Arbeitsklima geprägt von Druck statt Vertrauen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Home Office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was ich besonders kritisch empfunden habe, war der geringe Stellenwert, den die Mitarbeiter aus meiner Sicht im Arbeitsalltag hatten. Wertschätzung für gute Leistungen wurde nur selten sichtbar, während Erwartungen als selbstverständlich vorausgesetzt wurden und viele Aussagen zu Mitarbeiterorientierung für mich nicht mit der gelebten Praxis übereinstimmten. Zudem hatte ich den Eindruck, dass wirtschaftliche Interessen häufig stärker gewichtet wurden als die Bedürfnisse und Belastungen der Beschäftigten.
Verbesserungsvorschläge
Ein stärkerer Fokus auf moderne und wertschätzende Mitarbeiterführung würde zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen. Führungskräfte sollten regelmäßig geschult werden, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Feedbackkultur, Konfliktmanagement und Mitarbeitermotivation. Es wäre in eurem Interesse, Beschäftigte nicht ausschließlich nach Kennzahlen zu bewerten, sondern ihre Leistungen, Ideen und ihr persönliches Engagement stärker anzuerkennen und einzubeziehen.
Arbeitsatmosphäre
Stark von Leistungsdruck geprägt. Teilweise hatte man Angst, seine Meinung zu äußern oder konstruktives Feedback zu geben. Kreatives Denken war nicht erwünscht.
Image
Nach außen scheint das Unternehmen bei Kunden ein positives Ansehen zu genießen, intern habe ich das Image aufgrund meiner Erfahrungen jedoch deutlich kritischer wahrgenommen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance empfand ich aufgrund des dauerhaft hohen Drucks und der hohen Belastung als unzureichend. Der Stress wirkte sich auch außerhalb der Arbeitszeit auf das Privatleben aus und hatte letztlich negative Auswirkungen auf meine Gesundheit.
Karriere/Weiterbildung
Es wurde in diesem Bereich nichts angeboten.
Gehalt/Benefits
Nach mehreren Jahren gab es lediglich eine minimale Gehaltserhöhung, deren praktische Auswirkung aus meiner Sicht kaum wahrnehmbar war.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen den Kollegen im Team lief alles super. Teamübergreifend nicht immer reibungslos.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten habe ich insgesamt als wenig wertschätzend empfunden, da die Kommunikation aus meiner Sicht häufig nicht auf Augenhöhe stattfand. Kritik wurde regelmäßig an Mitarbeiter herangetragen, während eine selbstkritische Reflexion des eigenen Führungsverhaltens kaum erkennbar war. Zudem hatte ich nicht den Eindruck, dass sich die Führungskraft ausreichend für die Belange des Teams einsetzte oder aktiv zu Motivation und einem positiven Arbeitsklima beitrug. Der ausgeprägte Kontrollzwang und das starke Mikromanagement prägten leider den Arbeitsalltag. Dadurch war die Stimmung im Team häufig angespannt, während in Abwesenheit der Führungskraft deutlich entspannter und produktiver gearbeitet werden konnte.
Kommunikation
Innerhalb des Teams sehr respektvoll und unterstützend. Von den oberen Etage liefen die Informationen zu Zielen und Prioritäten sehr stockend, sodass Transparenz und Orientierung fehlten.
Die Mitarbeiter hatten kein Mitspracherecht und wurden in die Entscheidungen nicht einbezogen. Mit dem Teamleiter lief die Kommunikation sehr oft leider nicht auf Augenhöhe.
Interessante Aufgaben
Zu Beginn war es interessanter und abwechslungsreicher. Die Situation entwickelte sich jedoch zunehmend zu einer überwiegend routinemäßigen Abarbeitung vorgegebener Tätigkeiten mit wenig Raum für Eigeninitiative oder Kreativität.