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dsa 
Marketing 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

DSA steht für: "Drama, Stress & Absurditäten"

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei dsa Marketing AG in Oberhausen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. :)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles. :)

Verbesserungsvorschläge

Fangt an modern zu werden. Führt ECHTE Gleitzeit ein. Zieht die Gehälter auf das Standard der Branche an. Führt eine echte Provision wieder ein.

Wenn Ihr euch ansatzweise so viel Mühe geben würdet, wie ich beim Verfassen dieser Bewertung, dann würde sich vielleicht etwas ändern.

Arbeitsatmosphäre

Das Team ist eingeteilt in Vertrieb und Produktion.

Ich gehe erstmal auf die Produktion ein: Die Stimmung im gesamten Produktions-Team ist zwiegespalten. Unter den Kollegen im selben Team ist es angenehm, man lacht zusammen und hilft sich gegenseitig. Sobald man abteilungsübergreifend arbeitet, bekommt man schnell den Stress der Leute zu spüren. Zeitdruck und allgemeine Unzufriedenheit sind hierfür der Grund.

Vom Vertrieb bekommt man von den Mitarbeitern viel mit. Der Vertrieb ist permanent am Limit. Die Mitarbeiter kämpfen an Ihren Grenzen und wirken ausgelaugt, was sich auch in der Motivation widerspiegelt. Die täglichen Anforderungen sind surreal und kaum zu schaffen. Grund hierfür könnte die Abschaffung der Provision sein, die es seit Jahren nicht mehr gibt.

Work-Life-Balance

Zur Work-Work-Balance lässt sich sagen, dass sie alles andere als flexibel ist. Die sogenannte Gleitzeit sollte in Wahrheit eher die "Klebezeit" heißen. Hier gleitet gar nichts. Weder im Arbeitsalltag, noch in der Arbeitszeit. Warum die Klebezeit nur eine Woche gilt, verstehe ich auch nicht. Dabei wirkt sich die Klebezeit mit 1,5 Stunden Spielraum nur sehr wenig auf das private Leben aus. Zum Glück ist Homeoffice in jeder Woche möglich und nicht nur in der Klebezeit-Woche.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es leider nicht. Man bekommt zwar Verantwortung, hat aber keine Vorteile dadurch. Um eine Weiterbildung muss man sich in der Freizeit und mit eigenem Geld kümmern.

Kollegenzusammenhalt

Die Teams in der Produktion halten untereinander zusammen und helfen sich gegenseitig.

Der Vertrieb befindet sich im nächsten Gebäude und vom Gefühl her ist es wie eine andere Firma, die nicht zur Produktion gehört. Es ist mehr ein Gegeneinander, statt ein miteinander. Die Arbeit zwischen Produktion und Vertrieb besteht aus einem Ticket-Krieg. Nicht-umsetzbare Tickets werden so lange hin und her geschickt, bis "wir" diese trotzdem "irgendwie" machen müssen. Das "wir" steht für den Produktionsmitarbeiter und das "irgendwie" steht für "ist mir egal, du machst das schon".

Vorgesetztenverhalten

Ich fange bei dem Produktionschef an: Er ist nie anwesend.

Weiter mit dem Vertriebschef. Dieser ist sehr viel anwesend. Und zwar so sehr, dass er täglich in unserem Gebäude sitzt, um zu überprüfen ob auch jeder pünktlich ist.

Allgemein zu allen Vorgesetzten kann man sagen, dass es nie Feedback gibt und wenn, dann meist negativ. Kritik wird teilweise in Online-Meetings vor versammeltem Team geäußert. Es zeigt sich deutlich wer in der Gunst des Chefs steht und wer übersehen wird.

Arbeitsbedingungen

Die PC's sind gerade so noch ausreichend für unsere Arbeit. Für mehr als das nötigste "haben wir kein Geld".

Kommunikation

Es gibt viele Meetings, aber die meisten Informationen könnten auch in einer kurzen Nachricht stehen. Oft erfährt man wichtige Dinge zu spät oder gar nicht, sodass man hinterher erst merkt, das man hätte reagieren müssen. Flurfunk wird hier zur Überlebensstrategie, wenn man nichts verpassen will.

Gehalt/Benefits

Dass das Gehalt pünktlich kommt, ist für mich kein Pluspunkt, sondern selbstverständlich. Verstehe nicht, warum einige Leute das hier aufzählen. Ich komme auch jeden Tag pünktlich zur Arbeit und werde dafür nicht gelobt.

Gleichberechtigung

In der dsa herrscht Gleichberechtigung durch und durch. Jeder hat die gleichen Chancen nicht aufsteigen zu können, jeder arbeitet die gleichen eintönigen Produkte ab, jeder profitiert gleich an den nicht existierenden Schulungen und jeder darf die Espresso-Maschine bedienen, außer die, die es nicht dürfen.

Interessante Aufgaben

Nach ein paar Monaten Einarbeitung hat man alles gesehen und dann beginnt die lange, unspektakuläre und nie enden-wollende Phase der Fließbandarbeit. Das einzige was mich noch Interessiert sind die Wochenenden und wann die Gehaltsüberweisung gemacht wird.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.