zustellern oder es werden vom Depot-Leiter nur ausgedruckte Zettel auf die Arbeitstische ausgelegt. Anständige Kommunikation ist etwas anderes.

Gleichberechtigung

Frauen haben exakt die selben miserablen Aufstiegschancen, wie auch Männer. Es gab in der Vergangenheit bereits auch zwei Depot-LeiterINNEN. Nach meiner Einschätzung ist das wohl das einzige, was in dieser Firma einigermaßen funktioniert.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist nicht gerecht aufgeteilt: Manche Zustellbezirke sind wesentlich arbeitsintensiver als andere. Die Postmenge gleicht an jedem Tag einer "Wundertüte", ebenso die Bearbeitung der Redressen im Nachgang der Tour. In Bezirken mit vielen Altbauten sind zudem viele Hauseingänge mit innen liegenden Briefkästen vorhanden, für die die Firma noch nicht mal bei den entsprechenden Eigentümern/Baugenossenschaften Haustürschlüssel organisiert, das müssen die Zusteller nämlich selber machen (ansonsten wird die Zustellung zur Tortur).

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