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BERGMANN 
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GmbH
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3 von 13 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gleichberechtigung
kununu Score: 1,5Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wenn eine ehemals gute Firma sich selbst abschafft…

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Radolfzell am Bodensee gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit des Home Office.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile leider fast alles. Mit einer Tendenz die stark nach unten zeigt.

Verbesserungsvorschläge

Ein Überdenken der Firmenstrategie mit langfristiger und für das Unternehmen nachhaltiger Planung. Ein Geschäft auf reiner Neukundenbasis, mit dem man sich alle Bestandkunden vergrault ist auf Dauer nicht tragbar. Insbesondere in einer Branche die stark von Mund-zu-Mund Propaganda lebt. Mit einem Fokus auf Qualität könnte nachhaltig der Gewinn gesteigert werden und weitere positive Effekte erzielt werden. Es braucht unternehmerisches Denken und Expertise wie sie ein Krupp, Steve Jobs, oder Musk an den Tag gelegt hat. Kein Blick lediglich ans Quartalsende... und nach mir die Sintflut.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre muss man zwei-geteilt bewerten. Im Home Office war die dadurch geprägt, dass ständig sinnlose Meetings abgehalten wurden, in denen immer und immer wieder die gleichen Themen angesprochen wurden, ohne einen Mehrwert zu bringen. Diese Meetings liefen, in der Regel, 1,5 bis 2x so lange wie geplant und hatten keinerlei Mehrwert. Alle Mitarbeiter wussten grundsätzlich was zu tun ist, was ihre Aufgaben sind, etc., und wurden so eigentlich nur von ihrer Arbeit abgehalten. Worum es hier wirklich ging: Kontrolle und Micromanagement mit dem Ziel Druck aufzubauen und Prozesse und Aufgaben zu beschleunigen. Das Resultat war das exakte Gegenteil, da oftmals die Hälfte des Arbeitstages durch eben jeden Meetings unproduktiv verschwendet wurde. In Phasen wo der direkte Vorgesetzte im Urlaub war und sich die Meetings auf dringende Dinge beschränkt haben, die am Ende dann 5-10% der Zeit, im Vergleich zum "normalen" Alltag, einnahmen, steigerten sich sowohl die Mitarbeiter Motivation, als auch Produktivität immens.
Im Büro herrschte dagegen eine drückende Atmosphäre. Niemand spricht mit niemandem. Pausen werden alleine verbracht. Jeder Gang zur Toilette wird kritisch beäugt.

Image

Das Image der Firma war früher einmal gut. Als tatsächlich noch Wert auf Qualität gelegt wurde. In den letzten 5 Jahren hat sich das Bild allerdings komplett gewandelt. Auch nach außen hin ist dies evident. Auf manchen Plattformen für Bewertungen, welche sich nur schwer kontrollieren lassen wird dies ersichtlich und man erkennt, dass die Tendenz stark nach unten zeigt.

Work-Life-Balance

Home Office ermöglicht eine gewisse Flexibilität, allerdings nur inoffiziel. Arbeitzeiten sind zwar als flexibel deklariert, in der Praxis sprechen aber unnötige und unendlich lange Pflicht-Meetings dagegen. Man muss ständig und dauerhaft erreichbar sein (obwohl bei einer solchen Projektarbeit keine dringenden Themen existieren, die innerhalb von Minuten oder Stunden erledigt werden müssten). Jedwede Abwesenheit, bei Einhaltung der allgemeinen Arbeitszeit, wird kritsch beäugt und getadelt. Teilweise hin bis zu Drohungen von Abmahnungen.

Karriere/Weiterbildung

Weder gewünscht noch unterstützt.

Gehalt/Benefits

Gehalt knapp über dem Mindestlohn. Am absolut unteren Ende des Branchen-Spektrums.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dem Unternehmen geht es nur um eine mögliche Gewinnmaximierung mit Fokus auf dem nächsten Quartal/Jahr. Langfristige Pläne existieren nicht. Umwelt und Soziales sind vollkommen irrelevant. Mit einer Ausnahme: Es muss überall gegendert werden. Nicht, weil man für Gleichberechtigung eintritt. Im Gegenteil. Einzig und alleine um "mit dem Zeitgeist zu schwimmen" und sich einen progressiven und liberalen Anstrich zu verleihen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der eigenen Abteilung überwiegend gut bis sehr gut. Dass alle unter dem selben Miss-management leiden und sich teilweise gegenseitig aushelfen müssen, schweißt zusammen. Mit anderen Abteilugen ist es dagegen oft schwierig, da diese auch unter den Ergebnissen unserer Arbeit zu leiden haben. (Zeit-)druck führen oft zu, bewusst vom Management geforderter, minderwertiger Qualität, die sich dann an anderen Ecken und Enden wieder rächt. Dadurch bekommt man allerdings als Abteilung oftmals den sprichwörtlichen "Schwarzen Peter" zugeschoben.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es fast keine. Deren Gehälter wären zu hoch.

Vorgesetztenverhalten

Das obere Management sieht in den "einfachen Mitarbeitern" ersetzbare Fronarbeiter. Dies spiegelt sich im Gehalt und im entgegengebrachten Verhalten wieder. Man ist immer und ausschließlich zu langsam und zu schlecht. Gehaltserhöhungen existieren praktisch nicht. Das Wohl der Mitarbeiter (welches sich letztlich auch auf deren Motivation und Produktivität auswirkt) ist irrelevant. Ein Mitarbeiter muss ständig unter Druck und Stress stehen, sonst ist er faul... so das Kredo des Managements. Studentische Hilfskräfte und Mitarbeiter aus anderen Abteilungen können hierbei gerne eingesetzt werden um, Zitat: "Affen-Arbeit" zu verrichten.

Arbeitsbedingungen

Die IT Ausstattung liegt im unteren Mittelfeld, ist aber tolerierbar. Gerade Software-technisch wird allerdings an allen Ecken und Enden gespart. Accounts müssen sich geteilt werden. Teilweise kann nur eine Person ein Tool gleichzeitig verwenden. Zwei-Faktor-Authentifizierungen sind dabei teilweise kaum möglich, da Logins auf andere Abteilungen und deren E-Mail Adressen gemünzt sind. Gleichzeitig muss alles getrackt und gestempelt werden (ohne dass es hier um Kundenrechnungen und Korrektheit geht), mit dem Ziel, allen vorhalten zu können zu langsam zu arbeiten und nicht effizient genug zu sein.
Alles andere kann man im Home Office sehr gut selbst regulieren.

Kommunikation

Eine Einarbeitung fand und findet grundsätzlich nicht statt. Es gibt zwar unendlich viele Meetings, welche aber als einziges Ergebnis feststellen, dass alle zu langsam arbeiten und alles schneller gehen muss. Entscheidungen werden willkürlich als Anweisungen "nach unten" durchgereicht. Administrative Zwischenebenen, wie der direkte Vorgesetzte, der als Puffer agieren sollte, und die Idealvorstellungen des Managements mit der Realität der Mitarbeiter, und dem, was möglich ist, mediieren sollte, tut genau das nicht. Nach oben wird alles unreflektiert versprochen und zugesagt, nach unten ist man der sprichwörtliche "Buh-Mann", der nicht gut genug, nicht schnell genug, etc. ist.
Allgemeine Firmenpläne werden von Mitarbeitern ferngehalten und man wird vor vollendete Tatsachen gesetzt, obwohl grundsätzlich das Gegenteil behauptet wird und man angeblich Mitspracherecht hat.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich werden alle Mitarbeiter relativ schlecht behandelt. Frauen und "niedrigeren" Stellen gegenüber potenziert sich das Ganze.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Aufgaben laut der Stellenausschreibung, bzw. laut des Vertrags sind zu 99% ersetzt worden durch Copy-Paste Tätigkeiten mit diversen KIs. Zuzüglich der Interaktion mit den entsprechenden Behörden (was nicht Teil der eigentlichen Aufgaben ist) um mit allen Taschenspielertricks Genehmigungen einzuholen, die eigentlich nicht vergeben werden dürften. Eine tatsächliche fachliche Auseinandersetzung mit den Themen, wie es das Aufgabenfeld eigentlich erfordern würde, ist hierbei nicht nur nicht gewünscht, sondern ausdrücklich untersagt.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Zunehmend Veränderungsbereit, dynamisches Unternehmen, spannende Entwicklungen

4,6
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Radolfzell am Bodensee gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr gutes Betriebsklima.

Work-Life-Balance

Dank Gleitzeit kann ich flexibel arbeiten. Die Urlaubsgenehmigungen waren bisher nie ein Problem.

Gehalt/Benefits

Fünf Sterne für die Pünktlichkeit des Gehalts. Abzug gibt es wegen der Ausbaufähigkeit des Gehalts.

Kollegenzusammenhalt

Einwandfrei.

Umgang mit älteren Kollegen

Spielt hier keine Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Mir gegenüber haben sich die Vorgesetzten fair und offen verhalten.

Kommunikation

Wir arbeiten daran.

Gleichberechtigung

Absolut fair.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig und interessant.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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spannend, agil und visionär

4,5
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Radolfzell am Bodensee gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

ein tolles Team mit großem Zusammenhalt

Image

das Unternehmen ist noch nicht lange genug auf dem Markt. die Tochterfirma ist - zu recht - renommiert

Work-Life-Balance

bei spannenden Projekten lässt man nicht einfach pünktlich den Löffel fallen

Karriere/Weiterbildung

man hat selber in der Hand, wohin die Reise geht

Gehalt/Benefits

es gibt Unternehmen, die mehr bieten (aber auch mehr Möglichkeiten haben)

Kollegenzusammenhalt

sehr gute Absprache untereinander

Umgang mit älteren Kollegen

Alter spielt gar keine Rolle

Vorgesetztenverhalten

immer ein offenes Ohr und immer ansprechbar

Kommunikation

Kommunikation noch nicht perfekt, aber wir werden immer besser

Gleichberechtigung

gar kein Thema

Interessante Aufgaben

sehr viel Abwechslung und immer neue Überraschungen


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

David Keppeler, CEO
David KeppelerCEO

Liebe:r Mitarbeiter:in,
vielen Dank für Deine Bewertung, wir haben sie aufmerksam gelesen und sind sehr bemüht, Deine Anmerkungen aufzunehmen und uns ständig weiter zu entwickeln. Dazu brauchen wir auch Deine Anregungen und Kritiken.
Komme deshalb bitte jederzeit auf uns zu und sage uns, was aus Deiner Sicht verbessert werden kann.
Viele Grüße
Ulrich Kempf