Ein "Danke" ist hier Fremdsprache. Wertschätzung existiert nicht. Zusätzlicher (unbezahlter) Aufwand wird vorausgesetzt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Grundidee vom Konzept "Drink&Paint" ist gut. Die Umsetzung allerdings nicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit wird nicht geschätzt. Zusätzlicher Aufwand (unbezahlt) wird vorausgesetzt aber nicht mal ein kleines "Danke" bekommt man dafür. Es wird erwartet, dass man zusätzliche Ausgaben aus eigener Tasche zahlt. Respektloser Umgang. Es wird nur Kritik geäußert, ein Lob wird nicht weitergegeben.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre besser wenn es irgendeine Art von Wertschätzung der Künstler gäbe, ohne die das Ganze schließlich nicht funktionieren würde. Positives Feedback, das dem Künstler gebührt, sollte auch an diesen weitergegeben werden. Ab und zu ein "Danke" für zusätzliche Leistungen wäre gut, anstatt alles als selbstverständlich hinzunehmen und darüberhinaus noch mehr zu erwarten.
Arbeitsatmosphäre
Fairness und Vertrauen ist hier ein Fremdword. Absprachen werden nicht eingehalten. Bei Beschwerden wird man hingehalten und ignoriert. Andersherum wird sofort jede kleine Kritik geäußert und bemängelt.
Image
Im Inneren ist das Image aber sehr schlecht. Auch intern wird schlecht geredet. Jeder hat die selben Beschwerden, die vom Arbeitgeber ignoriert werden. Daher reger Wechsel bei den Angestellten und Künstlern.
Work-Life-Balance
Man muss jederzeit erreichbar sein und antworten. Andersherum ist das nicht zu erwarten, da wird geantwortet, wann es eben passt.
Karriere/Weiterbildung
Keine Option. Keine Aufstiegsmöglichkeiten. Man wird klein gehalten. Gehalt unter dem gesetzlichen Mindestlohn.
Gehalt/Benefits
Schlechte Bezahlung. Für den Aufwand viel zu wenig. Aber man wird mit Versprechungen gelockt. Gehaltserhöhungen existieren nicht, im Gegenteil, es wird noch gekürzt. Gehalt unter dem gesetzlichen Mindestlohn
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein existiert nicht. Auf die Umwelt wird nicht geachtet.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen werden gegenseitig ausgespielt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt keine älteren Kollegen. Kaum jemand bleibt länger als 2 Jahre angestellt.
Vorgesetztenverhalten
Absprachen werden nicht eingehalten. Man wird hingehalten, indem einem Sachen versprochen werden, die dann doch nicht eingehalten werden, was sehr enttäuschend ist. Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar und die betroffenen Künstler/Mitarbeiter werden nicht einbezogen sondern vor vollendete Tatsachen gestellt.
Arbeitsbedingungen
Schlecht. Es wird nur nach dem eignen Profit geschaut. Zu verwendende Apps funktionieren nicht. Hier wird auch nichts verbessert oder darauf reagiert.
Kommunikation
Keine Wertschätzung wird geäußert. Schlechte Kommunikation. Sporadisches Antworten, Schlechte Erreichbarkeit, trotz "Notfall-Nummer" (die nie zu erreichen ist). Alles ist nur zum eigenen Vorteil ausgerichtet. Bei unangenehmen Themen wird auf andere Kollegen berufen, die nicht existieren. Positives Feedback wird eingeheimst aber nicht an die betroffenen Mitarbeiter/Künstler weitergegeben, was sehr demotivierend ist.
Gleichberechtigung
Manche Künstler werden vorrangig behandelt und bezahlt, andere viel schlechter. Dazu wird jedem was anderes erzählt. Gleichberechtigung existiert also nicht.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreich da man in den Kursen unterschiedliche Teilnehmer hat