Ein Arbeitgeber im Wandel – leider zum Negativen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe trotz allem gerne bei Dr. Pfleger gearbeitet und schätze die Kollegen, die Produkte sowie meinen Beruf.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fehlt an Wertschätzung und die Führung agiert egozentrisch und ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
- Austausch der Führungsspitze
- Ehrlicher Umgang mit Mitarbeitern und mehr Wertschätzung
Arbeitsatmosphäre
Das Vertrauen in den Arbeitgeber ist stark gesunken. Es gibt erhebliche Spannungen zwischen den Abteilungen und Mitarbeiter werden oft für die Fehler des Managements verantwortlich gemacht. Nach zahlreichen Entlassungen herrscht Unsicherheit, wer als Nächstes betroffen sein könnte.
Image
Das Image als Stiftungsunternehmen wirkt nach außen noch gut, aber intern bröckelt die Fassade. Der ursprüngliche Leitspruch „Was zählt ist der Mensch“ wird kaum noch gelebt, und das zeigt sich sowohl im Umgang mit Mitarbeitern als auch mit Kunden und Partnern.
Work-Life-Balance
Das Gleitzeitmodell und die Homeoffice-Regelung sind positiv, aber nicht für alle zugänglich. Hohe Überstundenbelastung und eine fragwürdige Samstagsarbeitsregelung bei Dienstreisen belasten die Balance erheblich.
Karriere/Weiterbildung
Hier gibt es kaum Möglichkeiten. Versprochene Aufstiegschancen werden nicht eingehalten, und Fortbildungen müssen oft selbst bezahlt werden, da angeblich kein Budget vorhanden ist. Stattdessen werden neue, unerfahrene Mitarbeiter schnell in Führungsrollen gehoben.
Gehalt/Benefits
Dank Manteltarifvertrag ist das Gehalt in Ordnung, auch wenn Zielvorgaben oft unrealistisch sind, da das Management die Fachbereiche übergeht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Bemühungen wie Mülltrennung, PV-Anlage und Leasingfahrräder sind lobenswert, allerdings wird in der Produktentwicklung teilweise am Kunden vorbei entschieden.
Kollegenzusammenhalt
Früher war der Zusammenhalt besser. Heute wird die Atmosphäre von Ellbogenmentalität und dem Versuch, sich auf Kosten anderer zu profilieren, geprägt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es fehlt an Wertschätzung. Mitarbeiter mit jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit werden ohne Rücksicht entlassen. Mit ihnen geht auch viel Erfahrung und Know how.
Vorgesetztenverhalten
Bis Ende 2023 war das Verhalten des direkten Vorgesetzten sehr gut, danach hat sich vieles verschlechtert. Der neue direkte Vorgesetzte ist in Teilbereichen inkompetent und mehr damit beschäftigt, der Geschäftsführung zu gefallen, als die Interessen des Teams zu vertreten.
Arbeitsbedingungen
Das neue Verwaltungsgebäude ist modern, aber die offene Bürogestaltung führt zu Lärm und Hektik. Die „Silent Rooms“ sind oft nicht verfügbar, was die Arbeitsqualität beeinträchtigt.
Kommunikation
Es gibt zu viele Kommunikationswege, die ineffizient sind. Fachpersonal wird zwar angehört, letztlich aber oft überstimmt, was Frustration erzeugt.
Gleichberechtigung
Es gibt mittlerweile weibliche Führungskräfte, was ein Fortschritt ist.
Interessante Aufgaben
Meine Arbeit war immer abwechslungsreich und erfüllend, was ein großer Pluspunkt war.