Gut am Arbeitgeber finde ich
Zahlreiche Mitarbeiter-Rabatte, Arbeitnehmerumfragen zur Verbesserung des Betriebsklimas, Leistungsorientierte Bezahlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Interne Kommunikation ist teilweise sehr mangelhaft. Teilweise erhält man die Informationen aus den Medien und erst danach offiziell vom Unternehmen.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen hat teilweise sehr traditionelle und bürokratische Arbeitsweisen, welche sich zwar durch die Corona-Pandemie gelockert haben, aber immernoch sehr deutlich vorhanden sind. Diese sollte man überdenken und ggf. einen Schritt in die Zukunft machen.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn der Ausbildung gibt es ein dreitägiges Seminar, welches in einem ländliches Raum stattfindet und sich die neuen Auszubildenden kennenlernen können. Das jährlich stattfindende Sportfest zwischen den Auszubildenden aus allen Berufgruppen stärkt deren Zusammenhalt und ist immer wieder ein Highlight. Ansonsten hat man leider nur recht wenig mit den Auszubildenden der anderen Berufgruppen zu tun.
Karrierechancen
Seitens des Unternehmens wird es stets angestrebt alle Auszubildenden nach der Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Durch den recht hohen Altersdurchschnitt im Unternehmen hat man nahezu alle Möglichkeiten in den nächsten Jahren andere Positionen zu bekommen und sich weiterentwickeln zu können.
Arbeitszeiten
Die gesetzliche Regelungen (evtl. JArbSchG) werden streng eingehalten. Überstunden fallen während der Ausbildung kaum an und werden bei Bedarf schnell wieder ausgeglichen. Bereitschaft zu Schichtarbeit und Wochenendarbeit (z.B. Kundenservice oder Veranstaltungen) wird vorausgesetzt. Ausbildung und Freizeit sind recht gut miteinander vereinbar.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist nach dem TV-AöD geregelt. Das darin festgeschriebe Gehalt ist im Vergleich zu anderen Verkehrsunternehmen mit anderen Tarifverträgen doch recht vergleichbar und angemessen. Außerdem gibt es im November eine Jahressonderzahlung, welche das Weihnachtsgeld enthält und als 13. Monatsgehalt anzusehen ist. Die Überweisung der Gehälter ist stets pünktlich und nicht zubeanstanden.
Die Ausbilder
Die Ausbilder hatten immer ein offenes Ohr und waren immer für einen da. Bei Verkehrsunfällen (wo der Azubi als Fahrer eingesetzt wird) kommt ein Ausbilder zu jeder Tageszeit zum Unfallort und betreut den Azubi. Es werden sehr lösungsorientiere Arbeitsweisen genutzt, welche teilweise leider sehr bürokratisch sind.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor kommt in fast keiner Einsatzstelle zu kurz. Egal, ob man in der Werkstatt oder bei einem Seminar eingesetzt ist, gibt es nie schlchte Stimmung. Die Vermittlung der Ausbildungsinhalte kommt dabei nicht zu kurz. Allerdings gibt es wenige Einsatzstellen, bei denen der Spaß ein absolutes Fremdwort ist.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten sind während der Ausbildung seitens der Ausbildungsabteilung sehr strukturiert und gemäß Ausbildungsrahmenvertrag. Dies setzt sich in vielen Einsatzstelle fort. Allerdings gibt es Einsatzstellen, wo die erhaltenen Aufgaben, nur den Sinn der Beschäftigung während der Arbeitszeit hat und kein wirklicher Nutzen dahinter steht.
Variation
Während der Aubsildung erhält man Einblick in nahezu alle Bereiche des Unternehmen. Egal, ob Verwaltung, Betrieb, Werkstatt oder Kundenservice - in jedem dieser Bereiche ist man in jeder Abteilung für mind. 3-5 Wochen eingesetzt. Nach der Ausbildung kann man somit jeden Schritt in Bezug auf den Fahrbetrieb, deren Planung und Ausführung vollständig nachvollziehen.
Respekt
Man wird fast immer stets respektiert und teilweise als vollständiges Mitglies angesehen. Allerdings gibt es Kollegen, die von Auszubildenden absolut nichts halten und teilweise die Arbeit mit ihnen vehement verweigern.