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Bewertung

Zum Glück nur eine Durchgangsstation

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Dr. Ausbüttel Pharma GmbH in Dortmund gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter motivieren, nicht unter Druck setzen.

Vorgesetztenverhalten bis in die GF/GL hinterfragen (anonyme Bewertungen einholen).

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wird maßgebend von den Leitungskräften geprägt. Druck, wenig Wertschätzung und (organisatorischer) Chaos führt zu einer wenig angenehmen Arbeitsatmosphäre.

Viele Kollegen, die länger dabei sind, berichten, dass die Arbeitsatmosphäre noch vor ein paar Jahren deutlich angenehmer und der Umgang miteinander deutlich respektvoller war.

Image

Man hat hohe Ambitionen und man mag wirtschaftlich erfolgreich sein. Man schwimmt den Großen aber nur hinterher was aber auch in Ordnung ist.

Ich schließe mich vielen an... Außen Top, innen fragwürdig.

Man schmeißt Wörter wie Purpose und "Job mit Sinn" in den Raum, das hört sich selbstlobend an und es hört sich so an als ob andere Jobs dann keinen Sinn machen? Aus der Argumentation hat jeder Lehrer mehr Purpose als ein Marketingmitarbeiter.

Work-Life-Balance

Nur 1 Tag Homeoffice ist ein Rückschritt. Der LinkedIn Post über 1 Tag Homeoffice ist unglaubwürdig, trotz genügend Bewerbungen von oftmals Berufsanfängern (die einfach einen Job haben wollen), bleibt es ein Rückschritt. Die meisten Arbeitnehmer befürworten eher 2 Tage Homeoffice, schließt aber ja nicht aus, dass man trotzdem gerne ins Büro kommt. Flexibilität heißt das Zauberwort, schließlich gibt es viele Mitarbeiter die 40-60min Anreisezeit haben.

Andere Organisationen funktionieren auch mit mehr Homeofficeanteil. Ein guter persönlicher Austausch ist auch gegeben.

Die Arbeitslast ist sehr hoch. Überstunden werden nicht vergütet und es ist schwierig die Überstunden systematisch "abzufeiern".

Wer 1-2 x im Monat auf Dienstreise geht, baut locker Überstunden auf. Diese lassen sich (darf man besser) nicht systematich abbauen, sonst sieht es so aus als ob man zu viel freigenommen hätte.

Karriere/Weiterbildung

Karriere bedingt möglich. Einige langjährige Mitarbeiter mit mehr oder geringer Kompetenz haben es geschafft (ich gönne es jedem).
Fortbildungen werden großzügig angeboten. Für viele aber nur eine Durchgangsstation (aus den o.g. Gründen), sodass insbesondere die guten nach einer Weile das Unternehmen wieder verlassen.

Gehalt/Benefits

Für Einsteiger i.O., Gehaltsentwicklung nur spärlich (zumeist nur inflationäre Anpassungen). Boni sind überschaubar. Leider werden die Sonderzahlungen mal ausgezahlt mal nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der Summe ja was Sozialbewusst sein angeht (viele tolle Projekte). Leider sind einige SE Einsätze mehr Selbstbeschäftigungsmaßnahme, da sollte man mit den Partnerorganisationen in den Austausch gehen. Umweltbewusstsein ist eher zweitrangig (schade).

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung ja. Aber leider stehen viele unter Druck, sodass gerne mal vor Ratlosigkeit der schwarze Peter weitergegeben wird. Hauptsache "ich will keine Verantwortung übernehmen und will kein Stress". -> sehr kindisch und ein Symptom von Kontrolle und autoritärer Führung.
Grundsätzlich sind die Kollegen aber sehr freundlich zu einander.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Grunde genommen ja.

Vorgesetztenverhalten

Je nach Abteilung gut oder respektlos. Die Leitungskräfte stehen selber unter Druck durch die GL/GF. Der Druck wird dann nach unten delegiert, sodass eine unangenehme Arbeitsatmosphäre entsteht.

Eigentlich ist es die Aufgabe der Leitungskräfte ihre Mitarbeiter zu motivieren und vor dem Druck von oben zu schützen. Sowohl GL/GF als auch LK sollten ihr Verhalten einmal selbstkritisch betrachten. Das ist aber schwierig, wenn man nur langjährige "treue Leute" um sich hat, die eh nur "Ja und Amen" sagen. Eine anonyme Bewertung von Mitarbeitern würde helfen. „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen“.

Mitarbeiterbewertungen sind schon lange nicht mehr objektiv. Das sollte man in Frage stellen. Wein predigen und Wasser trinken. In meiner Zeit habe ich einige Persönlichkeiten kennengelernt. Einige verhalten sich überheblich und rüpelhaft. Aus Überforderung handelt man schnell inkompetent. Bei arbeitsrelevanten Fragestellungen von Mitarbeitern ist es typisch für einige Leitungskräfte, dass man Hauptsache, was „Schlaues“ sagt aber sehr wenig zur Lösungsorientierung beigeträgt. Doppelt bedauerlich, dass die Entscheidungskompetenz nicht immer beim Mitarbeiter liegt. Das ist nicht ehrlich.

Arbeitsbedingungen

Gute IT Ausstattung. Räumlichkeiten sind top. Das angemietete Nachbargebäude leider weniger. Geräuschpegel in den Großraumbüros sind nicht unbedingt ideal.

Kommunikation

Ein Dauerthema in diesem Unternehmen. Man ist bemüht aber mehr auch nicht. Entscheidungen verlaufen sich in Schleifen zwischen GL/GF und LK. Bis der Mitarbeiter abgeholt wird sind die Infos nicht mehr aktuell. AdHoc Anfragen sind üblich.

Teilweise keine klaren Zielvorgaben, regelmäßige Zielvorgabenanpassungen. Es wird über Prioritäten gepredigt aber leider wird wenig dran gehalten, da Priokonflikte die Regel sind.

Gleichberechtigung

Inklusion, Diversität: ja.

Interessante Aufgaben

Ambitionierte Ziele, vielfältige Aufgaben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Kim Uridat, Talent Acquisition Manager
Kim UridatTalent Acquisition Manager

Vielen Dank für dein Feedback und die Zeit, die du dir genommen hast. Auch wenn du deine Zeit bei uns als "Durchgangsstation" bezeichnest, sind wir uns sicher – dass es auch schöne und produktive Momente gab, für die wir dir danken. Dass du deine Zeit nicht positiv erlebt hast, finden wir schade, denn gerade Persönlichkeit, eine starke Meinung und den Mut unbequeme Themen anzusprechen schätzen wir sehr. Wir möchten auf einige Punkte deiner Bewertung eingehen:
Du schreibst von einer angespannten Atmosphäre, die durch Druck, wenig Wertschätzung und organisatorischem Chaos geprägt sei. Hochleistung ist eine unserer Prioritäten und dies individuell einzuschätzen und auch abzurufen ist eine große Herausforderung.
Wir legen großen Wert darauf, eine wertschätzende und offene Unternehmenskultur zu fördern. Wir finden es schade, dass du deine Einschätzung nicht früher mit uns geteilt hast, denn ein wertschätzender Umgang, auch mal mit kritischem Feedback, ist bei uns Tagesordnung und keine Einbahnstraße.
Das eigene „Warum?!“ in der Arbeit zu finden und Sinnhaftigkeit im Job zu erleben ist eine gemeinsame Aufgabe, für die wir als Arbeitgeber vieles tun. Wir freuen uns über alle Mitarbeitenden, die genau das schaffen und seit vielen Jahren unsere Kultur prägen. Für die meisten sind Sinn und Purpose gelebte Realität und für viele Themen bei uns auch Treiber.
Selbstständig und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen ist eine Kernkompetenz, die wir von unseren Mitarbeitenden verlangen. Natürlich gehören Feedbackschleifen dazu, aber diese effektiv zu gestalten ebenso. Wir nehmen deinen Hinweis zum Anlass, unsere Kommunikationswege weiter zu hinterfragen und effizienter zu machen.
Du beschreibst den Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilungen als positiv. Es freut uns, dass du den freundlichen Umgang hervorhebst. Das Thema Teambuilding, Kultur und Austausch nehmen wir ernst und ist auch Ergebnis unserer Einstellung zu Präsenz im Unternehmen. Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden gegenseitig unterstützen und der übergreifende Teamzusammenhalt ist, aus unserer Sicht, stark zu spüren.

Eine Führungskraft spielt eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden im Team und wir arbeiten kontinuierlich daran, dies zu fördern. Unsere Führungskräfte durchlaufen regelmäßige Schulungen. Sollte es dennoch zu negativen Erlebnissen gekommen sein, bedauern wir das sehr.

Es freut uns, dass du die Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote positiv wahrgenommen hast. Wir investieren bewusst in die persönliche und fachliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden, da wir überzeugt sind, dass dies nicht nur dem Einzelnen, sondern auch dem gesamten Unternehmen zugutekommt. Das führt zu vielen Menschen, die sich bei uns weiterentwickelt und Verantwortung übernommen haben – dass wir es hier mit „Ja-Sagern“ zu tun haben die nicht die nötige Kompetenz haben müssen wir entschieden zurückweisen.

Vielen Dank für das Feedback zu unserem sozialen Engagement!
Es ist schade, dass du deine Zeit als "Durchgangsstation" wahrgenommen hast. Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg!

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.