177 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
177 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
177 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
War alles super
Bei einer Umentscheidung des Bewerbers etwas besser reagieren.
Ich habe den gesamten Bewerbungsprozess als eher unpersönlich erlebt. Aus früheren Erfahrungen kenne ich es so, dass zunächst ein kurzes Online‑Interview oder Telefonat stattfindet, um grundlegende Fragen zu klären und sich gegenseitig einen ersten Eindruck zu verschaffen. Hier wurde jedoch ausschließlich per E‑Mail nach möglichen Terminen für ein direktes Bewerbungsgespräch gefragt. Das beschleunigt zwar den Prozess, nimmt einem aber die Möglichkeit, vorab ein Gefühl für die Menschen und die Arbeitsatmosphäre zu bekommen, bevor man sich extra einen Tag freihält.
Zum Gespräch selbst: Ich war pünktlich vor Ort, allerdings kamen die Interviewer zehn Minuten zu spät. Zusätzlich war der vorgesehene Raum noch belegt, sodass wir erst einmal warten mussten.
Die Interviewer sprachen überwiegend über das Unternehmen, sodass ich mich zwischendurch gefragt habe, ob sie überhaupt etwas über mich erfahren möchten. Erst gegen Ende kam überraschend die Frage nach meinen Hobbys. Fachliche oder qualifikationsbezogene Fragen wurden kaum gestellt.
Am Ende des Gesprächs wurde mir eine Rückmeldung zu Beginn der folgenden Woche zugesagt. Diese blieb jedoch aus, sodass ich selbst nachhaken musste. Daraufhin erhielt ich eine standardisierte Absage per E‑Mail. Schade, denn von außen wirkte das Unternehmen sehr interessant, aber nach diesem Bewerbungsprozess würde ich mich dort jedoch nicht erneut bewerben.
Weitere Eindrücke und Rahmenbedingungen:
Kein Urlaubs‑ oder Weihnachtsgeld
Großraumbüros (sehr große Räume, in denen gefühlt mehrere Schulklassen Platz hätten)
Desk‑Sharing
Gleitzeit: Arbeitsbeginn zwischen 6 und 9 Uhr möglich
28 Urlaubstage zu Beginn, steigern sich mit der Zeit
Einstiegsgehalt ca. 3.300 €
In den Büros arbeiten überwiegend Frauen
Während dem Assessment-Center werden einen gesamten Tag verschiedene Prüfungen abgelegt, die von einer Vielzahl von Prüfern bewertet werden.
Nach dem Assessment-Center wussten die Prüfer selbst nicht, wie man auf der Ergebnis (Zusage / Keine Zusage für das Trainee-Programm) kommt. Letztendlich habe ich folgendes Feedback bekommen: Während einer (!) Prüfung hat einer von drei (!) Prüfern einen (!) Aspekt als unzureichend empfunden. Was dem Prüfer (angeblich) nicht gefallen hat, wurde nicht mitgeteilt.
Alles Andere war Tip-Top-In-Ordnung.
Ich habe mich wie ein Statist in einer Assessment-Center-Inszenierung gefühlt. Die Trainee-Plätze sind anscheinend für Verwandte reserviert ("Sie sind doch der Sohn von...").
Und dieses Muster erklärt aus meiner Sicht auch die Schwierigkeiten der dt. Bahn und vieler anderer privater Unternehmen oder öffentlicher Organisationen: Wenn über Jahre
Führungspositionen mit der entschiedenden Qualifikation 'Nichte/Neffe von...' eingestellt werden, dann kann man eine Organisation für Jahrzehnte schädigen.
Seit 2025 ist in Groß-Gerau, Hessen, eine Stelle als Leiter Lagerlogistik ausgeschrieben – und bis heute herrscht Funkstille. Keine Eingangsbestätigung, keine Absage, kein Zwischenbescheid. Selbst auf eine direkte Nachfrage per E-Mail erfolgt keinerlei Reaktion. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das mehr als nur ärgerlich – es ist ein Schlag ins Gesicht.
Wer Zeit, Erfahrung und Engagement in eine Bewerbung investiert, darf zumindest eine Antwort erwarten. Doch stattdessen bleibt nur Schweigen. Dieses Verhalten wirkt nicht nur unprofessionell, sondern schlicht respektlos. Es vermittelt den Eindruck, dass Bewerbungen im digitalen Nirwana verschwinden – und mit ihnen die Menschen dahinter.
Ob in dem betreffenden Logistikunternehmen überhaupt eine funktionierende HR-Struktur existiert, bleibt fraglich. Gibt es dort eine verantwortliche HR-Spezialistin oder einen HR-Spezialisten? Oder werden Stellenanzeigen veröffentlicht, ohne dass sich jemand ernsthaft um den Prozess kümmert? Für Außenstehende entsteht ein beunruhigender Eindruck: Sind diese Jobangebote überhaupt real? Oder längst überholt und dennoch weiterhin online?
Gerade in einer Branche, die lautstark über Fachkräftemangel klagt, ist ein solches Vorgehen schwer nachvollziehbar. Wie glaubwürdig sind Warnungen vor Personalknappheit, wenn qualifizierte Bewerbungen offenbar ignoriert werden? Hier drängt sich ein anderer Befund auf: Nicht der Fachkräftemangel ist das Kernproblem, sondern ein zerrissener Arbeitsmarkt in Deutschland – geprägt von Intransparenz, mangelnder Wertschätzung und fehlender Verbindlichkeit.
Unternehmen, insbesondere in der Logistik, tragen Verantwortung. Wer Personal sucht, muss auch bereit sein, professionell zu kommunizieren. Alles andere untergräbt Vertrauen – und verstärkt die wachsende Frustration auf Seiten der Bewerbenden.
Wird im Rahmen einer Bewerbung ausdrücklich ein konkretes Datum genannt, zu dem der Bewerber eine Rückmeldung erwartet – etwa unter Angabe eines möglichen Eintrittstermins –, und erfolgt bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Reaktion seitens der Personalabteilung, ist objektiv davon auszugehen, dass kein ernsthaftes Interesse an der Bewerbung besteht. Das bewusste Unterlassen jeglicher Rückmeldung stellt dabei nicht nur eine Verletzung elementarer Höflichkeitsstandards dar, sondern ist als unprofessionelles und organisationsrechtlich defizitäres Verhalten zu qualifizieren.
Es bestehen erhebliche Anhaltspunkte dafür, dass die Veröffentlichung und fortdauernde Vorhaltung von Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen in einer Vielzahl von Fällen nicht den Anforderungen an Aktualität, Transparenz und Wahrhaftigkeit entspricht. So wird auf einzelnen Plattformen eine hohe Anzahl vermeintlich „aktueller“ Stellenangebote ausgewiesen, während sich bei gezielter Recherche nach konkreten Berufsprofilen lediglich eine signifikant geringere Zahl tatsächlich verfügbarer Vakanzen feststellen lässt. Diese Diskrepanz lässt Zweifel an der tatsächlichen Besetzungsabsicht zahlreicher inserierter Positionen aufkommen.
Vor dem Hintergrund des öffentlich propagierten Fachkräftemangels ist zudem festzustellen, dass Bewerbungen in Deutschland in erheblichem Umfang pauschal oder unbegründet abgelehnt oder vollständig ignoriert werden. Dieses Verhalten steht in einem offenkundigen Widerspruch zu den wiederholten öffentlichen Verlautbarungen von Regierung, Wirtschaftsverbänden und Arbeitgebern. Entweder liegt hier eine systematische Fehldarstellung der realen Arbeitsmarktsituation vor, oder die internen Prozesse der Personalabteilungen sind in einem Maße ineffizient, das einer ordnungsgemäßen Personalgewinnung widerspricht. In beiden Fällen entsteht der Eindruck einer strukturellen Täuschung der Öffentlichkeit sowie der Arbeitssuchenden.
Besonders kritisch ist die Praxis zu bewerten, Stellenanzeigen über Monate hinweg unverändert öffentlich zugänglich zu halten, ohne dass erkennbar eine aktive Besetzung erfolgt. In solchen Konstellationen ist ernsthaft zu hinterfragen, ob weiterhin von einer tatsächlichen Vakanz und einer fortbestehenden Einstellungsabsicht ausgegangen werden kann. Die fortdauernde Veröffentlichung ist objektiv geeignet, bei Bewerbern ein unzutreffendes Bild der tatsächlichen Arbeitsmarktlage zu erzeugen und ihre Dispositionsfreiheit in beruflicher Hinsicht erheblich zu beeinträchtigen.
Vor diesem Hintergrund erscheint eine Überprüfung von Online-Jobbörsen und deren Inseratspraxis durch die zuständigen Aufsichtsbehörden dringend geboten. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob bestehende rechtliche Vorgaben, Transparenzpflichten sowie gegebenenfalls lauterkeits- oder verwaltungsrechtliche Anforderungen eingehalten werden und ob ein konkreter behördlicher Handlungsbedarf besteht.
Aus anwaltlicher Sicht ist festzustellen, dass das Verhalten zahlreicher HR-Abteilungen in Deutschland im Umgang mit Bewerbern erhebliche systemische Defizite aufweist. Insbesondere das bewusste Unterlassen einer Rückmeldung trotz einer vom Bewerber ausdrücklich gesetzten Frist stellt keinen Ausnahmefall dar, sondern ein verbreitetes strukturelles Problem.
Wird in einer Bewerbung klar kommuniziert, dass bis zu einem bestimmten Datum um Rückmeldung gebeten wird, entsteht eine schutzwürdige und berechtigte Erwartung an eine Reaktion des Unternehmens. Das wiederholte Ignorieren solcher Fristen ist als Missachtung grundlegender Sorgfalts-, Fairness- und Transparenzanforderungen zu bewerten. Dieses Verhalten ist nicht lediglich als unhöflich einzustufen, sondern als Ausdruck eines institutionellen Machtungleichgewichts, das zulasten von Bewerbern ausgenutzt wird, die sich faktisch in einer abhängigen und strukturell unterlegenen Position befinden.
Das vollständige Ausbleiben einer Rückmeldung entfaltet faktisch eine ausschließende Wirkung. Bewerber werden dadurch daran gehindert, rechtzeitig und informiert über ihre berufliche Zukunft zu disponieren. Diese Praxis ist geeignet, einzelne Bewerber systematisch zu benachteiligen und mittelbar diskriminierende Effekte zu erzeugen – unabhängig davon, ob formal eine Ablehnungsentscheidung getroffen oder lediglich unterlassen wird.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass HR-Abteilungen in Deutschland, die trotz klar benannter Fristen keine Rückmeldung erteilen, die Mindeststandards eines fairen, transparenten und respektvollen Bewerbungsverfahrens deutlich unterschreiten. Dieses Verhalten ist weder organisatorisch zu rechtfertigen noch gesellschaftlich hinnehmbar und bedarf einer grundlegenden, strukturellen Korrektur.
Das Vorstellungsgespräch wurde sehr schlecht geplant und umgesetzt (andauernde Unterbrechungen und Mitarbeiter die in den Raum kamen um sich noch irgendetwas zu holen).
Es wurden mir gegenüber viele Versprechungen im Gespräch gemacht und das mann ja sooo viel mit mir vorhätte.
Am Ende des Gesprächs wurde mir dann die Info gegeben das man sich innerhalb einer Woche bei mir melden würde, leider ist das aber nie erfolgt, es gab bis jetzt (ca. 6 Monate später) noch nichtmal eine Absage per E-Mail.
Das ganze war für mich daher absolut verschwendete Lebenszeit.
Während des Vorstellungsgesprächs wurden aber leider Dinge genannt/erklärt die bei den Stellenausschreibungen für diesen Standort/diese Position ausgelassen wurden die aber definitiv in die Stellenbeschreibung gehört hätten und über die man als Bewerber im Vorfeld informiert sein sollte:
1. Wenn die Arbeitszeiten einer Stelle in einem 2-Schicht-System sind sollte das unbedingt in der Stellenbeschreibung angegeben werden (besonders bei Office-Jobs).
2. Wenn es bei der Stelle normal ist dass alle paar Wochen auch am Samstag gearbeitet wird dann sollte dies ebenso auch in der Stellenbeschreibung angegeben werden.
3. Wenn die Einstellung fürs erste nur befristet erfolgt bevor es zu einer unbefristeten Anstellung kommt sollte das auch genau so in der Stellenbeschreibung angegeben werden, besonders wenn die Stelle erstmal auf insgesamt 2 Jahre befristet ist und es in diesen Jahren jedes Jahr nochmal einzeln und für sich befristet ist (also befristete Anstellung auf 1 Jahr und danach nochmal auf 1 Jahr und erst dann kann es zu einer unbefristeten Anstellung kommen, also praktisch 2 Jahre Probezeit).
4. Die in den Stellenausschreibungen angegebenen Mitarbeitervorteile ( wie zb. die Mitarbeiterkreditkarte mit monatlich 50€ zur freien Verwendung) erhält man erst nach Abschluss der genannten 2 Jährigen Befristung falls man dann in einen unbefristeten Vertrag übernommen wird. Wenn man als Mitarbeiter solche Angebote erst nach mehrjähriger Firmenzugehörigkeit kriegt sollte das eigentlich auch nicht in den Stellenbeschreibungen stehen da hierdurch suggeriert wird dass man diese Vorteile direkt nach der Einstellung erhält.
Zusammenfassend war es eine sehr ernüchternde und entäuschende Erfahrung und die Tatsache dass man noch nicht mal eine Absage erhält wenn man sich schon für ein Vorstellungsgespräch Zeit frei nimmt setzt alldem noch die Krone auf.
Ich wurde von Schenker direkt angesprochen und zu einem Gespräch eingeladen. Das Gespräch wurde zu viert (!) geführt. Es wurden ausschließlich irrelevante Fragen ohne persönlichen Bezug oder fachlichen Eignung gestellt. Dementsprechend beidseitig abgesagt.
Ich hatte mich für eine Werkstudentenstelle beworben und hatte auch innerhalb von 2 Wochen eine Zusage zum Gespräch. Des Gespräch verlief ziemlich gut alle anwesenden waren nett und höflich.
Am Ende des Gesprächs wurden mir auch die weiteren Schritte mitgeteilt und gleichzeitig wurde mir versichert dass ich auf keinen fall „hängen gelassen werde“ und ich auch bei einer Absage eine Rückmeldung bekommen würde. Diese Rückmeldung habe ich leider aber nie bekommen
In Stellenanzeige die Eingruppierung nennen
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