Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr wertschätzende Athmospähre, viel Freiheit und Eigenverantwortung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zuständigkeiten manchmal unklar, man merkt deutlich dass dmTECH unter Personalmangel leidet (Hauptgrund dafür ist laut den Teams das eher unterdurchschnittliche Gehalt, nicht das Arbeitsumfeld selbst) und die Lernbegleiter teils zu wenig Zeit für den dual Studierenden haben im Team.
Verbesserungsvorschläge
Ich hätte gerne eine bessere technische Ausstattung was Laptops usw. angeht. Diese wirken (gerade mit dem Microsoft Defender) recht langsam und aufgebläht, so dass es morgens immer durchaus etwas dauert, bis wieder alles soweit ist dass man weiterarbeiten kann. Ich hole mir während der Rechner hochfährt immer einen Kaffee. Da ist mein, paar Jahre alter, privater Laptop deutlich schneller im arbeitsbereiten Zustand. Man darf die Laptops zwar privat nutzen (also auch für das Studium an der Dualen Hochschule), aber wenn die interne IT-Abteilung bei jeder Kleinigkeit ankommt dass man Software für das Studium installiert hat die man dafür benötigt ist das durchaus nervig, insbesondere wenn man bereits das Einverständnis der Mitarbeiterverantwortlichen eingeholt hatte bzw. andere es stellvertetend für alle dual Studierenden des Jahrgangs eingeholt hatten. Man bekommt bei den Einführungstagen den Laptop und behält diesen drei Jahre lang (bis das Studium vorbei ist).
Fände es auch noch schön, wenn man über weitere Maßnahmen das Selbstvertrauen der Lernlinge fördern würde.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt einige andere duale Studierende im selben Jahrgang, mit denen man in der Theoriephase an der dualen Hochschule durchaus in Kontakt kommt. Generell trifft man auf viel Wertschätzung, auch wenn man mit anderen Ressorts Kontakt hat.
Karrierechancen
dmTECH strebt, soweit ich das mitbekommen habe, die unbefristete Übernahme nach einem dualen Studium an. Man selbst ist jedoch nicht dazu verpflichtet, bei dmTECH zu bleiben. Künftige Aufstiegschancen sind bei den flachen Hierachien vermutlich kaum vorhanden. Das Einstiegsgehalt ist auch, soweit ich das von früheren Jahrgängen mitbekommen habe, eher "mäh", dafür dass man schon quasi vollständig eingelernt ist (man schreibt z.B. die Bachelorarbeit üblicherweise in dem Team, in das man übernommen wird und man hat dann schon 1,5 Jahre im Betrieb gearbeitet).
Arbeitszeiten
Vertrauensarbeitszeit, nach Absprache im Team hat man sehr viel Freiheiten wenn man zwischendurch Termine oder sonstige Anlässe hat.
Ausbildungsvergütung
Im Vergleich mit anderen dualen Partnern derselben Unternehmensgröße im Durchschnitt. Im Vergleich mit dualen Partnern die kleiner sind deutlich besser. Einziger Wehmutstropfen ist, dass das immer noch ein "unter Mindestlohn bezahlt werden" bedeutet. Reicht als Student aber (noch?) aus.
Es gibt Jahressonderzahlungen, Tertialsabschlusszahlung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld auch für dual Studierende. Je nach der wirtschaftlichen Lage kommt man durchaus auf 13-14 Bruttogehälter.
Die Ausbilder
Man kann sich die Teams und Abteilungen (abgesehen vom ersten Team) frei aussuchen, d.h. hier muss man durch Vorabtelefonate etc. rausfinden ob das Team zu einem passt. Wenn die Lernbegleiter (Ausbilder) nicht zu einem passen ist man quasi selbst Schuld daran und hat dazugelernt, was mich aber noch nicht betroffen hat.
Spaßfaktor
Die Praxisphasen sind toll! Man hat meistens ein eigenes, zu Beginn vom restlichen Team abgekoppeltes, Projekt (nennt sich dann Vorhaben) und man bekommt währenddessen auch einen Einblick in die "normale" Arbeit des Teams.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man kann sich eigenverantwortlich Zeit zum Lernen und Ausprobieren nehmen, man muss das sich aber erstmal trauen, das auch zu machen weil es dafür keine vordefinierten Zeitslots gibt.
Variation
Komplett eigenverantwortlich. Wenn man immer versucht im gleichen Bereich zu bleiben und keine Motivation hat, etwas neues zu lernen und auch in neue Bereiche zu gehen, hat man natürlich keine Abwechslung.
Respekt
Die Teams wo ich drin war und auch die "Haupt-Ausbilder" (IT-Ausbildungsverantwortliche) hatten mir immer Respekt gezeigt und es hat sich nicht nach einer "von oben herab"-Hierarchie angefühlt.