154 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
154 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
154 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Aus meiner Sicht sollte Dussmann insbesondere die Kommunikation und Verbindlichkeit im Bewerbungsprozess verbessern, gerade weil eine offene und transparente Kommunikation sowohl gegenüber Bewerbern als auch gegenüber Mitarbeitern als wichtig vermittelt wird.
Ich habe mich Mitte Mai beworben und der Bewerbungsprozess zog sich anschließend über fast drei Monate und mehrere Gespräche. Der Kontakt und die Gespräche selbst waren überwiegend angenehm. Gerade deshalb war die weitere Entwicklung für mich besonders enttäuschend.
Nach Abschluss der Gespräche wurde mir schließlich konkret mitgeteilt, dass ich im Team willkommen sei und der Vertragsprozess gestartet werden könne. Ich hatte daraufhin noch eine Rückfrage zu den Konditionen, da die für die Teilzeitstelle genannte Vergütung rechnerisch nicht dem entsprechenden Anteil des von Dussmann angebotenen Vollzeitgehalts entsprach. Mir ging es dabei um die Klärung dieser Differenz und nicht um eine nachträgliche Gehaltsforderung. Gleichzeitig bat ich darum, mir den Vertragsentwurf vorab zur Durchsicht zukommen zu lassen. Meine Rückfrage wurde intern weitergegeben und sollte noch einmal abgestimmt werden.
Anschließend wartete ich rund vier Wochen auf eine weitere Rückmeldung und die Klärung der offenen Frage. Nach dieser erneuten Wartezeit wurde mir schließlich telefonisch mitgeteilt, dass die Stelle nun doch nicht mehr besetzt werden solle. Im Gespräch wurde mir ausdrücklich versichert, dass ich darauf vertrauen könne, dass die Position tatsächlich nicht mehr besetzt werde. Nach dem vorausgegangenen für mich mittlerweile leider sehr fragwürdigen Verlauf des Bewerbungsprozesses ist mein Vertrauen in die Kommunikation jedoch verloren gegangen.
Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum zwischen der konkreten Mitteilung, dass ich im Team willkommen sei und der Vertragsprozess gestartet werden könne, und der späteren Mitteilung über die Nichtbesetzung der Stelle nochmals rund vier Wochen vergangen sind.
Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt aufgrund der vorherigen Zusage bereits auf die Einstellung eingestellt und deshalb auch andere Bewerbungsgespräche abgesagt. Dass mir nach einem fast dreimonatigen Bewerbungsprozess und einer konkreten Einstellungszusage erst nach weiteren vier Wochen mitgeteilt wurde, dass die Stelle doch nicht besetzt werden soll, war für mich entsprechend enttäuschend.
Im gesamten Bewerbungsprozess wurde mehrfach betont, wie wichtig offene und transparente Kommunikation sei. Genau diese hätte ich mir auch in dieser Situation gewünscht. Wenn sich die Entscheidung zur Besetzung einer Stelle plötzlich verändert, sollte ein Bewerber meiner Meinung nach möglichst zeitnah darüber informiert werden, anstatt über mehrere Wochen auf die Klärung offener Punkte zu warten. Auch vor dem Hintergrund, dass ich von anderen Bewerbern von vergleichbaren Erfahrungen mit zurückgezogenen Einstellungszusagen gelesen habe, hätte ich mir in meinem Fall eine besonders klare und transparente Kommunikation gewünscht.
Mein Verbesserungsvorschlag wäre daher, Bewerber nach einem so weit fortgeschrittenen Auswahlverfahren verbindlicher und zeitnaher über Veränderungen zu informieren und klar zu kommunizieren, wie der aktuelle Stand des Verfahrens ist. Gerade nach einer konkreten positiven Einstellungsmitteilung sollte für den Bewerber nachvollziehbar sein, ob die Einstellung weiterhin verfolgt wird. Der einfachste Vorschlag ist, keine Einstellungszusagen vorzunehmen, wenn man sie im Nachhinein wieder revidiert.
Versprochene Rückmeldungen einhalten
Im fachlichen Teil des Gesprächs hatte ich den Eindruck, dass mein Lebenslauf eher kommentiert als wirklich besprochen wurde. Die Juristin aus der Fachabteilung kommentierte beispielsweise den Namen meines aktuellen Arbeitgebers in einem Ton, der auf mich deutlich sarkastisch wirkte. Auch mein Masterstudium an einer renommierten europäischen Universität wurde mehrfach in einem für mich überraschend kritischen und wenig professionellen Ton hinterfragt. Als ich eine normale fachliche Frage zur Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen stellte, reagierte die Interviewerin sichtbar gereizt. Gleichzeitig wurden keinerlei Fragen zu meiner tatsächlichen Berufserfahrung, meinen Projekten oder meinen fachlichen Kompetenzen gestellt. Insgesamt entstand dadurch der Eindruck einer eher herablassenden Gesprächsführung statt eines konstruktiven fachlichen Austauschs. Verbesserungsvorschläge:
-Wertschätzender Umgang mit Kandidat:innen
-Mehr Fokus auf fachliche Kompetenzen und praktische Erfahrung
-Eine konstruktivere Gesprächsatmosphäre im Fachinterview
-Ein respektvoller Ton bei Rückfragen zum Lebenslauf oder zur Ausbildung
Gibt es nichts
Keine Versprechen machen
Nach einem Teams-Gespräch wurde mir ein Termin für ein persönliches Kennenlernen genannt und eine Einladung im Anschluss zugesagt. Diese habe ich jedoch nie erhalten. Auf meine Nachfrage per E-Mail sowie meinen Anruf wurde überhaupt nicht reagiert.
Für mich wirkt das sehr unprofessionell und respektlos gegenüber Bewerber:innen. So entsteht kein guter Eindruck vom Unternehmen.
Antwort nach wenigen Tagen, schön, dass es das noch gibt.
Bedingt durch die Urlaubszeit hat es knapp 3 Woche gedauert bis die erste Antwort durch den Head of Building Technology Division bei mir einging. Danach ging alles relativ schnell und es wurde ein Onlinemeeting sowie ein Kennenlerntermin in der Niederlassung vereinbart.
Die Gespräche waren alle sehr positiv und ich habe mich für das Unternehmen Dussmann entschieden da sich die Werte bei meinen persönlichen Werten widerspiegeln.
Alles verlief reibungslos und professionell.
Ich habe keine Verbesserungsvorschläge.
So verdient kununu Geld.