Eine freundliche Sammel-Bewertung
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Nach dem schleppenden Arbeitstag fühlt man sich zumindest so, dass man sich den Feierabend reglich verdient hat.
- Die Kollegen aus der Produktion.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So quasi alles andere.
Verbesserungsvorschläge
- Sich langsam mal an die Modernität anpassen, branchenübliche Programme nutzen.
- Mal eine interne Feedback-Runde machen und auf Vorschläge hören.
- Klare Arbeitsprozesse & Dokumentationen etablieren.
- Einen geschulten Art Director einstellen.
- Sich das Feedback bei Kununu tatsächlich mal zu Herzen nehmen. Es gibt Gründe, wieso sich so viele Rückmeldungen häufen und "man hat die Möglichkeit auf einen Firmenwagen" löst die angesprochenen Probleme nun mal nicht, egal wie toll die angesprochenen Autos sind.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der Produktion eigentlich ganz gut, ab und zu etwas laut, da an den zwei Bürotagen alle Designer auf ein mal ins Office gebeten werden. 100% Homeoffice ist hier, für normale Angestellte, Wunschdenken.
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Eine kurze Google-Suche und die weiteren Kununu-Bewertungen, sagen, wie bereits mehrfach vor mir angemerkt, alles.
Work-Life-Balance
Ich würde lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Karriere/Weiterbildung
Vom Azubi zum Angestellten, vielleicht. Interne Schulungen werden aktuell probiert, allerdings nicht von geschultem Personal und auch viel zu spät. Aktuell wird KI geschult, ca. 1 1/2 Jahre zu spät und von einer Person, die selbst nicht mehr Ahnung über dieses Thema hat, als die anderen Mitarbeiter. Größtenteils hilft man sich untereinander, da sonst neue Mitarbeiter einfach ins kalte Wasser geschmissen werden würden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird pünktlich ausgezahlt, wenn man nicht von der Norm der Gehaltsauszahlung zum 15. abweicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durch Corona wurde zumindest die Auftragsverarbeitung digitalisiert. Ansonsten fährt die Chefetage aber sehr gerne im Verbrenner vor.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Produktion super, sobald andere Abteilungen involviert sind nimmt das Ganze rapide ab. Die Designer sind grundsätzlich an allem Schuld.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gibt es eher im Vertrieb, davon kriegt man in der Produktion wenig mit. Andere Bewertungen und Beobachtungen lassen darauf schließen, dass dort viele Mitarbeiter durchrotieren, das ist aber nicht durch das Alter beschränkt.
Vorgesetztenverhalten
Der eine Stern ist eigentlich noch zu viel. Projekte sollen bitte schneller fertig sein, am besten innerhalb weniger Arbeitsstunden. Revisionen, etc. bereits inbegriffen. Keine Feedback-Gespräche, außer es gibt Probleme und auch dort eher Schuldzuweisungen, statt dem Interesse gemeinsam nach einem Lösungsansatz zu suchen. Ansonsten hat man, auch, wenn mal vor Ort, mit der Führungsetage nicht viel zu tun.
Arbeitsbedingungen
Die Monitore sind eigentlich in Ordnung, jedoch nicht kalibriert. Die Designer haben hier teilweise zwei Monitore. Die Hardware wird getauscht, sobald es nicht mehr anders geht. Regelmäßige Upgrades auf modernere Geräte werden hier vergeblich gesucht. Macbooks zum mobilen Arbeiten sind der Chefetage vorbehalten.
Kommunikation
Meetings bestehen zum Großteil nur aus Design-Präsentationen und Neuigkeiten, die auch eine Teams-Nachricht hätten sein können.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist gegeben.
Interessante Aufgaben
Nach den ersten paar Monaten kennt man eigentlich alles und rattert es nur noch runter. Viel Arbeit mit vorbereiteten Templates. Projektverteilung lässt, freundlich ausgedrückt, zu Wünschen übrig. Persönliche Stärken und Schwächen sowie andere Projekte und Deadlines werden nicht berücksichtigt, jeder macht alles: Hauptsache das Geld fließt rein.