Spannende Aufgaben, aber toxisches Arbeitsklima und fehlende Führungskompetenz
Gut am Arbeitgeber finde ich
DocCheck Healthshare ist ein Tochterunternehmen mit spannenden Themenfeldern, die viel Raum für Eigeninitiative und persönliche Weiterentwicklung bieten. Mitarbeitende erhalten Verantwortung und können von verschiedenen Weiterbildungsangeboten profitieren. Regelmäßige MAGs fördern Feedback und die persönliche Karriereplanung. Auch das Onboarding ist insgesamt gut strukturiert, wobei die Qualität stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Die Lage ist verkehrsgünstig, und es besteht die Möglichkeit, zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten.
Die inhaltliche Arbeit selbst macht Freude, sofern der Arbeitsdruck nicht zu hoch wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Arbeitsklima ist in Teilen von Unsicherheit und einem hohen Maß an interner Politik geprägt. Entscheidungen scheinen teilweise stärker auf persönlichem Vertrauen als auf fachlicher Kompetenz zu beruhen. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem sich Mitarbeitende bei Problemen häufig alleingelassen fühlen.
Auch die interne Kommunikation wirkt oft intransparent, was zu Missverständnissen und Frustration führen kann. Wertschätzung im Alltag sowie ein professioneller Umgangston – insbesondere auf Führungsebene – könnten deutlich gestärkt werden.
Zudem wird regelmäßig über eine hohe Arbeitsbelastung und fehlenden Ausgleich berichtet. Überstunden sind häufig, werden aber nicht immer angemessen berücksichtigt. Die hohe Fluktuation in kurzer Zeit deutet darauf hin, dass strukturelle Probleme bislang nicht ausreichend adressiert wurden.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte sollten regelmäßig an Schulungen zu Leadership, Kommunikation und Mitarbeitermotivation teilnehmen. Zudem wäre es sinnvoll, dass sie ausreichend Zeit für Führungsaufgaben erhalten – und diese nicht zusätzlich zu operativen Aufgaben leisten müssen.
Eine anonyme oder unabhängige Anlaufstelle für Mitarbeitende wäre hilfreich, um Probleme ohne Angst vor negativen Konsequenzen ansprechen zu können. Auch die Einführung regelmäßiger, transparenter Teammeetings könnte dazu beitragen, Vertrauen und Zusammenarbeit zu stärken.
Beförderungen sollten auf Kompetenz, Leistung und Entwicklungspotenzial basieren. Darüber hinaus wäre ein gerechter Ausgleich von Überstunden sowie zusätzliche Benefits wünschenswert, um die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen.
Das derzeitige System der Jobbuchung und Kalkulation sollte ebenfalls überprüft werden, um faire und nachvollziehbare Arbeitsbedingungen zu schaffen
Arbeitsatmosphäre
Es kommt immer sehr drauf an. Wenn die Zahlen stimmen sind alle gut gelaunt. Wenn nicht herrscht oftmals Druck und Stress.
Kommunikation
Dies ist auch immer sehr abhängig. Alles in allem wird auch viel über Flurfunk erzählt. Führungspersonal ist oft nicht geschult Dinge anzusprechen und richtig zu kommunizieren.