Not a place to be
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sorry to say, aber da gibt es nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie in den Bewertungen geschrieben.
Verbesserungsvorschläge
Nicht nur verbissen auf die Außendarstellung achten, sondern den Blick nach Innen wenden.
Die Mitarbeiter nach Leistung beurteilen, nicht nach der der Zustimmung zur eigenen Meinung.
Die Führungskräfte dringend schulen bzw. qualifizierte einstellen. Es arbeiten Menschen dort!
Andere Meinungen und Kritik zulassen.
Funktionierende und für das Unternehmen passende Prozesse einführen. Nicht nur blind jedem Trend hinterherrennen.
Arbeitsatmosphäre
Es gab Zeiten, da war es sehr angenehm hier zu arbeiten. Seit der „Staffelübergabe“ ist dies nicht mehr der Fall. Kein schöner Ort mehr um sein Geld zu verdienen.
Image
Man setzt momentan wirklich alles daran, nach außen zu strahlen. Jede Kleinigkeit wird auf Social Media gepostet, um das Bild einer tollen Firma und eines sehr guten Arbeitgebers zu festigen. Die Mitarbeiterbefragungen zeichnen ein anderes Bild.
Work-Life-Balance
Auf dem Papier gilt die 37,5 Stunden-Woche. Es folgen viele unbezahlte Überstunden
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten sind vorhanden.
Gehalt/Benefits
Ich kann der vorherigen Bewertung nur zustimmen: einige unterbezahlt, andere überbezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf dem Papier ja. Bis vor wenigen Jahren wurde noch nicht einmal der Müll getrennt.
Kollegenzusammenhalt
Mein Gefühl ist, dass der Zusammenhalt in den einzelnen Abteilungen da ist, mehr aber auch nicht.
Umgang mit älteren Kollegen
Empfand ich früher ebenfalls als angemessen, aber mittlerweile wird keine Rücksicht darauf genommen, dass diese nicht alle Englisch sprechen. Einige „Ältere“ bzw. Mitarbeiter mit langjähriger Zugehörigkeit, die diese Firma teils mit aufgebaut haben, wurden nach dem Gennerationenwechsel von heute auf morgen „verabschiedet“. Eine Kommunikation hierzu gab es nicht.
Vorgesetztenverhalten
Solange man seinem Vorgesetzten zustimmt und stillschweigend seine Arbeit macht, ist alles super. Die Führungsqualitäten kann und will ich nicht beurteilen, da sie de facto nicht vorhanden sind. Mitarbeiter werden mit ihren Problemen oft alleine gelassen, es wird ihnen teilweise sogar in den Rücken gefallen. Vertrauliche Themen sollte man lieber für sich behalten.
Arbeitsbedingungen
Waren vor einigen Jahren wirklich toll. Man lebte das „Familienunternehmen“, es gab ein Mit- und ein Füreinander. Davon ist heute nichts mehr übrig.
Kommunikation
Es gibt ein Townhall pro Quartal, aber das war es auch schon. Die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern und auch zwischen den Abteilungen ist alles andere als gut. Dafür gibt es aber Meetings ohne Ende, zuweilen ohne Entscheidung oder Fazit. Die Arbeit währenddessen stapelt sich.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht wirklich beurteilen. Es gibt Frauen in Führungspositionen, aber ob diese da richtig sind, ist eine andere Frage. Die GL ist rein männlich.
Interessante Aufgaben
Brände löschen zählt auch zu interessanten Aufgaben, oder? Ansonsten kann ich der vorherigen Bewertung nur zustimmen: Monotone Aufgaben sind Alltag.

