4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv war aus meiner Sicht, dass der Umgang im Alltag teilweise recht locker war und kleinere Fehler nicht direkt zu zusätzlichem Druck geführt haben.
Der Umgang bei Austritten war für mich einer der negativsten Punkte. Aus meiner Sicht wurden Trennungen arbeitsgeberseits so gestaltet, dass man sich eine Rückkehr kaum vorstellen könnte. Gerade in einem spezialisierten Berufsfeld mit begrenztem Fachkräftekreis ist so ein Umgang aus meiner Sicht sehr kurzsichtig, da solche Erfahrungen den Ruf als Arbeitgeber nachhaltig prägen können.
Aus meiner Sicht wären Weiterbildungen im Bereich Führung, Kommunikation und wertschätzender Umgang sinnvoll. Kritik sollte konstruktiver geäußert werden, statt Mitarbeitende zusätzlich unter Druck zu setzen. Wichtig wäre außerdem mehr Offenheit für Feedback aus dem Team.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr angespannt und wenig kollegial erlebt. Der Umgang miteinander wirkte auf mich teilweise wenig wertschätzend, auch auf Führungsebene. Aus meiner Sicht wäre mehr Respekt und Fairness im Alltag wünschenswert
Das Unternehmen hatte auf mich vorab ein sehr positives Image. Nach meinem Einstieg hat sich dieser Eindruck jedoch nicht bestätigt. Aus meiner Sicht wirkte das Außenbild deutlich besser als die von mir erlebte interne Arbeitsrealität.
Die Work-Life-Balance wirkte auf mich unausgewogen. In meiner Wahrnehmung wurden Belastungen nicht immer fair verteilt, und wer sich nicht klar abgrenzte, hatte schnell sehr viel auf dem Tisch. Klare Strukturen und mehr Fairness bei der Arbeitsverteilung wären aus meiner Sicht nötig.
Fortbildungen und fachliche Weiterentwicklung wurden aus meiner Sicht unterstützt und finanziell übernommen.
Ich habe diesen Bereich als schwierig erlebt und hätte mir mehr Transparenz, Fairness und Verlässlichkeit gewünscht.
Aus meiner Sicht gab es in diesem Bereich deutlichen Verbesserungsbedarf.
Hier habe ich leider keine durchgehend positiven Erfahrungen gemacht und sehe klaren Verbesserungsbedarf.
Hier habe ich leider keine durchgehend positiven Erfahrungen gemacht und sehe klaren Verbesserungsbedarf. Aus meiner Sicht wurden gerade ältere Kollegen nicht immer ausreichend wertschätzend eingebunden.
Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als schwierig empfunden. Aus meiner Erfahrung war es wichtig, Absprachen schriftlich zu dokumentieren, da es sonst leicht zu Missverständnissen oder unterschiedlichen Darstellungen kam. Der Umgang wirkte auf mich nicht immer fair oder verlässlich
Aus meiner Sicht gab es in diesem Bereich deutlichen Verbesserungsbedarf.
Kommunikation war aus meiner Sicht ein Schwachpunkt. Anliegen wirkten auf mich häufig wenig gehört, besonders gegenüber Vorgesetzten. Auch innerhalb des Teams war der Austausch nicht immer kollegial oder konstruktiv. Ein offenerer und respektvollerer Umgang würde hier viel verbessern
Aus meiner Sicht gab es deutliche Unterschiede zwischen dem Notariat und Anwaltsbereich. Der Notariatsbereich wirkte auf mich stärker bevorzugt, während der Anwaltsbereich bei Wertschätzung und Benefits weniger berücksichtigt wurde. Das empfand ich insgesamt als unausgewogen.
Nach meiner Wahrnehmung gibt es im Unternehmen einige positive Aspekte. Besonders hervorzuheben sind die Bereitstellung von E-Bike-Leasing, Getränken und frischem Obst, die den Arbeitsalltag angenehmer gestalteten. Flexible Arbeitszeiten wurden meines Eindrucks nach überwiegend Teilzeitbeschäftigten angeboten; als Vollzeitangestellte:r waren die Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung des Arbeitsalltags eher eingeschränkt.
In der Regel wurde darauf geachtet, dass beantragter Urlaub auch gewährt wird. Dies bot zumindest teilweise Spielraum für eine ausgewogene Planung zwischen Arbeitsaufgaben und privaten Bedürfnissen, war jedoch meines Eindrucks nach teilweise auch von der jeweiligen Person oder Position abhängig.
Nach meiner Wahrnehmung verschlechtert sich der Ruf der Kanzlei und die Arbeitsweise kontinuierlich von Jahr zu Jahr. Um neue Mitarbeitende (u. a. Quereinsteiger) zu gewinnen, werden zunehmend Anreize (Bsp. Homeoffice) für Neulinge geschaffen, während aus meiner Sicht erfahrene, loyale Mitarbeitende die Kanzlei verlassen. Die Führung wirkt nach meinem Eindruck sehr kritisch gegenüber Rückmeldungen und nimmt keine Veränderungen auf. Zudem hatte ich den Eindruck, dass kritische Stimmen auf Bewertungsplattformen nach meinem Eindruck nicht dauerhaft sichtbar waren. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass kaum Bereitschaft besteht, Abläufe und Strukturen zum Positiven zu verändern.
Nach meiner Wahrnehmung könnte es hilfreich sein, wenn die Kanzlei die Bewertungen von Mitarbeitenden auf kununu sowie die Google-Bewertungen von Mandanten stärker reflektiert und berücksichtigt. Meines Eindrucks nach würde es die Arbeitsatmosphäre und Abläufe unterstützen, wenn die Perspektive eingenommen wird, dass auch die eigenen Prozesse und das eigene Verhalten verbessert werden können, anstatt die Verantwortung nur bei anderen zu sehen.
Ein Klima hoher Erwartungshaltung und häufiger Kritik wirkte sich aus meiner Sicht negativ auf das tägliche Arbeiten aus. Das Arbeitsumfeld wurde auf Dauer als belastend und wenig förderlich für gesundes Arbeiten empfunden.
Nach meiner Wahrnehmung wird in der Kanzlei großer Wert auf eine positive Außendarstellung gelegt. Negative Bewertungen scheinen nach meiner Erfahrung regelmäßig entfernt zu werden. Beschwerden oder Kritikpunkte werden meines Eindrucks nach überhaupt nicht berücksichtigt, und die üblichen Abläufe und Vorgehensweisen der Kanzlei bleiben unverändert. Insgesamt vermittelt dies für mich den Eindruck, dass die Außendarstellung stark im Vordergrund steht, während Rückmeldungen intern kaum Einfluss auf Arbeitsprozesse haben.
Aus meiner Wahrnehmung ist die Aufgaben- und Verantwortungsverteilung sehr einseitig: Während vieles konsequent nach unten delegiert wird, trägt die Belegschaft die hohe Arbeitslast und anfallende Überstunden. Die Führungsebene hatte aus meiner Sicht deutlich mehr zeitliche Freiräume, anstatt als Vorbild voranzugehen oder die Mitarbeitenden bei Engpässen aktiv zu unterstützen.
Nach meiner Wahrnehmung wurden Wünsche nach Weiterbildung oder der Teilnahme an Seminaren in der Kanzlei grundsätzlich unterstützt. Sämtliche Kosten, einschließlich möglicher Nebenkosten, wurden vom Arbeitgeber meines Eindrucks nach vollständig übernommen.
Karriereentwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende waren berufsbedingt sehr eingeschränkt. Nach meiner Wahrnehmung hat ein Vorgesetzter klar kommuniziert, dass die einzige interne Aufstiegsmöglichkeit für Angestellte im Anwaltsbereich darin besteht, in den Notariatsbereich zu wechseln.
Nach meiner Wahrnehmung lag die Vergütung im durchschnittlichen Bereich, innerhalb des Teams jedoch teilweise unterschiedlich verteilt. Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen - wie Inflationsausgleich oder Corona-Hilfen, wurden nach meiner Erfahrung oft als zeitlich befristete Gehaltserhöhung umgesetzt und so den Mitarbeitenden kommuniziert. Aus meiner Sicht fiel die Vergütung besonders bei Neueinstellungen vergleichsweise gut aus. Dies wirkte nach meiner Wahrnehmung wie ein Instrument, um Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten.
Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein war aus meiner Wahrnehmung nicht erkennbar. Zwar wurden E-Fahrzeuge geleast, der Schwerpunkt lag aus meiner Sicht jedoch eher auf den finanziellen und steuerlichen Vorteilen als auf nachhaltigen oder ökologischen Aspekten.
Auch das Sozialbewusstsein erschien mir überwiegend wirtschaftlich motiviert. Die Einstellung von Menschen mit Behinderungen oder aus sozial schwächeren Verhältnissen erfolgte nach meinem Eindruck hauptsächlich aus Kostengründen, aufgrund fehlender Alternativen auf dem Arbeitsmarkt oder wegen möglicher Förderungen – nicht aus meiner Wahrnehmung heraus aus echter sozialer Verantwortung.
Die Zusammenarbeit mit einzelnen Kolleg:innen empfand ich als positiv, während das Miteinander insgesamt aus meiner Wahrnehmung uneinheitlich war.
Wurde von mir als belastend wahrgenommen. In einzelnen Fällen hatte ich den Eindruck, dass das äußere Erscheinungsbild thematisiert wurde, was bei mir Verunsicherung ausgelöst hat. Hinweise, die aus meiner Sicht die Chancen älterer Mitarbeitender auf dem Arbeitsmarkt negativ darstellten, wirkten insbesondere im Zusammenhang mit Gesprächen über Gehalt einschüchternd. Insgesamt entstand dadurch aus meiner Sicht eher ein Gefühl von Abhängigkeit als ein respektvoller und wertschätzender Umgang.
Nach meiner Wahrnehmung war das Arbeitsumfeld überwiegend leistungsorientiert, während Wertschätzung seltener zum Ausdruck kam. Kritik wurde häufiger geäußert als Anerkennung, was meines Erachtens zu einem angespannten Arbeitsklima beitrug.
Insgesamt wurden die Räumlichkeiten renoviert und modernisiert, was das Arbeiten angenehm gestaltete. Die Ausstattung war zeitgemäß und vollständig.
Die Kommunikation erfolgte aus meiner Wahrnehmung überwiegend von oben nach unten und wurde von mir als wenig transparent empfunden. Aussagen und Informationen wirkten für mich teilweise widersprüchlich oder wurden aus meiner Wahrnehmung im Nachhinein anders dargestellt.
Respekt und Sensibilität im Umgang mit allen Mitarbeitenden wurden von mir nicht durchgehend als konsequent wahrgenommen. In einzelnen Situationen hatte ich den Eindruck, dass hinter dem Rücken von Kolleg:innen und Anwält:innen Kommentare oder Scherze gemacht wurden, die ich teilweise als unangebracht empfunden habe. Insgesamt erschien mir die Förderung von Vielfalt und Gleichberechtigung ausbaufähig.
Die Arbeit war aus meiner Wahrnehmung überwiegend standardisiert, da viele Aufgaben aus der Abtipparbeit diktierter Texte bestanden. Hin und wieder gab es jedoch Fälle, die etwas Abwechslung in den Arbeitsalltag brachten.
Wertschätzung der Arbeit und der Person, bei Problemen immer ansprechbar, frisches Obst und Wasser
Gibt immer mal jemanden, der "Unmut säen will, aber die/den gibt's überall
Ok, sind lange Tage, aber wenn man Spaß an der Arbeit hat, stört es nicht wirklich
Gut, wir sind eine andere Generation, die auch vieles anders sehen und noch Respekt etc. gelernt haben
Sachlich, kompetent, wertschätzend
Auf sachlichen Niveau, aber auch gerne mal mit etwas Ironie und Sarkasmus
Könnte etwas mehr Gehalt sein, aber andere Dinge (wie sehr kurzer Arbeitsweg und Freude an der Arbeit etc.) kann man nicht bezahlen.