Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

DOLFI 
1920 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schwache Führungskultur, niedrige Bezahlung und wenig Wertschätzung...

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung in Kelsterbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt wird zuverlässig und pünktlich ausgezahlt. Die Aufgaben sind grundsätzlich klar strukturiert und die verwendeten Systeme sind relativ einfach zu bedienen. Außerdem haben Mitarbeitende die Möglichkeit, Artikel der Lieferanten zum Einkaufspreis zu erwerben, was ein Vorteil ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmenskultur wirkt meiner Erfahrung nach schwierig. Es fehlt häufig an Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeitenden. Entscheidungen werden teilweise kurzfristig geändert und Fehler werden oft eher bei Mitarbeitenden gesucht als bei der Führung. Die Bezahlung liegt deutlich unter dem regionalen Durchschnitt und zusätzliche Benefits sind kaum vorhanden. Zudem gibt es wenig transparente Karriere- oder Entwicklungsmöglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsebene und die Geschäftsleitung sollten mehr Wert auf eine offene und respektvolle Kommunikation mit den Mitarbeitenden legen. Entscheidungen sollten besser durchdacht und stärker gemeinsam mit den Mitarbeitenden abgestimmt werden, anstatt Arbeitsprozesse regelmäßig kurzfristig zu ändern. Außerdem wäre eine fairere Bezahlung, die Qualifikationen, Erfahrung und Verantwortung berücksichtigt, dringend notwendig. Klare Strukturen, transparente Karrierewege sowie echte Entscheidungsbefugnisse für Führungsrollen würden zusätzlich dazu beitragen, das Arbeitsklima und die Motivation der Mitarbeitenden deutlich zu verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Unternehmenskultur habe ich als sehr problematisch erlebt. In der Filial- und Teamleitung wird häufig hinter dem Rücken von Mitarbeitenden gesprochen. Nach außen wird dann so getan, als wäre alles in Ordnung. Ein offener, respektvoller und professioneller Umgang sieht meiner Meinung nach anders aus.

Image

Nach außen versucht das Unternehmen ein gutes Bild zu vermitteln. Im Arbeitsalltag wirkt die Realität jedoch deutlich anders, insbesondere was den Umgang mit Mitarbeitenden und die interne Kultur betrifft.

Work-Life-Balance

Der Urlaubsanspruch liegt lediglich beim gesetzlichen Minimum von 24 Tagen. Zusätzliche Vorteile, die eine gute Work-Life-Balance unterstützen könnten, gibt es kaum. Zwar besteht die Möglichkeit, zwischen 08:00 und 09:00 Uhr mit der Arbeit zu beginnen, allerdings endet der Arbeitstag in der Regel trotzdem erst um 17:00 Uhr. Unabhängig davon, wann man anfängt, früher zu gehen ist meist nur in Ausnahmefällen möglich und muss von der Geschäftsleitung genehmigt werden.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind meiner Erfahrung nach kaum vorhanden. Führungspositionen werden häufig nur mündlich vergeben und nicht klar oder schriftlich geregelt. Dadurch fehlt es an Transparenz und klaren Entwicklungsperspektiven. Weiterbildungsmöglichkeiten scheinen hauptsächlich für Mitarbeitende möglich zu sein, die sich über längere Zeit stark bei der Geschäftsleitung profilieren. Selbst wenn man zusätzliche Qualifikationen durch Fortbildungen erlangt, spiegelt sich das meiner Erfahrung nach jedoch kaum im Gehalt wider, das weiterhin deutlich unter dem üblichen Marktniveau bleibt.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist für die Anforderungen, Qualifikationen und den allgemeinen Gehaltsdurchschnitt in der Region Frankfurt/Kelsterbach deutlich zu niedrig. Der Eindruck entsteht, dass zusätzliche Qualifikationen oder berufliche Erfahrungen bei der Vergütung kaum berücksichtigt werden. Zusätzliche Benefits sind ebenfalls sehr begrenzt. Eine Fahrtkostenpauschale ist teilweise möglich, muss jedoch aktiv eingefordert werden. Insgesamt wirkt es so, als würde das Unternehmen versuchen, an möglichst vielen Stellen Kosten zu sparen, anstatt Mitarbeitende durch attraktive Leistungen zu motivieren oder zu halten.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war meiner Erfahrung nach sehr schlecht. Teilweise hatte man den Eindruck, dass Mitarbeitende versuchen, anderen bewusst zu schaden, um bei den Führungskräften besser dazustehen. Dieses Verhalten wird aus meiner Sicht durch die Führungsebene und die Geschäftsleitung mitverursacht, da eine Atmosphäre entsteht, in der Mitarbeitende eher gegeneinander als miteinander arbeiten. Es gab nur eine kleine Handvoll Kollegen, mit denen man sich normal austauschen konnte, ohne befürchten zu müssen, dass einem daraus später ein Nachteil entsteht.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten empfinde ich als problematisch. Wertschätzung im Umgang mit Mitarbeitenden ist kaum spürbar, selbst ein einfaches „Guten Morgen“ scheint manchmal zu viel zu sein. Die Geschäftsleitung hört meiner Erfahrung nach hauptsächlich auf die Führungsebenen, während die Meinung der normalen Mitarbeitenden kaum Gewicht hat. Dadurch entsteht eine Struktur, in der Führungskräfte großen Einfluss darauf haben, wie Fehler dargestellt werden. Häufig wirkt es so, als würden Fehler eher den Mitarbeitenden zugeschrieben, während eigene Fehler auf Führungsebene kaum thematisiert werden.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist unterschiedlich. Einige Computer funktionieren ordentlich, andere sind sehr laut und wirken veraltet. Die Software, mit der gearbeitet wird, ist zwar einfach aufgebaut und grundsätzlich leicht zu bedienen, allerdings fehlt ein richtiges Warenwirtschaftssystem. Dadurch wird es sowohl im Büro als auch im Lager schwierig, den Überblick über vorhandene Ware zu behalten.

Die Arbeitsabläufe innerhalb der Abteilungen sind grundsätzlich klar strukturiert. Problematisch ist jedoch, dass die Führungsebene Prozesse häufig spontan ändern möchte und Entscheidungen trifft, ohne diese ausreichend zu durchdenken. Nicht selten stellt sich später heraus, dass die ursprünglichen Abläufe der Mitarbeitenden besser funktioniert haben. Trotzdem bekommen Mitarbeitende am Ende oft den Ärger dafür, obwohl sie lediglich die angeordneten Änderungen umgesetzt haben.

Kommunikation

Teilweise werden von der Führungsebene Meinungen über Mitarbeitende gebildet, ohne zuvor ein persönliches Gespräch zu führen. Gleichzeitig wirkt es so, als würden Fehler grundsätzlich den Mitarbeitenden zugeschrieben, während das eigene Führungsverhalten kaum hinterfragt wird. Dadurch fühlt man sich schnell unfair bewertet.

Gleichberechtigung

Offiziell wird vermittelt, dass alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden. In der Praxis wirkt es jedoch so, als ob manche Mitarbeitende deutlich bevorzugt werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind grundsätzlich in Ordnung und das System ist einfach zu verstehen. Allerdings ist die Arbeit sehr monoton. Das größere Problem ist jedoch die fehlende Wertschätzung für geleistete Arbeit. Es entsteht der Eindruck, dass man für eine gewisse Zeit als „Top-Mitarbeiter“ gesehen wird, nur um kurze Zeit später plötzlich als Problem dargestellt zu werden, obwohl man seine Arbeit genauso erledigt wie zuvor. Diese wechselhafte Bewertung der eigenen Leistung ist schwer nachvollziehbar.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.