Augen zu und durch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Krisensicher. Pünktliche Lohnzahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn man als Mitarbeiter z.B. feststellt das so manche Pausenregelung unstimmig ist, auch mal zugeben das da was falsch geplant wurde. Ein Dienst kann und darf nun mal nicht mit einer Pause anfangen. Wenn ein Dienst mit einer Wendezeit anfängt, dann ist dies Arbeitzeit und keine anrechenbare Pause.
Verbesserungsvorschläge
Die neue BV so gestalten das Bus und Straßenbahnfahrer wirklich gleichgestellt sind. Da sollte drin stehen: Für Straßenbahnfahrer gilt, nach 4 1/2 Stunden ununterbrochener Lenkzeit müssen Sie 45 Minuten Pause einlegen.
Außerdem sollte auch festgelegt werden das für Straßenbahnen die selbe wöchentliche Ruhezeit wie für Busfahrer gilt..
Arbeitsatmosphäre
Das beste am Fahrer sein ist das man für sich allein arbeitet. Es gibt auch viel Unzufriedenheit im Fahrerkreis. Vor allem so manche Dienstpläne mit kurzen Zwischenzeiten . Disponenten, Dienstplaner, Betriebsräte , Teamleiter und Betriebshofleiter mit unzureichenden Wissen über Arbeitsrecht und Fahrpersonalvorschriften tun ihr übriges für eine nicht gerade gute Atmosphäre.
Aber was solls, Augen zu und durch.
Image
Platz 1 im Kundenbarometer. Aber wie lange noch? Bei diesen Einsparvorhaben.
Work-Life-Balance
Bei diesem Dienstplan kaum wirklich möglich. Gesundheitsturnus nicht für Kombifahrer.
Karriere/Weiterbildung
Für 1000 Fahrer kaum möglich, nur für sehr wenige. Wer hier Karriere machen will sollte nicht als Fahrer anfangen.
Gehalt/Benefits
Lohn für die Fahrerschaft viel besser geworden, bin sehr zufrieden.
Kollegenzusammenhalt
Grüppchenbildung. In der Fahrerschaft herrscht leider nur ein Halbwissen was Arbeitsrecht und Fahrpersonalvorschriften betrifft.
Als Fahrer ist man Einzelkämpfer. Man fühlt sich auch zu keinem Betriebshof mehr zugehörig.
Vorgesetztenverhalten
Die sogenannten Teamleiter/Betriebshofleiter sind für mich nur Fahrpersonalverwalter. Wenn es um echte Probleme geht steht man allein da. Neuerdings muß das Fahrpersonal eine Onlineschulung absolvieren, wo faktisch erwartet wird das dies in der Ruhezeit erledigt wird. Ganz klarer Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz, dies wird auch noch vom BR gebilligt.
Arbeitsbedingungen
Wenn Dienstpläne ohne kurze Wechsel wären, wäre es besser.
Kommunikation
Nicht besonders gut. Man muss sich um alles selbst kümmern. Kommunikation nur noch digital. Es ist im Fahrdienst sehr unpersönlich geworden.
Gleichberechtigung
Gab es hier schon immer.
Interessante Aufgaben
Fahrgäste von A nach B zu beförden ist eine Herausforderung, vor allen dies ohne Zwischenfälle zu schaffen.