Zum Glück nur eine Durchgangsstation
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter motivieren, nicht unter Druck setzen.
Vorgesetztenverhalten bis in die GF/GL hinterfragen (anonyme Bewertungen einholen).
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird maßgebend von den Leitungskräften geprägt. Druck, wenig Wertschätzung und (organisatorischer) Chaos führt zu einer wenig angenehmen Arbeitsatmosphäre.
Viele Kollegen, die länger dabei sind, berichten, dass die Arbeitsatmosphäre noch vor ein paar Jahren deutlich angenehmer und der Umgang miteinander deutlich respektvoller war.
Image
Man hat hohe Ambitionen und man mag wirtschaftlich erfolgreich sein. Man schwimmt den Großen aber nur hinterher was aber auch in Ordnung ist.
Ich schließe mich vielen an... Außen Top, innen fragwürdig.
Man schmeißt Wörter wie Purpose und "Job mit Sinn" in den Raum, das hört sich selbstlobend an und es hört sich so an als ob andere Jobs dann keinen Sinn machen? Aus der Argumentation hat jeder Lehrer mehr Purpose als ein Marketingmitarbeiter.
Work-Life-Balance
Nur 1 Tag Homeoffice ist ein Rückschritt. Der LinkedIn Post über 1 Tag Homeoffice ist unglaubwürdig, trotz genügend Bewerbungen von oftmals Berufsanfängern (die einfach einen Job haben wollen), bleibt es ein Rückschritt. Die meisten Arbeitnehmer befürworten eher 2 Tage Homeoffice, schließt aber ja nicht aus, dass man trotzdem gerne ins Büro kommt. Flexibilität heißt das Zauberwort, schließlich gibt es viele Mitarbeiter die 40-60min Anreisezeit haben.
Andere Organisationen funktionieren auch mit mehr Homeofficeanteil. Ein guter persönlicher Austausch ist auch gegeben.
Die Arbeitslast ist sehr hoch. Überstunden werden nicht vergütet und es ist schwierig die Überstunden systematisch "abzufeiern".
Wer 1-2 x im Monat auf Dienstreise geht, baut locker Überstunden auf. Diese lassen sich (darf man besser) nicht systematich abbauen, sonst sieht es so aus als ob man zu viel freigenommen hätte.
Karriere/Weiterbildung
Karriere bedingt möglich. Einige langjährige Mitarbeiter mit mehr oder geringer Kompetenz haben es geschafft (ich gönne es jedem).
Fortbildungen werden großzügig angeboten. Für viele aber nur eine Durchgangsstation (aus den o.g. Gründen), sodass insbesondere die guten nach einer Weile das Unternehmen wieder verlassen.
Gehalt/Benefits
Für Einsteiger i.O., Gehaltsentwicklung nur spärlich (zumeist nur inflationäre Anpassungen). Boni sind überschaubar. Leider werden die Sonderzahlungen mal ausgezahlt mal nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Summe ja was Sozialbewusst sein angeht (viele tolle Projekte). Leider sind einige SE Einsätze mehr Selbstbeschäftigungsmaßnahme, da sollte man mit den Partnerorganisationen in den Austausch gehen. Umweltbewusstsein ist eher zweitrangig (schade).
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilung ja. Aber leider stehen viele unter Druck, sodass gerne mal vor Ratlosigkeit der schwarze Peter weitergegeben wird. Hauptsache "ich will keine Verantwortung übernehmen und will kein Stress". -> sehr kindisch und ein Symptom von Kontrolle und autoritärer Führung.
Grundsätzlich sind die Kollegen aber sehr freundlich zu einander.
Umgang mit älteren Kollegen
Im Grunde genommen ja.
Vorgesetztenverhalten
Je nach Abteilung gut oder respektlos. Die Leitungskräfte stehen selber unter Druck durch die GL/GF. Der Druck wird dann nach unten delegiert, sodass eine unangenehme Arbeitsatmosphäre entsteht.
Eigentlich ist es die Aufgabe der Leitungskräfte ihre Mitarbeiter zu motivieren und vor dem Druck von oben zu schützen. Sowohl GL/GF als auch LK sollten ihr Verhalten einmal selbstkritisch betrachten. Das ist aber schwierig, wenn man nur langjährige "treue Leute" um sich hat, die eh nur "Ja und Amen" sagen. Eine anonyme Bewertung von Mitarbeitern würde helfen. „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen“.
Mitarbeiterbewertungen sind schon lange nicht mehr objektiv. Das sollte man in Frage stellen. Wein predigen und Wasser trinken. In meiner Zeit habe ich einige Persönlichkeiten kennengelernt. Einige verhalten sich überheblich und rüpelhaft. Aus Überforderung handelt man schnell inkompetent. Bei arbeitsrelevanten Fragestellungen von Mitarbeitern ist es typisch für einige Leitungskräfte, dass man Hauptsache, was „Schlaues“ sagt aber sehr wenig zur Lösungsorientierung beigeträgt. Doppelt bedauerlich, dass die Entscheidungskompetenz nicht immer beim Mitarbeiter liegt. Das ist nicht ehrlich.
Arbeitsbedingungen
Gute IT Ausstattung. Räumlichkeiten sind top. Das angemietete Nachbargebäude leider weniger. Geräuschpegel in den Großraumbüros sind nicht unbedingt ideal.
Kommunikation
Ein Dauerthema in diesem Unternehmen. Man ist bemüht aber mehr auch nicht. Entscheidungen verlaufen sich in Schleifen zwischen GL/GF und LK. Bis der Mitarbeiter abgeholt wird sind die Infos nicht mehr aktuell. AdHoc Anfragen sind üblich.
Teilweise keine klaren Zielvorgaben, regelmäßige Zielvorgabenanpassungen. Es wird über Prioritäten gepredigt aber leider wird wenig dran gehalten, da Priokonflikte die Regel sind.
Gleichberechtigung
Inklusion, Diversität: ja.
Interessante Aufgaben
Ambitionierte Ziele, vielfältige Aufgaben.


