41 von 121 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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kununu Prüfprozess
41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Breites Angebot, wodurch man in kurzer Zeit viel Erfahrung sammeln kann. Starker Zusammenhalt im Team. Schnell im Kundenkontakt und (unterm richtigen Vorgesetzen) viele Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen.
Vorgesetzte setzen sich nach oben nicht für ihre Mitarbeiter ein. Team- und Abteilungsleiter verheimlichen viele Themen, lästern über Mitarbeiter die nicht im Raum sind oder gekündigt haben. Was nicht schriftlich vereinbart wurde, wurde im Nachgang geleugnet. Vorgesetzte raten einem es einfach auszuhalten. Der Druck ist riesig alles anzunehmen und in time fertigzustellen. Überlastung wird maximal kurzfristig entgegengewirkt. Krankheit und ähnliches wird einem später vorgehalten.
Ich kann nur jedem Raten spätestens in seiner Probezeit genau hinzuhören. Eure Erfahrung und die eurer Kollegen sind keine Einzelfälle. Alle diese Themen sind an HR herangetragen worden. Es wurden meines Wissens nach nie Maßnahmen ergriffen.
Selten einen derart unsozialen Umgang aus der Führungsetage erlebt
Positiv hervorzuheben sind die zentrale Lage des Büros, die moderne technische Ausstattung mit hochwertiger Hardware sowie der starke Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen auf derselben Hierarchieebene. Die flexiblen Arbeitszeiten, das Weiterbildungsbudget und die grundsätzlich interessanten Projekte bieten ebenfalls gute Rahmenbedingungen. Zudem wird versucht, technische oder organisatorische Probleme zeitnah zu lösen.
Kritisch sehe ich insbesondere die teilweise mangelnde Transparenz in der Kommunikation, widersprüchliche Anforderungen verschiedener Führungskräfte sowie ein hohes Maß an Micromanagement. Mitarbeitende erhalten häufig früh Verantwortung für Projekte und Kunden, ohne dabei immer ausreichend unterstützt zu werden. Teilweise übernimmt man Projekte, deren Herausforderungen bereits vor der eigenen Übernahme bestanden haben, steht gegenüber Kunden jedoch dennoch in der Verantwortung.
Zudem werden Homeoffice-Regelungen nicht immer einheitlich ausgelegt. Während einzelne Teams flexibel mit solchen Situationen umgehen, werden die Vorgaben in anderen Bereichen sehr strikt angewendet. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck einer unterschiedlichen Behandlung von Mitarbeitenden. Hinzu kommen aus meiner Sicht ein unterdurchschnittliches Gehaltsniveau, begrenzte Entwicklungsperspektiven und eine Kultur, in der regelmäßige Überstunden als selbstverständlich angesehen werden.
Mehr Transparenz in der Kommunikation, eine bessere Abstimmung zwischen den Führungskräften und eine offenere Feedbackkultur würden das Arbeitsumfeld deutlich verbessern. Mitarbeitende sollten insbesondere in der Einarbeitungsphase stärker unterstützt und bei der Übernahme anspruchsvoller Projekte besser begleitet werden. Darüber hinaus wären einheitlichere Regelungen, beispielsweise beim Thema Homeoffice, sowie mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden wünschenswert. Auch marktgerechtere Gehälter und klarere Karriereperspektiven könnten langfristig zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.
Die Arbeitsatmosphäre ist teilweise angespannt. Unterschiedliche Erwartungen und Prioritäten verschiedener Führungskräfte führen gelegentlich zu widersprüchlichen Anforderungen. Mitarbeitende in operativen Rollen befinden sich dadurch nicht selten zwischen mehreren Interessen und Vorgaben.
Zudem wird die Arbeitsweise aus meiner Sicht durch ein hohes Maß an Micromanagement geprägt. Eigenverantwortung wird zwar erwartet, gleichzeitig bestehen jedoch häufig enge Vorgaben und Kontrollmechanismen.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als hochwertige und professionelle Agentur. Die tatsächliche Mitarbeitererfahrung entspricht diesem Anspruch jedoch nicht immer. Zwischen dem externen Selbstbild und den internen Arbeitsbedingungen besteht aus meiner Sicht teilweise eine spürbare Diskrepanz.
Im Arbeitsalltag entsteht jedoch teilweise der Eindruck, dass regelmäßige Überstunden als selbstverständlich angesehen werden. Wer sich konsequent an die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hält, wird nicht immer positiv wahrgenommen. Gleichzeitig werden geleistete Überstunden weder vergütet noch durch Freizeitausgleich ausgeglichen. Unabhängig von der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit werden täglich acht Stunden erfasst.
Agenturgeschäft halt.
Auch die Homeoffice-Regelung wirkt teilweise unnötig starr. So kann es vorkommen, dass Mitarbeitende aufgrund externer Faktoren wie Streiks oder ähnlicher Umstände ihren Homeoffice-Tag bereits nutzen und anschließend an festgelegten Präsenztagen ins Büro kommen müssen, obwohl dort teilweise nur wenige Kolleginnen und Kollegen anwesend sind. Zudem scheint die Auslegung der Regelungen je nach Führungskraft unterschiedlich zu sein. Während einige Teams flexibel mit solchen Situationen umgehen, wird in anderen Bereichen strikt auf die Einhaltung der Vorgaben geachtet. Dadurch entsteht teilweise der Eindruck einer uneinheitlichen und nicht immer fairen Handhabung.
Das Weiterbildungsbudget von 1.000 € pro Jahr ist grundsätzlich positiv. In der Praxis besteht jedoch nur eingeschränkter Spielraum bei der Auswahl der Weiterbildungsmaßnahmen, sodass individuelle Entwicklungswünsche nicht immer berücksichtigt werden können.
Auch die langfristigen Karriereperspektiven wirken begrenzt. Gehaltsentwicklungen fallen eher moderat aus und zusätzliche Verantwortung spiegelt sich nicht immer entsprechend in den Entwicklungsmöglichkeiten wider. Dadurch entsteht nur bedingt das Gefühl, sich langfristig im Unternehmen weiterentwickeln zu können.
Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen auf derselben Hierarchieebene ist sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig und zieht an einem Strang. Dadurch entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Teams.
Auf höheren Hierarchieebenen wird dieser Zusammenhalt jedoch deutlich weniger wahrgenommen.
Das Verhalten der Führungskräfte wirkt grundsätzlich gut gemeint, erreicht jedoch nicht immer die gewünschte Wirkung. Insbesondere in der Einarbeitungsphase fehlt es teilweise an ausreichender Unterstützung und Orientierung. Aber das liegt auch daran, weil es so gut wie keine Senior Kollegen gibt. Eigenverantwortung wird zwar früh eingefordert, jedoch werden neue Mitarbeitende dabei nicht immer ausreichend begleitet.
Zudem wird Kritik an Mitarbeitenden oder Teams vereinzelt in einem Umfeld geäußert, in dem auch andere Personen diese wahrnehmen können. In einem Großraumbüro führt dies schnell zu Spekulationen und einer erhöhten Flurfunk-Kultur.
Die Lage des Büros ist zentral und grundsätzlich attraktiv. Allerdings wird es in den Sommermonaten teilweise sehr warm, da die Klimaanlagen nicht immer die gewünschte Wirkung erzielen. Im Winter kam es vereinzelt vor, dass die Temperaturen aufgrund technischer Probleme mit der Heizung unangenehm kühl waren.
Positiv hervorzuheben ist, dass entsprechende Probleme zeitnah adressiert werden und man bemüht ist, Lösungen zu finden. Ebenfalls sehr positiv ist die technische Ausstattung. Mitarbeitende erhalten moderne Hardware, beispielsweise MacBooks sowie hochwertige Peripheriegeräte wie Logitech MX Keys Tastaturen, wodurch ein angenehmes und produktives Arbeiten ermöglicht wird.
Die interne Kommunikation wirkt häufig nicht ausreichend transparent. Entscheidungen und Abstimmungen finden teilweise in kleineren Runden statt, sodass Mitarbeitende nicht immer nachvollziehen können, welche Hintergründe zu bestimmten Entscheidungen geführt haben. Zudem entstehen durch unterschiedliche Aussagen verschiedener Führungskräfte gelegentlich Unsicherheiten hinsichtlich Prioritäten und Erwartungen.
Konstruktives Feedback wird zwar aufgenommen, führt jedoch nicht immer zu erkennbaren Veränderungen. Auch die Einbindung des People Teams wird von Mitarbeitenden nicht durchgängig als wirksame Unterstützung wahrgenommen.
Das Gehaltsniveau liegt aus meiner Sicht unter dem Marktdurchschnitt. Wer das erste Angebot bei der Einstellung akzeptiert, erhält häufig eine vergleichsweise niedrige Vergütung. Gehaltsentwicklungen erfolgen zudem eher zurückhaltend, sodass zusätzliche Verantwortung oder gute Leistungen nicht immer zeitnah finanziell honoriert werden.
Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant, hängen jedoch stark von den persönlichen Interessen ab. Ein Teil der Tätigkeiten und Projekte wiederholt sich regelmäßig, wodurch der Arbeitsalltag teilweise sehr routinelastig werden kann. Gleichzeitig gibt es immer wieder Projekte und Sonderaufgaben, die für Abwechslung sorgen und besonders spannend sind.
Die tatsächlichen Aufgaben unterscheiden sich aus meiner Sicht teilweise von den Erwartungen, die die Stellenbeschreibung vermittelt. Der Schwerpunkt liegt stärker auf Projektmanagement und Koordination als auf anderen Tätigkeitsfeldern, die Bewerbende möglicherweise erwarten.
• Fachlich anspruchsvolle Aufgaben mit hoher Verantwortung, die eine steile Lernkurve ermöglichen
• Engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen und den Arbeitsalltag tragen
• Gestaltungsspielraum im operativen Tagesgeschäft, sofern man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen
• Dauerhaft hohe Arbeitslast mit regelmäßig anfallenden Überstunden
• Mangel an Führung auf höherer Ebene, Unterstützung und klarer Kommunikation
• Indirekte und unsachliche Kommunikation, sowie unnötige interne Konflikte, die Zeit und Energie binden
• Mehr Rückhalt und Unterstützung durch die höhere Führungsebene, statt Verantwortung ohne Absicherung weiterzugeben
• Realistische Ressourcenplanung und aktive Entlastung bei Überstunden
• Direkte, sachliche Kommunikation und eine offene Feedbackkultur, in der abweichende Meinungen ausdrücklich erwünscht sind
Die Arbeitsatmosphäre war langfristig angespannt. Offenes Feedback fand kaum statt, stattdessen wurde häufig über Abwesende gesprochen, was zu einer ausgeprägten Misstrauenskultur führte.
Nach außen wird ein deutlich professionelleres Bild vermittelt, als es intern gelebt wird
Es fielen dauerhaft erhebliche Überstunden an, ohne ausreichende Reaktion oder strukturelle Entlastung. Die Erwartung an Erreichbarkeit und Leistung war hoch, auch in Phasen von Krankheit. Eine nachhaltige Work-Life-Balance war nicht gegeben.
Hohe Lernkurve, Weiterentwicklung stark an Überstunden gekoppelt.
Marktüblich, aber nicht angemessen im Verhältnis zur Verantwortung, zum erwirtschafteten Beitrag und zu den dauerhaft anfallenden Überstunden.
Der Zusammenhalt unter Kolleg*innen ist sehr gut. Viele unterstützen sich gegenseitig, um strukturelle Defizite im Arbeitsalltag auszugleichen. Auf operativer Ebene funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut!
Das Führungsverhalten war inkonsistent und stark personenbezogen.
Entscheidungen wirkten häufig nicht fakten- oder prozessbasiert, sondern abhängig von persönlichen Präferenzen. In kritischen Situationen fehlten Rückendeckung und aktive Unterstützung. Kritisches Feedback war nicht ausdrücklich erwünscht und wurde als risikobehaftet wahrgenommen.
Die Arbeitsbedingungen waren von dauerhaft hohen Überstunden geprägt.
Unnötige interne Konflikte bei fachlich irrelevanten Themen erschwerten den Arbeitsalltag zusätzlich. Ausgleich oder Reduktion der Überstunden fand nicht statt.
Kommunikation erfolgt häufig indirekt oder nicht transparent. Ein erheblicher Teil der Zeit fließt in Gespräche über Abwesende statt in sachliche, lösungsorientierte Abstimmung.
Feedbackprozesse sind unklar, Eskalationen werden nicht neutral begleitet. Das erschwert eine konstruktive Zusammenarbeit erheblich.
Fachlich sehr interessante Themen und ein hohes Maß an Verantwortung.
Wer gestalten möchte, findet hier anspruchsvolle Aufgaben mit Lernpotenzial.
DocCheck Healthshare ist ein Tochterunternehmen mit spannenden Themenfeldern, die viel Raum für Eigeninitiative und persönliche Weiterentwicklung bieten. Mitarbeitende erhalten Verantwortung und können von verschiedenen Weiterbildungsangeboten profitieren. Regelmäßige MAGs fördern Feedback und die persönliche Karriereplanung. Auch das Onboarding ist insgesamt gut strukturiert, wobei die Qualität stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Die Lage ist verkehrsgünstig, und es besteht die Möglichkeit, zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten.
Die inhaltliche Arbeit selbst macht Freude, sofern der Arbeitsdruck nicht zu hoch wird.
Das Arbeitsklima ist in Teilen von Unsicherheit und einem hohen Maß an interner Politik geprägt. Entscheidungen scheinen teilweise stärker auf persönlichem Vertrauen als auf fachlicher Kompetenz zu beruhen. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem sich Mitarbeitende bei Problemen häufig alleingelassen fühlen.
Auch die interne Kommunikation wirkt oft intransparent, was zu Missverständnissen und Frustration führen kann. Wertschätzung im Alltag sowie ein professioneller Umgangston – insbesondere auf Führungsebene – könnten deutlich gestärkt werden.
Zudem wird regelmäßig über eine hohe Arbeitsbelastung und fehlenden Ausgleich berichtet. Überstunden sind häufig, werden aber nicht immer angemessen berücksichtigt. Die hohe Fluktuation in kurzer Zeit deutet darauf hin, dass strukturelle Probleme bislang nicht ausreichend adressiert wurden.
Führungskräfte sollten regelmäßig an Schulungen zu Leadership, Kommunikation und Mitarbeitermotivation teilnehmen. Zudem wäre es sinnvoll, dass sie ausreichend Zeit für Führungsaufgaben erhalten – und diese nicht zusätzlich zu operativen Aufgaben leisten müssen.
Eine anonyme oder unabhängige Anlaufstelle für Mitarbeitende wäre hilfreich, um Probleme ohne Angst vor negativen Konsequenzen ansprechen zu können. Auch die Einführung regelmäßiger, transparenter Teammeetings könnte dazu beitragen, Vertrauen und Zusammenarbeit zu stärken.
Beförderungen sollten auf Kompetenz, Leistung und Entwicklungspotenzial basieren. Darüber hinaus wäre ein gerechter Ausgleich von Überstunden sowie zusätzliche Benefits wünschenswert, um die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen.
Das derzeitige System der Jobbuchung und Kalkulation sollte ebenfalls überprüft werden, um faire und nachvollziehbare Arbeitsbedingungen zu schaffen
Es kommt immer sehr drauf an. Wenn die Zahlen stimmen sind alle gut gelaunt. Wenn nicht herrscht oftmals Druck und Stress.
Dies ist auch immer sehr abhängig. Alles in allem wird auch viel über Flurfunk erzählt. Führungspersonal ist oft nicht geschult Dinge anzusprechen und richtig zu kommunizieren.
Innovation werden zielstrebig vorangetrieben... gute Projektierung und Umsetzung der Ideen
Vieles wird allein vom Chef entschieden, obwohl es geeignete Leute in den richtigen Positionen gibt...
Etwas weniger extravagant würde es auch tun... etwas weniger Schein...
Tolle Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung und auch darüber hinaus.
Homeoffice Tage frei wählbar, Benefits und FirmenEvents
Wer gut verhandelt kann auch gut verdienen... ich war absolut zufrieden
Die Geschichte mit dem Forrest ist ganz nett, aber hat doch eher was mit gutem Willen und schlechtem Gewissen zu tun. Wobei die Firmenflotte aus E-Autos besteht... in der Innenstadt natürlich perfekt
Top
Bin selbst nicht mehr ganz neu und ich wurde allseits freundlich behandelt und konnte viele neue Kontakte knüpfen
Top...
Anschauen und selbst erleben... schon echt nicht schlecht, sehr gute Büroausstattung und gute Arbeitsbedingungen
Kommunikation in alle Richtungen problemlos. Führungskraft und Geschäftsleitung hatten immer ein offenes Ohr und waren gut in Themen involviert
Absolut
Wer sich auf seinen Job fokussiert und Bock auf interessante Aufgaben hat, ist hier bestens aufgehoben
Das Unternehmen bietet ein spannendes und gesellschaftlich relevantes Themenfeld mit viel Raum für Eigeninitiative und Gestaltung - vor allem am Anfang seines beruflichen Weges. Die zentrale Lage sorgt für eine gute Erreichbarkeit, und es bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen sowie beruflichen Weiterentwicklung – insbesondere für Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen möchten.
Das Führungsverhalten auf oberen Ebenen war aus meiner Sicht teilweise destruktiv und wenig teamfördernd. Entscheidungen wirkten häufig intransparent und waren stark von persönlichen Interessen geprägt, was sich negativ auf das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit ausgewirkt hat.
Die Gehälter lagen nach meinem Eindruck unter dem Marktniveau und standen nicht immer in einem ausgewogenen Verhältnis zur Verantwortung oder erbrachten Leistung. Überstunden waren häufig erforderlich – insbesondere in intensiven Projektphasen – wurden jedoch weder systematisch erfasst noch transparent ausgeglichen.
Entscheidungen der Geschäftsleitung sollten transparenter und nachvollziehbarer kommuniziert werden, um Führungskräften und Teams mehr Orientierung und Vertrauen zu geben.
Führungskräfte sollten zeitliche und inhaltliche Priorität auf 1:1- und Entwicklungsgespräche legen. Klare Kriterien für Gehaltsentwicklungen und Beförderungen schaffen Vertrauen und Perspektive. Impulsive und willkürliche Führungskräfte sollten als Gefahr für das Unternehmen wahrgenommen werden.
Ein nachhaltiger Umgang mit Überstunden – inklusive transparenter Kompensation oder Belastungssteuerung – würde nicht nur die Zufriedenheit steigern, sondern auch die langfristige Leistungsfähigkeit sichern.
Hohe Fluktuation führt zu Qualitätsverlust und wirkt sich auch auf die Kundenzufriedenheit aus. Mehr Fokus auf Mitarbeiterbindung – z. B. durch Entwicklungsperspektiven, faire Bezahlung und stabiles Führungsverhalten – wäre wichtig.
Die Zusammenarbeit mit direkten Kolleginnen und Kollegen erlebte ich überwiegend als konstruktiv, respektvoll und zielorientiert.
Die Zusammenarbeit mit der obersten Führungsebene war stark personenabhängig. Häufig standen individuelle Interessen stärker im Vordergrund als eine unternehmensübergreifende Ausrichtung. Das erschwerte nachhaltige Entwicklungen und führte mitunter zu einem belastenden Arbeitsklima. In einzelnen Fällen entstand der Eindruck, dass Bereiche eher gegeneinander als miteinander arbeiteten.
Einzelne Führungskräfte fielen durch ein Verhalten auf, das langfristig dem Teamzusammenhalt schadete. In der Folge kam es zum Weggang mehrerer langjähriger Mitarbeitender – ohne dass daraus erkennbare Konsequenzen gezogen wurden. Stattdessen wurden die Motive der ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen öffentlich relativiert oder infrage gestellt.
Der hohe Fokus auf KPIs ist grundsätzlich nachvollziehbar, führte jedoch vereinzelt zu problematischen Effekten – z. B. der bewussten Falscherfassung von Aufgaben oder Leistungen im Joberfassungssystem, um dem wahrgenommenen Druck zu entgehen.
Das Unternehmen genießt ein gutes Image in der Branche und wird als kompetenter Dienstleister wahrgenommen. Gleichzeitig bleibt der häufige Personalwechsel nicht ohne Folgen: Der damit verbundene Know-how-Verlust beeinträchtigt spürbar die Qualität und Kontinuität in Projekten – ein Umstand, der auch auf Kundenseite zunehmend wahrgenommen wird.
Im Vorstellungsgespräch wurde Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance betont – in der Praxis ist diese jedoch nur dann realistisch, wenn Mitarbeitende konsequent auf die Einhaltung ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit pochen. Dies wird zwar formal akzeptiert, jedoch in Einzelgesprächen teils als hinderlich für die berufliche Weiterentwicklung dargestellt oder gar als unkollegial bewertet.
Die Arbeitsbelastung ist durch zahlreiche Pitches und enge Kundendeadlines hoch – was im Agenturumfeld grundsätzlich erwartet werden kann. Allerdings fehlt es an ausreichenden personellen Ressourcen, um diese dauerhaft gesund zu bewältigen. Projekte wurden während meiner Betriebszugehörigkeit nicht abgelehnt - trotz explizitem Hinweis - was die Belastung zusätzlich erhöht.
Wer über das vertraglich Erwartete hinaus Einsatz zeigt, erhält dafür in der Regel weder zeitliche noch finanzielle Kompensation, noch wird dieser Einsatz systematisch anerkannt. Einige Führungskräfte honorieren persönlichen Einsatz heimlich unter der Hand. Das wirkt sich spürbar auf das Arbeitsklima und die langfristige Motivation im Team aus.
Positiv hervorzuheben ist das individuelle Weiterbildungsbudget, das allen Mitarbeitenden zur Verfügung steht. Mit zunehmender Erfahrung und wachsender Verantwortung reicht dieses Budget jedoch oft nicht aus, um gezielte, hochwertige Weiterbildungen im Sinne der Unternehmensentwicklung zu realisieren.
Mitarbeitende sind bei der Auswahl und Organisation ihrer Entwicklungsschritte weitgehend auf sich allein gestellt. Zwar zeigt sich die Personalabteilung offen und unterstützend im persönlichen Austausch, ein strukturiertes, unternehmensweit verbindliches Weiterbildungs- oder Talentförderkonzept fehlt jedoch.
Die Vergütung liegt nach meinem Eindruck deutlich unter dem branchenüblichen Marktdurchschnitt. Eine transparente Kommunikation zu Gehältern oder Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Bereich findet nur eingeschränkt statt. Zwar werden (öffentlich zugänglich) Gehaltsranges angegeben, die aber unter den Mitarbeitenden trotz gleicher Qualifikation stark variieren. Aus meiner persönlichen Sicht sind die teils ausgeprägten Gehaltsunterschiede nicht zu erklären.
Die Außendarstellung des Unternehmens vermittelt ein starkes Umweltbewusstsein, das sich in der internen Praxis jedoch nicht im selben Maß widerspiegelt. Maßnahmen wie der Erwerb von Waldflächen wirken eher symbolisch und bleiben in ihrer tatsächlichen Wirkung unklar. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass ökologische Verantwortung stärker kommuniziert als tatsächlich gelebt wird.
Einer der wesentlichen Gründe, die Entscheidung zur Kündigung länger vor sich hergeschoben zu haben. Das Recruiting zum Team passender Talente ist ein absolutes Plus des Unternehmens.
Mitarbeitende älterer Jahrgänge sind im Unternehmen unterdurchschnittlich vertreten. Aus meiner Wahrnehmung heraus werden sie im Vergleich zu jüngeren Kolleginnen und Kollegen seltener aktiv gefördert oder in Entwicklungsmaßnahmen einbezogen. Das wirkt sich auf die gelebte Diversität und Chancengleichheit im Unternehmen spürbar aus.
Mein direkter Vorgesetzter verfügte grundsätzlich über das Potenzial, ein starker Mentor zu sein. Leider wurde dieses Potenzial durch eine stark auf eigene Interessen fokussierte Agenda kaum ausgeschöpft.
Regelmäßige 1:1-Gespräche wurden häufig verschoben oder fielen ganz aus; auch die halbjährlichen Mitarbeitergespräche fanden oft verspätet und ohne ausreichende Vorbereitung statt.
Gehaltsgespräche waren in der Kommunikation unangenehm – es entstand regelmäßig der Eindruck, dass die Bitte um eine Anpassung als unangemessen betrachtet wurde. Konkrete Leistungen fanden dabei wenig Anerkennung. Stattdessen wurde der Fokus fast ausschließlich darauf gelegt, was man zukünftig zu leisten habe, um eine Erhöhung zu rechtfertigen.
Entscheidungen wirkten teilweise wenig konsistent und eher tagesformabhängig, was zu Unsicherheit in der Zusammenarbeit führte.
Das Büro liegt sehr zentral im Herzen von Köln-Ehrenfeld und bietet eine moderne, gut ausgestattete technische Infrastruktur, die produktives Arbeiten unterstützt. Ein dauerhaftes Manko bleibt allerdings das Raumklima – insbesondere die Temperaturregulierung ist seit Jahren unzureichend und konnte trotz mehrfacher Hinweise und Versuche bislang nicht nachhaltig verbessert werden.
Für ein Unternehmen aus dem Kommunikationsbereich ist die interne Kommunikation – insbesondere top-down – überraschend ausbaufähig.
Entscheidungen der Geschäftsleitung werden häufig nicht ausreichend erklärt oder kontextualisiert, was ihre Nachvollziehbarkeit einschränkt.
Das erschwert es insbesondere Führungskräften, unternehmensweite Entscheidungen verständlich an ihre Teams weiterzugeben und dafür Akzeptanz zu schaffen.
Die Belegschaft ist agenturtypisch überwiegend jung (abgesehen von der höchsten Managementebene) und divers in Bezug auf Fachrichtungen und Hintergründe. Mitarbeitende älterer Jahrgänge sind in der "Mannschaft" nur vereinzelt vertreten, was sich mitunter auch in der Perspektivenvielfalt bemerkbar macht.
Das Arbeitsumfeld ist sehr dynamisch und inhaltlich spannend – mit vielfältigen, herausfordernden Aufgaben, die eine hohe gesellschaftliche und fachliche Relevanz haben. Wer gerne in komplexen, sich schnell entwickelnden Themenfeldern arbeitet, findet hier ein anspruchsvolles Umfeld mit echtem Gestaltungsraum.
fully-Remote (perfekt als Student), sehr flexibel was Arbeitszeiten betrifft
Keinen Lohn wenn man krank ist oder im Urlaub ist
Gehalt für Werstudenten erhöhen; externe Fortbildungsmöglichkeiten ermöglichen
nettes Team
Bei Werkstudenten: wenn wir frei haben/nicht auf Arbeit sind, haben wir auch frei (müssen nicht auf Nachrichten reagieren)
interne Fortbildungen; exteren wären ebenfalls schön
Durschnittlich. Es gibt durchaus Unternehmen die mehr zahlen
wurde fully-remote eingestellt
funktioniert via Teams
könnte noch mehr Abwechslung sein, Einblick in andere Bereiche/Tätigkeiten abseits der eigenen
Modern, immer am Puls der Zeit, vorne mit dabei, wenn es etwas Neues zu entdecken gibt. Flache Hierarchien, „no asshole“ policy
HR ist zu sehr mit recruiting beschäftigt, kann sich nicht ausreichend um bestehende Mitarbeitende kümmern. Gehalt oder andere Benefits wie Sabbatical, Urlaubstage o.ä. Sowas von ausbaufähig!
Etwas gegen Fluktuation tun indem man Mitarbeitende, die bereits länger da sind, wertschätzt und auf Wünsche eingeht.
Puh…
Gehalt kam überpünktlich.
Egal was ich aufschreibe, es wird doch eh wieder gemeldet, damit die Bewertung verschwindet…
Zu den schlechten Kununu Bewertungen stehen
Unter den „normalen“ ganz gut
In Köln und Umgebung mittlerweile recht schlecht
Für ein Healthcare Unternehmen nicht gut. Viele haben 42 Stunden/Woche und Homeoffice wird nicht gern gesehen
Gibt ein Weiterbildungsbudget von 1000€
Viele gibt es nicht…
Bei mir unterirdisch!
Hauptgrund meiner Kündigung!
Sehr toxisch!
Naja, keine Klima, kein 2. Bildschirm.
Sehr sehr schlecht, wer nicht Hellsehen kann, bekommt Probleme, weil er Dinge nicht erledigt, die man ihm nicht gesagt hat.
Die ist definitiv vorhanden!
So verdient kununu Geld.