Ein Blick ohne rosarote Brille: Für die ersten Jahre gut, danach schwierig...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne Büros (bis auf Akustik), moderne Hardware & Technologien, tolle Menschen, interessante Projekte. Für Berufseinsteiger gut, um sich zu entwickeln.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu flache Hierarchien, insbesondere für technisch versierte Fachexperten... Keine langfristige Perspektive.
Verbesserungsvorschläge
Das enorme Wachstum der letzten Jahre auch in organisatorischen Veränderungen abbilden. Das Modell mit wenigen Rollen im Unternehmen funktioniert nicht bei der jetzigen Großanzahl an Mitarbeitern. Insbesondere Fachspezialisten brauchen langfristige Perspektive, wo sie sich hin entwickeln können (z.B. Senior, Lead, Architekt, Principal, etc.) als Form der Wertschätzung.
Arbeitsatmosphäre
Wertschätzung gibt es nur für diejenigen, die such gut nach außen hin verkaufen. Personen die leisten und nicht an jedem Meeting sich profilieren können werden vergessen.
Kommunikation
Man bekommt Visionen, strategische Entscheidungen frühzeitig mit. Es gibt transparente Protokolle zu wichtigen Meetings. Trotzdem verändert sich in den letzten Jahren die Kommunikation weg von "Wir wollen alle Expertenmeinungen hören und einordnen" hin zu "Wir möchten das jetzt so und ihr müsst das umsetzen".
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleginnen und Kollegen bei dmTECH sind großartig. Immer hilfsbereit und nett.
Work-Life-Balance
Hängt vom Verantwortungsgrad ab... Die Studenten und Personen, die mit der rosaroten Brille in den Anfangsjahren ein positives 5-Sterne Bild bei Kununu zeichnen, haben natürlich noch keine große Verantwortung. Sobald man komplexere Themen und Projektverantwortungen hat, sieht die Welt anders aus. Man kann aber recht flexibel Urlaub eintragen und Zeitausgleich nehmen, wenn man mal zu viel gearbeitet hat. Eine Auszahlung der Überstunden gibt es nicht!
Vorgesetztenverhalten
Kann ich als positiv bezeichnen. Mein Vorgesetzter hat immer ein offenes Ohr für mich.
Interessante Aufgaben
Top moderne Infrastruktur und Technologien. Von Infrastructure as Code bis hin zu leicht verfügbaren KI-Schnittstellen. Als technisch versierter Mensch kann man sich hier austoben, sofern es das Projekt bzw. Arbeitsumfeld zulässt. Man kann aber im Zweifel auch recht einfach das Team oder den Bereich wechseln.
Gleichberechtigung
In meinem Bereich kann ich eindeutig sagen, dass nur die Aufstiegschancen haben, die sich gut mit den Bereichsverantwortlichen und darüber verstehen. Mit Fairness hat das überhaupt nichts zu tun. Da ist dm nicht besser als andere Unternehmen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich als sehr positiv einschätzen. Obwohl das Verhältnis natürlich nicht so hoch ist. dmTECH ist im Allgemeinen sehr jung vom Altersdurchschnitt.
Arbeitsbedingungen
Man bekommt Hardware fürs Büro und Homeoffice gestellt (inkl. Diensthandy). Normalerweise würde ich hier 5 Sterne geben. Mittlerweile ist aber die Akustik in den Großraumbüros so unerträglich, da alle in Meetings permanent sind. In der Mitarbeiterrestaurant herrscht genauso ein Lärmpegel.
Gehalt/Benefits
Für Berufsanfänger gut. Für Personen, die kein Vitamin B haben und in der flachen Hierarchie aufsteigen ist recht früh Schluss. Insbesondere talentierte Entwickler & Architekten stoßen schnell an Grenzen, da es effektiv keine Entwicklungspfade für sie gibt. Und wenn als Kommentar von HR "Aber wir haben TAVs" kommt, dann ist das eine Alibi Rolle, die nicht mit Perspektive und Gehaltssteigerungen vergütet wird, sondern nur mit Mehrarbeit.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist gut. Man kann in Absprache mit seinem Vorgesetzen recht unkompliziert auf eine Fortbildung, Messe, etc. gehen, sofern sie dir und dem Team dient. Karriere habe ich bereits bei Gehalt beschrieben. Es gibt schlichtweg keine Perspektive.


