Viele interne Baustellen, viel fragiles Ego bei männlichen Führungskräften
Gut am Arbeitgeber finde ich
Innerhalb der Teams war die Stimmung immer sehr freundschaftlich und familiär.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung, Stimmung in den Führungsriegen.
Verbesserungsvorschläge
Besser auf Sexismus und Frauenfeindlichkeit achten, das war zeitweise sehr hart ausgeprägt. Transparente und nachvollziehbare Gehaltsstrukturen einführen, bessere Förderung von Mitarbeitern mit Potenzial und Leistungswillen.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Mitarbeitenden ist die Stimmung gut. Manche männliche Vorgesetzte fühlten sich schnell bedroht von zu viel Wissen und Kompetenz, dann wurde es direkt ungemütlich inklusive Gespräch mit dem Chef....
Kommunikation
Ging so.
Kollegenzusammenhalt
Habe ich als super erlebt.
Work-Life-Balance
War ok. Mehrarbeit wurde irgendwie erwartet aber wenig gewürdigt.
Vorgesetztenverhalten
Der Geschäftsführer und die HR waren gute Menschen, die Ebene direkt drunter eher mangelhaft. Kaum weibliche Führungskräfte, dafür viele fragile männliche Egos.
Interessante Aufgaben
Mal so, mal so.
Gleichberechtigung
Anzügliche und/oder abwertende Kommentare gegenüber Frauen waren zeitweise sehr gängig.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht sagen, die meisten waren eher jung.
Arbeitsbedingungen
Gut gelegen und erreichbar.
Gehalt/Benefits
Es gab damals keine transparenten Gehälter, auch nach Leistung wurde man offenbar nicht bezahlt. Wahrscheinlich eher nach Goodwill und Firmenzugehörigkeit. Benefits: Wasserspender und Free Coffee.
Karriere/Weiterbildung
Es wurden viele Studienabbrecher aufgefangen, von daher karrieretechnisch wahrscheinlich sehr gut (für jene). Für andere war es schnell zu Ende, auch weil ein Vorbeiziehen an der mittleren Führungsebene nicht so erwünscht war.