Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.10.2026
Die DRÄXLMAIER Group erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Der Kollegenzusammenhalt zählt zu den klaren Stärken: Viele Mitarbeiter:innen loben die gegenseitige Unterstützung im Team und beschreiben die Zusammenarbeit als verlässlich und angenehm. Auch die Arbeitsbedingungen und der Umgang mit älteren Kolleg:innen werden positiv bewertet, ebenso wie die Gleichberechtigung im Unternehmen.
Kritischer sehen die Bewertenden Gehalt und Karrieremöglichkeiten. Die Vergütung gilt vielen als nicht wettbewerbsfähig, Gehaltserhöhungen erfolgen selten, und ein fehlender Tarifvertrag wird mehrfach bemängelt. Auch bei den Aufstiegschancen herrscht Ernüchterung: Schulungen werden laut Bewertenden nur zögerlich genehmigt, und berufliches Vorankommen erfordert oft lange Betriebszugehörigkeit. Die Kommunikation im Unternehme...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der DRÄXLMAIER Group wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Viele betonen, dass das Arbeitsklima stark von der jeweiligen Abteilung und den direkten Vorgesetzten abhängt. Während einige die Atmosphäre als sehr gut und fair beschreiben, berichten andere von einer gedrückten Stimmung im Unternehmen. Besonders positiv fällt auf, dass der Kontakt zu Kolleg:innen aus anderen Abteilungen das Miteinander verbessern kann.
Kritische Stimmen bemängeln eine zunehmende Belastung durch Kundendruck sowie eine fehlende Verantwortungsbereitschaft bei manchen Kolleg:innen. Zudem vermissen einige den persönlichen Austausch im Büroalltag, der früher selbstverständlich war. Vereinzelt wird das Management als wenig lösungsorientiert wahrgenommen. Insgesamt zeigt sich ein gemischtes Bild, bei dem positive Erfahrungen und Kritikpunkte nebeneinander stehen und die Atmosphäre je nach Team deutlich variiert.
Das Gehalt bei der DRÄXLMAIER Group wird von Bewertenden gemischt beurteilt. Während einige Nutzer:innen das Gehalt im Marktvergleich als akzeptabel einschätzen, kritisieren viele eine Gehaltsstagnation, die sich seit der Corona-Pandemie verschärft hat – ohne Inflationsausgleich. Der interne Tarifvertrag erschwert Gehaltserhöhungen, da diese meist nur über Positionswechsel erreichbar sind. Zudem sehen einige Bewertende das Gehaltsniveau im Vergleich zu großen Automobilunternehmen als unterdurchschnittlich an und fordern eine dringende Anpassung. Erhöhungen werden laut einigen Nutzer:innen selten gewährt und meist nur aus Angst vor Kündigungen.
Zusätzlich bemängeln wenige Bewertende das Fehlen eines Tarifvertrags sowie das Fehlen von Sozialleistungen wie betrieblicher Altersvorsorge und Altersteilzeit. Aufstiegsmöglichkeiten werden als begrenzt wahrgenommen, was die Gesamteinschätzung der Vergütungssituation trübt.
Die Aufgaben bei der DRÄXLMAIER Group werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele heben hervor, dass es stets neue und abwechslungsreiche Tätigkeiten gibt, darunter auch internationale Projektarbeit. Die Produkte und Aufgabenfelder werden als grundlegend interessant wahrgenommen, wobei einige betonen, dass man interessante Aufgaben aktiv suchen muss.
Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Abteilung und Projekt. Während einige Bereiche als dynamisch und kurzweilig beschrieben werden, empfinden andere Nutzer:innen ihre Arbeit als eintönig – besonders dort, wo wiederkehrende Abläufe dominieren oder das Produkt kaum weiterentwickelt wird. Wenig Handlungsspielraum und eine ungleiche Aufgabenverteilung zwischen aktiven und weniger ausgelasteten Abteilungen werden ebenfalls kritisiert. Die Erfahrungen hängen demnach stark vom jeweiligen Arbeitsbereich ab.
Die Kommunikation bei der DRÄXLMAIER Group wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Mehrere Bewertungen bemängeln, dass wichtige Informationen zu spät weitergegeben werden – etwa Ankündigungen zu Veränderungen in Abteilungen oder Entwicklungen auf Konzernebene. Wer keine internen Kontakte oder Zugang zu Bürogerüchten hat, erfährt relevante Neuigkeiten kaum zeitnah. Einige Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als kaum noch vorhanden, während andere sie schlicht als verbesserungswürdig einstufen. Auch der Austausch zwischen Betriebsrat und Management wird als wenig konstruktiv wahrgenommen. Zudem kritisieren wenige Nutzer:innen, dass zahlreiche Meetings und aufgeblähte Steuerungsgremien wenig Ergebnis liefern. Positive Stimmen zur Kommunikation fallen kaum ins Gewicht und räumen selbst ein, dass noch Luft nach oben besteht.
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