Ihr Unternehmen?

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DPFA 
Akademiegruppe 
GmbH
Bewertung

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Auf dem Papier schön, aber...

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DPFA-Schulen gemeinnützige GmbH in Chemnitz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Keine Kernarbeitszeit, und i. d. R. muss man während der Ferien lediglich "erreichbar" sein, jedoch nicht in der Schule anwesend.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man wird mit Arbeitspensum überfrachtet, macht dann aus Überlastung Fehler und wird dafür dann gescholten und gemieden. Das Kollegium sowie die Schulleitung machen sich gerne vor, sie seien wie eine Familie. Dies endet jedoch schlagartig, sobald man zum Übermaß an Arbeitsaufkommen auch mal Nein sagt.

Verbesserungsvorschläge

1.) Weniger Visionen und mehr Blick für realisierbare Ambitionen. 2.) Wenn ein Mitarbeiter äußert, dass es Spannungen im Kollegium gibt, nicht mit "Das bilden Sie sich alles nur ein" reagieren. 3.) Mitarbeiter nach ihren Begabungen und Talenten einsetzen, nicht danach, wo "Not am Mann" ist.

Work-Life-Balance

Eher Work-Work-Balance. Es gibt derart viel zu tun, besonders mit einer Klassenleitung auf dem Tisch, dass es kaum zu schaffen ist. Ernährung, freie Wochenenden oder Ferien während der Ferien leiden darunter, sodass es viel Mut braucht, um an den richtigen Stellen Nein zu sagen (was einen ja wiederum unbeliebt bei den Kollegen macht).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch hier ist die Schulleitung sichtlich bemüht zu handeln. Allerdings sind die Ideen in der Regel so fantasiert, dass sie sich kaum oder gar nicht realisieren lassen.

Karriere/Weiterbildung

Seiteneinstieg für Lehrkäfte "QualiVO" wird unterstützt sowie einzelne branchenübliche Tagesseminare ("Schilf").

Kollegenzusammenhalt

Gut, sofern man sich mit den Lehrkräften gut versteht, die sich mit der Chefetage gut verstehen. Unterläuft einem auf dem täglichen Arbeitskarussell ein Fehler, wird man geschnitten und büßt deutlich spürbar an sozialer Stellung ein, fast so, als hätte man seine eigenen Eltern verärgert oder enttäuscht.

Vorgesetztenverhalten

Wenig integer. Eltern erhalten viel zu viel Forum und Macht und bestimmen so letztendlich den pädagogischen Handlungsrahmen von Lehrkräften.

Arbeitsbedingungen

Die Schulleitung ist deutlich bemüht, jedoch scheitert vieles an der übergeordneten Führungsebene.

Kommunikation

Häufig weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut. Jede Lehrkraft kocht ihr eigenes Süppchen vor sich hin, da genaue Regelungen in einem Meer von Einzel-Emails versumpfen. Vieles wird einem vor Unterzeichnen des Arbeitsvertrages sehr rosig dargestellt - später, wenn es daran geht, die Versprechen einzulösen, sieht die Sache anders aus. Zu viele Personalentscheidungen werden still und leise im Hinterzimmer getroffen.

Gehalt/Benefits

Branchenüblich an TV-L angelehnt.

Interessante Aufgaben

Es gibt immer wieder Projektideen, die von verschiedenen Kollegen umgesetzt werden, in die man sich dann mit einbringen kann.


Arbeitsatmosphäre

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Arbeitgeber-Kommentar

Judith Steinbach

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so detailliert und ehrlich mit uns zu teilen. Wir schätzen Ihr differenziertes Feedback aufrichtig – es ist für uns als Arbeitgeber von unschätzbarem Wert, da es uns konkrete Impulse gibt, unsere Arbeitsbedingungen, Prozesse und Formen der Zusammenarbeit kontinuierlich zu prüfen, zu reflektieren und nachhaltig zu verbessern.

Es tut uns sehr leid zu hören, dass Sie einige Aspekte Ihrer Tätigkeit als belastend empfunden haben. Der Lehrerberuf ist bekanntlich mit besonderen Herausforderungen verbunden, die sich im Laufe eines Schuljahres in Phasen erhöhten Arbeitsaufkommens – etwa durch Klassenleitungen, Projekte oder Vertretungen – besonders bemerkbar machen. Wir bedauern zutiefst, wenn diese Belastungen in Ihrem Fall nicht ausreichend abgefedert wurden und zu Frustration geführt haben.

Themen wie Arbeitsbelastung, Kommunikation, Kollegenzusammenhalt und Vorgesetztenverhalten nehmen wir äußerst ernst. Deshalb setzen wir Maßnahmen um, um Strukturen und Prozesse langfristig zu optimieren: Dazu gehören klare Kommunikationswege, regelmäßige Feedback-Runden im Team sowie eine stärkere Orientierung an individuellen Stärken und Talenten bei der Aufgabenverteilung. Unser Ziel ist es, dass alle Mitarbeiter*innen ihre Aufgaben unter fairen, wertschätzenden und unterstützenden Bedingungen erledigen können.

Gleichzeitig erfreut es uns sehr, dass Sie positive Punkte wie unsere flexiblen Arbeitszeiten, die Projektmöglichkeiten sowie die Bemühungen der Schulleitung um Umwelt- und Sozialthemen hervorheben. Solche Rückmeldungen stärken uns in unserem Bestreben, bewährte Stärken weiter auszubauen und parallel gezielt Verbesserungen voranzutreiben.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.