Super Arbeitgeber, der individuell auf Wünsche eingeht. Negative Bewertungen? Wer kennt es nicht: Querulanten?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Was ich am Arbeitgeber besonders schätze, ist das familiäre Verhältnis. Ich bin quasi „von Kindesbeinen“ an dabei und kann mich sehr gut mit dem Betrieb identifizieren. Besonders beeindruckend finde ich, dass die Leitungskraft mit einem positiven Beispiel vorangeht, das Team mitzieht und auch dann unterstützt, wenn mal jemand den Kopf hängen lässt. Ein gutes Schiff läuft nur mit einem guten Kapitän – und den haben wir definitiv an Bord.
Verbesserungsvorschläge
Mein einziger Verbesserungsvorschlag an den Arbeitgeber wäre eigentlich: einfach weitermachen wie bisher. Sich nicht von äußeren, negativen Stimmen irritieren lassen, die oft von Menschen kommen, die sich nicht mit dem Unternehmen identifizieren. Wichtig ist, weiterhin auf die vielen positiven Dinge zu vertrauen, die hier bereits umgesetzt werden, das Team zu unterstützen und das positive Arbeitsgefühl zu vermitteln – genau so weiterarbeiten, wie es jetzt schon getan wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Team ist durchweg super. Es herrscht ein sehr familiäres Miteinander, viele haben hier selbst gelernt und sind an ihren Aufgaben gewachsen. Natürlich ist der Pflegeberuf fordernd, und es gibt Tage, an denen man erschöpft nach Hause geht. Doch genau dann wird man im Team aufgefangen: Man unterstützt sich gegenseitig, hilft einander und geht am Ende oft trotzdem mit einem positiven Gefühl. Jeder weiß, warum er diesen Beruf macht. Klar gibt es auch Faktoren, die die Stimmung mal drücken können – aber wer kennt das nicht in der Pflege? Entscheidend ist: Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe stehen hier immer im Vordergrund.
Image
Das Image habe ich bewusst mit vier Sternen bewertet. Aus meiner Sicht ist der Arbeitgeber wirklich sehr gut, aber nach außen wird er manchmal schlechter dargestellt, als er ist. Häufig rührt das von Mitarbeitenden, die sich nicht mit dem Unternehmen identifizieren, und die dann im Nachhinein versuchen, negativ zu berichten oder Kritik überzubetonen. Wer sich mit den Werten und dem Team identifiziert, erlebt hier ein Umfeld, das Engagement, Zusammenhalt und Professionalität voll lebt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Es gibt viele freie Tage, die Dienste werden gut geplant, ohne abrupten Wechsel von Spät- auf Frühdiensten. Persönliche Wünsche werden berücksichtigt, und wenn man bestimmte Tage wirklich frei braucht, werden diese im Grunde immer genehmigt. Überstunden fallen praktisch nicht an, sodass man Berufliches und Privates gut miteinander vereinbaren kann.
Karriere/Weiterbildung
Man wird hier so gut gefördert, wie es nur geht. Der Arbeitgeber weiß genau: Pflege funktioniert nur, wenn Mitarbeitende unterstützt werden und ihre eigenen Ressourcen gezielt einsetzen können. Deshalb werden wir ständig gefördert – sei es durch Ausbildungen, Weiterbildungen oder individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Jeder, der hier anfängt, bekommt die Chance, sich weiterzuentwickeln und neue Aufgaben zu übernehmen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt in meinem Bereich ist natürlich tariflich geregelt, aber niemand geht hier mit einem schlechten Monatsverdienst nach Hause. Der Arbeitgeber passt alle Möglichkeiten, die im Rahmen liegen, aktiv an, auch wenn er dazu nicht immer verpflichtet wäre. So sorgt er dafür, dass die Leistungen der Mitarbeitenden fair honoriert werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen zeigt ein starkes Umwelt- und Sozialbewusstsein. Nachhaltigkeit wird aktiv gelebt, sei es in der täglichen Organisation, im Umgang mit Ressourcen oder im respektvollen Umgang mit Bewohnern und Mitarbeitenden. Besonders hervorzuheben ist, dass das soziale Engagement nicht nur intern spürbar ist, sondern auch über das Haus hinaus: Mitarbeitende werden unterstützt, Erfahrung und Wissen weiterzugeben, und es wird darauf geachtet, dass alle fair behandelt werden und jeder eine Chance bekommt – unabhängig von Alter, Herkunft oder beruflichem Hintergrund. Das zeigt, dass hier nicht nur die Pflegequalität, sondern auch der gesellschaftliche und ökologische Beitrag ernst genommen wird.
Kollegenzusammenhalt
Der kollegiale Zusammenhalt im Unternehmen ist wirklich groß. Ich arbeite schon lange hier und im Vergleich zu anderen Betrieben, von denen ich höre „nee, für den springe ich nicht ein“, ist es bei uns genau andersrum: Jeder hilft jedem, und nur durch diesen Zusammenhalt kann man im Pflegeberuf langfristig bestehen. Dank der exzellenten Planung kommt es außerdem nur selten vor, dass man wirklich einspringen muss. Besonders hervorzuheben ist der offene Zusammenhalt zwischen Team und Leitungsebene: Die Leitung zieht aktiv mit, unterstützt das Team und packt selbst überall mit an. So arbeitet man nicht nur für die Leitung, sondern erkennt, dass auch die Leitung alles für das Team tut – auf Augenhöhe und mit echter Unterstützung.
Umgang mit älteren Kollegen
Dazu muss man sagen, dass wir ein sehr junges Team haben, gerade in meinem Bereich. Gleichzeitig gibt es aber viele Mitarbeitende, die selbst nach ihrer Rente noch auf Minijob-Basis bei uns tätig sind. Außerdem gibt es zahlreiche Beispiele von Mitarbeitenden, die auch im höheren Alter bei uns eingestellt wurden, obwohl sie auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum noch Chancen gesehen hätten. Das zeigt, dass im Unternehmen Erfahrung und Engagement genauso geschätzt werden wie junges Teamwork.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten kennen das Unternehmen in- und auswendig und haben teilweise 30 Jahre lang ihr Herzblut sowie viel private Zeit in die Arbeit für Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige gesteckt. Ich glaube, dass viele der teilweise nicht nachvollziehbaren negativen Bewertungen daher rühren, dass manche Menschen die Werte des Hauses einfach nicht teilen. Wenn eine Leitungskraft, die quasi rund um die Uhr für das Team und den Betrieb da ist, auf Verhalten stößt, das klar gegen den Arbeitgeber, das Team oder die gelebten Werte verstößt, wird dies direkt angesprochen. Wer damit nicht umgehen kann, ist hier nicht richtig aufgehoben – und sollte sich generell fragen, ob das Gesundheitswesen das passende berufliche Umfeld ist. Wer diese Werte jedoch teilt, findet hier ein Umfeld, in dem Engagement, Zusammenhalt und Professionalität voll gelebt werden.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Wie aus den vorherigen Punkten schon deutlich wird, stimmt hier einfach alles: von der Teamatmosphäre über die Kommunikation und den Zusammenhalt bis hin zur Planung der Dienste und der Work-Life-Balance. Alles in allem bietet das Unternehmen ein Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlt, sich entwickeln kann und gerne arbeitet.
Kommunikation
Die Kommunikation ist durchweg offen und ehrlich. Man bekommt regelmäßig wertschätzendes Feedback für gute Arbeit, aber auch konstruktive Kritik, wenn etwas nicht optimal läuft. Ich glaube, dass viele negative Bewertungen einfach daraus entstehen, dass manche Menschen Kritik nicht annehmen können. Aber was soll man erwarten? Wenn man die Arbeit nicht entsprechend den Anforderungen erledigt, muss es Rückmeldungen geben – nur so kann die Qualität erhalten bleiben. Generell wird sehr transparent miteinander gesprochen: Wünsche, Anliegen oder auch private Gründe – etwa bei der Dienstplanung – können jederzeit offen angesprochen werden. Auch Gründe für Entscheidungen oder Vorgehensweisen lassen sich klar kommunizieren. Besonders hervorzuheben ist die Leitungsebene, die stets offen, ehrlich und auf Augenhöhe kommuniziert und immer ein offenes Ohr für die Mitarbeitenden hat.
Gleichberechtigung
Zum Thema Gleichberechtigung muss man ehrlich gesagt gar nicht viel sagen. Wir arbeiten beim Deutschen Roten Kreuz und haben hier eine wirklich bunte Mischung an Menschen verschiedenster Herkunft, die bei uns ein Stück weit ihr Zuhause gefunden haben. Gleichberechtigung betrifft bei uns aber nicht nur die Herkunft, sondern auch Ausbildungsgrad, Titel oder die Position, die man im Team ausführt. Hier wird niemand anders behandelt und es werden keine starren Hierarchien durchgesetzt, wie man es vielleicht anderswo kennt. Vom ungelernten Pflegehelfer bis zur Fachkraft wird auf Augenhöhe miteinander umgegangen, und jeder wird respektiert.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit in der Pflege ist abwechslungsreich und jeden Tag anders. Man steht vor neuen Herausforderungen und muss sich auch schwierigen Situationen stellen, die gelöst werden wollen. Gleichzeitig erhält man Verantwortung und die Möglichkeit, nicht immer nur die gleichen Aufgaben zu übernehmen, sondern in verschiedenen Bereichen mitzuwirken, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Persönliche Wünsche und Vorstellungen, in welchen Aufgabenbereichen man sich einbringen oder neue Herausforderungen übernehmen möchte, werden stets berücksichtigt.