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Bewertung

Spart euch die Zeit – es gibt bessere Alternativ

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auffällig ist, dass positive Bewertungen aus der Vergangenheit kurz nach der Einführung einer zuständigen Person für die Online-Präsenz des Unternehmens kritisch hinterfragt wurden. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Bewertungen möglicherweise stärker gesteuert werden. Ob einzelne Bewertungen tatsächlich beeinflusst wurden, kann ich nicht beurteilen.

Verbesserungsvorschläge

Diese Bewertung wurde mithilfe von KI sprachlich überarbeitet, um die persönliche Ausdrucksweise zu anonymisieren und Rückschlüsse auf meine Person möglichst zu vermeiden. Die dargestellten Inhalte und Erfahrungen entsprechen jedoch meinen eigenen Wahrnehmungen.

Der Grund für die Anonymisierung ist, dass in der Vergangenheit der Eindruck entstanden ist, dass offene Kritik negative Konsequenzen haben könnte. Daher soll diese Form der Darstellung dazu beitragen, die Erfahrungen sachlich und ohne persönliche Rückschlüsse teilen zu können.

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen wird sehr familiär geführt. Entscheidungen sind stark auf den Geschäftsführer ausgerichtet, dessen Wort in der Praxis kaum hinterfragt wird. Kritische Rückmeldungen werden aus meiner Sicht nur begrenzt akzeptiert. Positiv hervorheben möchte ich hingegen den Leiter des Spirituosenbereichs. Er tritt kompetent, hilfsbereit und professionell auf und ist im Umgang mit den Mitarbeitenden deutlich lösungsorientierter.

Image

Das Image des Unternehmens ist differenziert zu betrachten. Durch den Beginn des Ukraine-Krieges hat sich die Wahrnehmung des Unternehmens in Teilen des Marktes verändert und es kam zu Herausforderungen. Unabhängig davon genießt das Unternehmen weiterhin einen guten Bekanntheitsgrad und gilt im osteuropäischen Markt nach wie vor als einer der führenden Anbieter.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance spielt aus meiner Sicht keine Rolle. Pausen werden pauschal mit einer Stunde angerechnet, unabhängig davon, wie lange und ob tatsächlich Pause gemacht wurde. Zudem wurden Spesen erst ab einer Abwesenheit von mehr als neun Stunden gezahlt, obwohl diese nach 8:01 Abwesenheit von zuhause zustehen. In der Praxis führt dies aus meiner Sicht dazu, dass sich wöchentlich etwa fünf Stunden unbezahlter Mehraufwand entstehen.

Karriere/Weiterbildung

Gezielte Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht kaum vorhanden. Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sind nur begrenzt erkennbar, und strukturierte Trainee-Programme für den Vertrieb, um neue Mitarbeitende systematisch aufzubauen, gibt es nicht.

Statt konstruktiver Weiterentwicklung stehen häufig Zahlenauswertungen im Vordergrund. In Meetings werden teilweise vor allem schlechte Ergebnisse thematisiert, wodurch der Eindruck entsteht, dass Mitarbeitende eher kritisiert als gefördert werden.

Gehalt/Benefits

Größter Kritikpunkt.
Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge, weitere Benefits sind jedoch kaum vorhanden. Die Gehaltsstruktur wirkt wenig transparent, da Mitarbeitende in vergleichbaren Positionen teilweise deutlich unterschiedlich verdienen. Nach meiner Wahrnehmung bestehen Unterschiede von bis zu etwa 30 Prozent.

Das Gehaltsniveau liegt aus meiner Sicht unter dem Branchendurchschnitt (nach meiner Einschätzung mindestens 500 Euro brutto monatlich darunter). Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sind nicht vorgesehen. Auch bei den Spesen gibt es aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf. Der Urlaubsanspruch liegt zudem unter dem, was in vielen Unternehmen üblich ist. Zusatzleistungen wie beispielsweise Hansefit oder vergleichbare Mitarbeiterangebote sind nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Als Großhändler fallen naturgemäß viele Verpackungen und ein hoher Einsatz von Kunststoff an. Dies gehört zum täglichen Geschäft, wirkt sich aber aus meiner Sicht negativ auf das Umweltbewusstsein aus. Maßnahmen zur Reduzierung von Verpackungsmaterial oder zur stärkeren Berücksichtigung nachhaltiger Lösungen sind für mich nicht besonders sichtbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt wirkt stark von persönlichen Beziehungen abhängig. Wer die richtigen Personen kennt, erhält eher Unterstützung. Neue Kolleginnen und Kollegen werden kaum ins Team eingeführt oder systematisch eingearbeitet. Eine aktive Integration oder persönliche Vorstellung im Team findet nur selten statt.

Umgang mit älteren Kollegen

Aufgrund der hohen Fluktuation gibt es nur wenige langjährige Mitarbeitende. Das Team ist insgesamt eher jung, da viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen nach relativ kurzer Zeit wieder verlassen. Ich kenne lediglich einen Kollegen, der bis zum Renteneintritt im Unternehmen geblieben ist. Daher kann ich den Umgang mit älteren Mitarbeitenden nur eingeschränkt beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist je nach Region sehr unterschiedlich. Einige Vertriebsverantwortliche sind hilfsbereit, stehen hinter ihrem Team und schaffen es, den Druck von oben gut abzufedern. Andere hinterlassen hingegen einen weniger vertrauenswürdigen Eindruck. In meinem Umfeld gab es Situationen, in denen Kolleginnen und Kollegen sich hintergangen fühlten, was das Vertrauen in die Führung beeinträchtigt hat.

Arbeitsbedingungen

Die technischen Arbeitsmittel sind grundsätzlich gut ausgestattet. iPhone und iPad werden als Standardgeräte eingesetzt und erfüllen ihren Zweck zuverlässig. Bei der Fahrzeugflotte gab es immer wieder Versuche, unterschiedliche Modelle bereitzustellen. Der Großteil der Kollegen fährt jedoch einen BMW 3er. Dieser ist im Unterhalt vergleichsweise kostenintensiv. Alternative Antriebe wie Elektro- oder Hybridfahrzeuge wurden bisher nicht oder nur eingeschränkt berücksichtigt.

Kommunikation

Anrufe von Vorgesetzten oder sogar der Geschäftsführung bedeuten in den meisten Fällen nichts Positives. Sie werden eher mit Kritik oder Problemen als mit Anerkennung oder konstruktivem Feedback verbunden.
Ansonsten sehr wenig

Gleichberechtigung

Zur Gleichberechtigung kann ich nur begrenzt etwas sagen. In meiner Wahrnehmung ist der Außendienst überwiegend männlich besetzt, während der Innendienst am Standort Hamburg größtenteils aus Frauen besteht. Unterschiede in der Behandlung aufgrund des Geschlechts habe ich persönlich nicht bewusst wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben lassen sich mit Eigeninitiative durchaus abwechslungsreich gestalten. In der Praxis besteht der Arbeitsalltag jedoch häufig darin, Liefer- und Packfehler zu beheben oder Regale aufgrund des sich ständig ändernden Produktportfolios umzubauen. Dadurch bleibt oft wenig Zeit für den eigentlichen Vertrieb und die Kundenbetreuung. Bei vielen Kunden führt dies zu Frustration, da immer wieder dieselben Probleme gelöst werden müssen und langfristig das Vertrauen leiden kann.

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Arbeitgeber-Kommentar

DOVGAN Team

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei DOVGAN so erlebt haben. Die geschilderten Eindrücke entsprechen aus unserer Sicht nicht der gelebten Unternehmenskultur.
Ehrliches Feedback – positiv wie kritisch – ist uns wichtig und wird nicht beeinflusst.
Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.