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102 von 170 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,4Weiterempfehlung: 28%
Score-Details

102 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Das System Dyson oder „Siri, definiere ,toxisch‘!“ Niemals dort anfangen, und wenn: nicht ohne Rechtschutzversicherung.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts.

Das wichtigste ist eine gut funktionierende Rechtschutzversicherung, denn die wird man zu 100% benötigen, um dem stets unfairen Spiel Einhalt zu gebieten.

Verbesserungsvorschläge

Respekt statt leerer Worthülsen.

Weiterbildung statt LinkedIn Kursen.

Und: Englisches Arbeitsrecht gilt in Deutschland nicht.

Arbeitsatmosphäre

Das System Dyson ist relativ einfach zu beschreiben:

Du kommst dorthin, dir wird der rote Teppich ausgerollt und dann hast du exakt 4 Wochen Zeit zu zeigen, was du kannst.

Wenn du clever warst, hast du ein gutes Einstiegsgehalt ausgehandelt. Wenn nicht: Gute Nacht! Denn alles was danach an „mehr“ kommen wird, ist Verantwortung, Aufgabengebiet und damit verbunden Stress. Zitat nach einer Beförderung: „Wir vertrauen dir und erweiterten deinen Aufgabenbereich!“

Ansonsten: ein System der Angst, des Missmutes und der Verunsicherung - getrieben von einer globalen HR Abteilung, die die Fäden zieht. Nach dem Motto: Fühle dich nie zu sicher, denn irgendwas haben wir immer gegen dich in der Hand. Andauernd gibt es interne Ermittlungen, ständig wird man als Zeuge gehört.

Der bisherige Höhepunkt: im Juli 2024. Dutzenden Kollegen wurde global gekündigt. Statt dies respektvoll zu behandeln, wurden die deutschen Betroffenen in Meeting-Räumen über ihr Schicksal informiert. Die betreffenden Vorgesetzten wurden Minuten zuvor selbst erst darüber informiert. Die Folge: Weinende Menschen wurden wie Zirkustiere durch die Manege (Großraumbüro) geführt. Es war einfach würdelos.

Image

Nach außen hin: gut.

Intern: rette sich wer kann.

Produktseitig: fragwürdig. Aufgrund Kostendrucks wird immer günstiger gefertigt - mit Folgen! Ein Tipp: Das Ergebnis des Staubsaugertests im Januar 2024 der Stiftung Warentest.

Im Ernst: Ich kann von einem Job bei Dyson nur abraten. Absolute Triggerwarnung.

Gestandene Menschen mit einer tollen Vita haben dort begonnen, ihnen wurde der Himmel auf Erden versprochen und nach kürzester Zeit wurden sie verbrannt oder entlassen.

Zurück bleibt ein unschöner Fleck im Lebenslauf und bisweilen mentale Folgen (Depressionen, Migräne).

Work-Life-Balance

Es gibt keine. Oder um einen ehemaligen Marketingchef dort zu zitieren: Mit dem ersten Tag bei Dyson gibst du deinen Lebenslauf an der Garderobe ab und gibst dein Leben auf.

Karriere/Weiterbildung

Siehe oben: Aufgrund mangelnder HR-Fähigkeiten gibt es weder Karriere- noch Weiterbildung-Chancen.

Gehalt/Benefits

Pünktlich wird es überwiesen.

Der versprochene Bonus kommt seit Jahren nicht mehr und wenn nur anteilig.

Die dazugehörigen Begründungen sind wie immer dieselben: Zahlen wurden nicht erreicht und die chinesische Konkurrenz hole zu stark auf.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein Witz.

Kollegenzusammenhalt

Jede und jeder gegen jede und jeden. Eifersucht gepaart mit persönlichen Unsicherheiten führen zu einer toxischen Mischung.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein Blick in die Belegschaft spricht Bände: Kollegen jenseits der 50 findet man nicht.

Vorgesetztenverhalten

Neben HR der Nabel allen Übels und der Begriff „Vorgesetze“ trifft es perfekt: Es werden einem Menschen vorgesetzt, die möglicherweise in ihrem Fachgebiet prima sind, aber noch nie etwas von Teamführung, Vorbildfunktion, Empathie und Resilienz gehört haben.

Stattdessen hast du Manager, die selbst am Druck zerbrechen und diesen an dich weitergeben. Eins zu eins.

Das alles hat System. Da sitze jemand, der gerade erst die 30 überschritten hat und bei kleinsten Dingen in Tränen ausbricht.

Und da kommt HR wieder ins Spiel: Diese Manager werden alleine gelassen. Es gibt für sie kein Coaching, kein Training, keine Unterstützung. Und Kurse auf LinkedIn sind sicher kein Ersatz.

Arbeitsbedingungen

Ein Großraumbüro, im Winter eiskalt, im Sommer zu heiß. Atmosphäre wie in einer Bahnhofsvorhalle, dazu zu laut.

Meetingräume: zu wenig.

Und - zeitgemäß (Achtung Ironie!) - 5 Tage Anwesenheitsplicht mit Kernarbeitszeiten.

Kommunikation

Außer monatlichen Café Briefings ist die stille Post die beste Quelle, Dinge zu erfahren.

Gleichberechtigung

Es gibt Grüppchen-Bildung, die sich die Jobs gegenseitig zuschustern.

Interessante Aufgaben

Es sind keine Grenzen gesetzt. Aber mit jedem Projekt schraubst du die Erwartungen anderer an dich selbst nur höher.

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Verbesserungspotenzial bei Führung und Unternehmenskultur

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider nur sehr wenig. Abgesehen vom Mitarbeiterrabatt, den ich persönlich nicht als besonders großzügig empfunden habe, fällt mir kaum etwas ein, das ich wirklich geschätzt habe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meiner Erfahrung nach wirkten Karriereentwicklung und Beförderungen nicht immer vollständig transparent oder ausschließlich leistungsorientiert. Ich hatte häufig den Eindruck, dass bestehende persönliche Beziehungen und soziale Netzwerke die Zusammenarbeit sowie die Wahrnehmung von Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussten.

Außerdem hatte ich den Eindruck, dass einige Führungskräfte bereits in einem vergleichsweise frühen Stadium ihrer beruflichen Laufbahn Führungsverantwortung übernommen hatten. Aus meiner persönlichen Sicht verfügten manche für die Anforderungen ihrer Position noch über begrenzte Berufs- und Führungserfahrung. Meinem Eindruck nach wirkte sich dies gelegentlich auf die Qualität der Führung, die Kommunikation und die Entscheidungsfindung innerhalb der Teams aus.

Insgesamt empfand ich die Arbeitskultur als stark von informellen Gesprächen und zwischenmenschlichen Dynamiken geprägt. Ich hätte mir mehr Transparenz, Professionalität, Offenheit und eine konsequent leistungsorientierte Unternehmenskultur gewünscht.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz, vielfältigere Teams und eine stärker leistungsorientierte Führungskultur würden aus meiner Sicht das Arbeitsumfeld deutlich verbessern.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Ich habe leider einfach schlimme Erfahrungen mit dem Unternehmen Dyson gehabt.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es tut mir leid aber leider wenig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation, Gleichberechtigung

Verbesserungsvorschläge

Überdenkt eure Struktur. Ich habe vorwürfe die wirklich nachtragend prägend sind an die Geschäftsleitung weitergeben, es kann nix zurück.

Arbeitsatmosphäre

War leider sehr schlecht

Image

Außen toll aber im Verkauf war es wirklich schlimm

Work-Life-Balance

Gab es fast nicht

Karriere/Weiterbildung

Haben sie versucht

Gehalt/Benefits

Mindeslohn

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keins vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Nicht vorhanden

Umgang mit älteren Kollegen

Kaum

Vorgesetztenverhalten

Sowas selten erlebr

Arbeitsbedingungen

Deprimierend

Kommunikation

Katastrophe

Gleichberechtigung

Würde gerne null Sterne geben

Interessante Aufgaben

Jeden Tag das gleiche

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Dyson ist ein guter Arbeitgeber

4,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Guter Brand

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viel Stress


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Auf keinen Fall dort arbeiten!!!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich kann ich nichts nennen was gut ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Räume: Büros, Retail Stores sind komplett dunkel. Die Lichtverhältnisse sind nicht ergonomisch und nachhaltig.
Bewerbungsprozess ist unprofessionell und lange.
Einarbeitungspläne gibt es nicht.
Es gibt ein Starter Training für neue Mitarbeiter aber dies bringt nur die Produkt Informationen nicht jedoch Einführung in Systeme oder Abläufe. Führungskräfte sind maximal überfordert.
Schlecht ist ebenfalls, dass diese Firma keine Innovationen hat, weil der CEO Innovationen blockiert und nach alter Schule denkt.

Verbesserungsvorschläge

Wo soll ich anfangen...

Haltet euch an das Deutsche Arbeitsrecht!
Fördert Mitarbeiter!
Gebt Informationen Transparent durch!
Arbeitet an der Qualität eurer Produkte!
Arbeitet an der Arbeitssicherheit der Mitarbeiter!

Arbeitsatmosphäre

Kollegen reiten sich gegenseitig rein und unterstützen sich nicht

Image

Kundenservice ist nicht intern sondern extern. Dadurch das dieser nicht mehr zum Unternehmen gehört ist der Service eine absolute Katastrophe! Kunden warten teilweise 12 Monate auf ihr Geld nach einer Rückgabe!!! Kundenservice ist nicht kooperativ! Finger weg!

Work-Life-Balance

Durch ständige Krankenausfälle muss man andere Arbeit kompensieren und bekommt höchstens ein Dane dafür, selbst das ist aber nicht immer gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Wird nicht gefördert! Dyson zahlt keine Weiterbildungen oder sonstiges.

Gehalt/Benefits

Wenn das Gehalt kommt ist es in Ordnung, aber Achtung! Bonus wird zwar schriftlich vereinbart aber die Zahlen der Erreichung nicht Transparent an die Teams weitergegeben, teilweise einfach nicht ausgezahlt und nicht wirksame Klauseln im Arbeitsvertrag verwendet!!! Dringend lesen und eine Rechtschutz bereit halten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf die Umwelt wird nur nach außen geachtet. Teilweise werden an die Stores ein Produkt auf einer Palette versendet, Müll wird nicht getrennt, Produktionskette ist nicht nachhaltig

Kollegenzusammenhalt

Jeder gegen jeden.

Umgang mit älteren Kollegen

Die sind einem egal. Es gibt für diese keinen Entwicklungsplan. Das muss aber ein Problem der Führungskraft sein.

Vorgesetztenverhalten

Inkonsequent. Machen was sie wollen. Dringende Dinge werden liegen gelassen und verlaufen dann im Sand.

Arbeitsbedingungen

Diese muss man dringend melden!!! Mitarbeiter bekommen in beispielsweise den Retail Stores keine Schutzausrüstung und kein Schutz Training. Regale sind nicht im Boden verankert und können fallen, Brandschutz wird nicht eingehalten weil die Lager überfüllt sind und die Ware komplett willkürlich zugeteilt wird. Die Produkte sind so hoch gestapelt, dass sie regelmäßig fallen und Mitarbeiter sich kaum bewegen können. Es gibt keine Ersthelfer Ausbildung und kein Brandschutz beauftragen

Kommunikation

Führungskräfte geben wichtige Informationen nicht weiter und teilen diese nicht an das Team, somit entstehen Missverständnisse, keine Transparenz und man wird bei wichtigen Mails hängen gelassen und bekommt keine Antwort vom Team, wenn man dringend eine braucht.

Gleichberechtigung

Wird auf der Seite beschrieben aber gelebt nahe zu nicht.

Interessante Aufgaben

Immer das gleiche, jedoch gibt es regelmäßige Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen die das Team ausbaden muss, weil eine andere Abteilung ihren Job nicht macht. Man arbeitet ständig am ausbügeln von Fehlern von anderen.

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Wir kreieren Probleme die andere Lösen

2,7
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

De. Zusammenhalt unter den Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die diffusen Strukturen und die intransparente Kommunikation, vieles erfährt man nur über den “Buschfunk”

Verbesserungsvorschläge

Transparente und proaktive Kommunikation


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Innovation auf der Website, Überlebensmodus im Büro oder: Wie man Motivation systematisch verbrennt!

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein starkes Markenimage und innovative Außenwirkung

Potenzial für Entwicklung – wenn Kultur, Kommunikation und Führung verbessert würden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine Führungskultur, die teilweise auf Druck, Kontrolle und Hierarchie statt auf Vertrauen und Kompetenz basiert

Fehlende oder chaotische Kommunikation sowie unklare Prozesse

Hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitig geringer Wertschätzung

Eine Kultur, in der Anpassung oft sicherer wirkt als Offenheit

Begrenzte echte Karriereperspektiven trotz Leistungsbereitschaft

Pflichtpräsenz und geringe Flexibilität, die nicht zu einem modernen Arbeitsverständnis passen

Der spürbare Unterschied zwischen Außendarstellung und erlebter interner Realität

Verbesserungsvorschläge

Führung neu denken (und vor allem neu besetzen):
Führung sollte nicht mit Kontrolle, Lautstärke oder Hierarchiedenken verwechselt werden. Es braucht Führungskräfte mit sozialer Kompetenz, Selbstreflexion, emotionaler Intelligenz und echter Verantwortung für Menschen – nicht nur für Kennzahlen. Wer Teams dauerhaft unter Druck setzt oder einschüchtert, ist keine Führungskraft, sondern Teil des Problems.

Psychologische Kompetenz in Leadership integrieren:
Gerade in einem leistungsorientierten Umfeld ist ein grundlegendes Verständnis für Motivation, Belastung, Konfliktlösung und Kommunikation essenziell. Führungskräfte sollten darin geschult werden und auch daran gemessen werden, wie gesund und stabil ihre Teams arbeiten – nicht nur an Output.

Offene und funktionierende Kommunikation schaffen:
Klare Zuständigkeiten, transparente Prozesse und echte Feedbackkultur würden bereits einen Großteil der Frustration reduzieren. Informationen sollten nicht wie Insiderwissen behandelt werden, sondern als Arbeitsgrundlage.

Realistische Arbeitsbelastung & gesunde Leistungskultur:
Dauerstress, Überstunden und permanenter Druck sind kein Zeichen von Leistungsfähigkeit, sondern von schlechter Organisation. Nachhaltige Performance entsteht durch Planung, Priorisierung und Vertrauen – nicht durch Daueranspannung.

Flexibilität statt Kontrollkultur:
Moderne Arbeitsmodelle sind kein „Bonus“, sondern Standard. Menschen täglich stundenlang ins Büro zu zwingen, während gleichzeitig Unzufriedenheit steigt, wirkt rückwärtsgewandt. Vertrauen, Hybridmodelle und Ergebnisorientierung wären zeitgemäßer und motivierender.

Konsequenter Umgang mit unangemessenem Verhalten:
Beschwerden müssen ernst genommen und unabhängig geprüft werden. HR sollte Schutzraum für Mitarbeitende sein und nicht als Verteidigungslinie für Führung wahrgenommen werden.

Karriere & Anerkennung transparenter gestalten:
Leistung sollte nachvollziehbar bewertet und Entwicklung realistisch möglich sein. Ein Bewertungssystem ohne echte Aufstiegschancen wirkt demotivierend und fördert Anpassung statt Engagement.

Arbeitsatmosphäre

Nach außen Hochglanz, intern eher ein Experiment darüber, wie viel Druck Menschen aushalten, bevor sie gehen. Überstunden gehören zur unausgesprochenen Unternehmenskultur und Engagement wird gern genommen. Erschöpfung darf man dann privat regeln. Besonders junge Mitarbeitende starten motiviert und idealistisch und lernen schnell, dass Idealismus hier eine sehr endliche Ressource ist. Viele der freundlichsten und engagiertesten Kolleginnen und Kollegen verschwinden irgendwann still, vermutlich, um ihre Gesundheit zu behalten.

Image

Das Image ist stark. Wirklich stark. Leider teilweise so stark, dass es die interne Realität hervorragend überstrahlt.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wirkt wie ein optionales Feature, das nicht mitgeliefert wird. Wer Grenzen setzt, fühlt sich schnell wie ein Außenseiter. Wer keine setzt, lernt zumindest seine Belastungsgrenze sehr genau kennen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist möglich, insbesondere für Menschen mit ausgeprägtem Talent zur Selbstvermarktung und strategischer Anpassung. Leistung allein fühlt sich nicht immer ausreichend an. Das Bewertungssystem motiviert in etwa so sehr wie ein Schulnotensystem ohne Chance auf Verbesserung. Probleme werden eher ausgehalten als gelöst. Kritik fühlt sich schnell unbequem an und verschwindet daher gern im organisationalen Bermuda-Dreieck. Mitarbeitende lernen, dass Anpassung energiesparender ist als Veränderung. Selbst einfache organisatorische Themen können sich ziehen. Geduld wird zur Schlüsselkompetenz, dicht gefolgt von Resignation. Ein Arbeitsplatz für Menschen mit hoher Frustrationstoleranz, starkem Nervenkostüm und wenig Bedarf an echter Wertschätzung. Es gibt engagierte Kolleginnen und Kollegen und spannende Produkte, aber Kultur, Kommunikation und Führungsstil machen den Alltag unnötig schwer. Wer seine Motivation, Gesundheit und Lebensfreude behalten möchte, sollte sehr genau überlegen, ob er dieses Experiment eingehen will ;)

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kommt pünktlich, als emotionaler Ausgleich für Stress, Druck und Frustration reicht es vielen jedoch nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Botschaften nach außen klingen beeindruckend. Intern fragt man sich gelegentlich, ob Mitarbeitergesundheit ebenfalls Teil der Nachhaltigkeitsstrategie ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt basiert stark auf gegenseitigem emotionalem Erste-Hilfe-Leisten. Kleine Grüppchen halten sich über Wasser, während im eigentlichen Team Vertrauen und Sicherheit oft fehlen. Freundschaften entstehen, allerdings eher als Bewältigungsstrategie.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang ist überwiegend respektvoll. Allerdings profitieren auch erfahrene Mitarbeitende nicht unbedingt von mehr Stabilität. Chaos ist generationenübergreifend.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte gibt es viele, Führung eher situativ. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Lautstärke, Kontrolle und Selbstüberschätzung mit Leadership verwechselt werden. Wertschätzung ist selten, Druck zuverlässig. Kritik nach oben fühlt sich ungefähr so sinnvoll an wie Smalltalk mit einer Wand.

Arbeitsbedingungen

Offene Hallen, künstliches Licht und Temperaturen, die scheinbar unabhängig von Jahreszeiten funktionieren. Dazu hoher Druck, ständige Prioritätswechsel und Pflichtveranstaltungen, bei denen Begeisterung erwartet wird. Die Atmosphäre schwankt zwischen Großraumbüro und sehr höflich organisiertem Ausnahmezustand.

Kommunikation

Kommunikation existiert vor allem als Gerücht, Hoffnung oder Kalendereinladung ohne Mehrwert. Zuständigkeiten sind diffus, Prozesse wirken improvisiert und Antworten wandern zuverlässig durch mehrere Länder, ohne jemals wirklich anzukommen. Führung erwartet Eigeninitiative, stellt aber gleichzeitig sicher, dass man möglichst wenig Informationen hat, um diese sinnvoll umzusetzen. Die regelmäßigen Briefings erinnern eher an Motivations-Theater als an tatsächlichen Austausch.

Gleichberechtigung

Vielfalt wird gern erwähnt, Gleichberechtigung fühlt sich weniger selbstverständlich an. Führungspositionen wirken auffällig homogen, und nicht jede Erfahrung vermittelt das Gefühl, dass Respekt unabhängig von Geschlecht gelebt wird.

Interessante Aufgaben

Ja, die Aufgaben könnten spannend sein. Wären da nicht Chaos, unrealistische Erwartungen und permanentes Hinterherarbeiten, die jede anfängliche Motivation zuverlässig neutralisieren.

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Von außen Hui, von Innen Pfui!

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Einige Kolleg:innen bemühen sich trotz der Umstände, ein gutes Miteinander zu schaffen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmensführung ist von katastrophaler Kommunikation geprägt. Informationen kommen entweder gar nicht, zu spät oder widersprüchlich. Entscheidungen werden ausschließlich auf globalen Top-Management- oder HR-Level getroffen, völlig intransparent und ohne Einbeziehung der Mitarbeitenden oder Differenzierung der verschiedenen Regionen.

Die 5-Tage-Office-Pflicht zeigt klar, dass das Wohl der Mitarbeitenden keine Rolle spielt. Als „Benefit“ wird ein Großraumbüro verkauft, in dem konzentriertes Arbeiten faktisch unmöglich ist: Der Geräuschpegel bleibt durchgehend hoch, die Luftqualität nimmt schon um die Mittagszeit deutlich ab, und Beschwerden über Atemprobleme sind keine Seltenheit. Die Klimaanlage ist ein weiteres Beispiel für fehlende Fürsorge: Im Sommer schwanken die Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad. Wer versucht, mit einem Heizlüfter gegenzusteuern, wird drum gebeten, diesen umgehend auszuschalten und bekommt ihn abgenommen.

Auch beim Thema Gehalt ist ein deutlicher Negativtrend spürbar. Während früher zumindest Gehalt und Boni noch einen gewissen Anreiz boten, versucht man inzwischen offenbar, das Unternehmen so herunterzuwirtschaften, dass versprochene Gehaltserhöhungen ausbleiben und Boni trotz harter Arbeit wegfallen. Umso irritierender ist es, dass es gleichzeitig einzelne, kaum nachvollziehbare Fälle gibt, in denen diese Zahlungen doch erfolgen – was die Intransparenz weiter verstärkt.

Durch die personellen Umstrukturierungen (Sommer 2024!) sind zudem fast alle Teams chronisch unterbesetzt seither. Das führt zu einer dauerhaften Überlastung der verbleibenden Mitarbeitenden, die mehr Aufgaben schultern müssen, ohne entsprechende Entlastung oder Anerkennung oder klaren Prioritäten. Warum mehr Geld ausgeben für mehr Leute, wenn man die Hinterbliebenen einfach ausnehmen kann?

Gleichzeitig herrscht eine Kultur der Angst. Druck wird von oben nach unten weitergegeben, sodass viele Mitarbeitende selbst in Überforderungssituationen nicht den Mut haben, dies offen anzusprechen. Wer Schwäche eingesteht, riskiert, sich sämtliche Aufstiegschancen zu verbauen. Diese Angst ist tief im Unternehmen verankert und kommt von ganz oben: Entscheidungen, die angeblich direkt vom Gründer stammen, werden hingenommen wie unumstößliche Wahrheiten. Sie zu hinterfragen oder gar für sich selbst einzustehen, ist faktisch ausgeschlossen aus Sorge vor Kündigung oder dem endgültigen Karriere-Aus im Unternehmen.

Aufstiegschancen existieren kaum noch. Früher war Karriere möglich, wenn man bereit war, dem Vorgesetzten nach dem Mund zu reden – fachliche Kompetenz spielte eine untergeordnete Rolle. Das Resultat: Heute sitzen in vielen Positionen Personen, die wenig Ahnung von ihrem Aufgabenbereich haben, aber im richtigen Moment die richtigen Worte gefunden haben. Auch wenn diese Zeiten offiziell vorbei sind, bleibt das Relikt dieser Personalpolitik weiterhin spürbar, denn das Unternehmen wird von semi erfahrenen Young Professionals geführt. Expertise gibt es nur in Einzelfällen.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge:
• Eine klare und konsistente Kommunikationsstrategie etablieren, um Transparenz und Vertrauen zu schaffen
• Führungskräfte gezielt in Leadership und Mitarbeiterführung schulen, damit Druck nicht durch Angst, sondern durch Vorbild und Motivation ersetzt wird
• Flexiblere Arbeitsmodelle statt starrer 5-Tage-Office-Pflicht ermöglichen
• Faire, nachvollziehbare und transparente Vergütungs- und Bonusmodelle einführen
• Büroarbeitsbedingungen ernsthaft verbessern (Raumklima, Lautstärke, Luftqualität)
• Teams personell ausreichend ausstatten, um Überlastung und gesundheitliche Folgen zu verhindern
• Eine offene Feedbackkultur aufbauen, in der Mitarbeitende ohne Angst vor Konsequenzen Probleme ansprechen können
• Aufstiegschancen nach klaren, objektiven Kriterien vergeben – nicht nach Nähe zur Führung oder „richtiger“ Anpassung

Image

Nach außen sehr gut.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Unorganisierter Zirkus-Köln !

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Klimaanlage, die manchmal funktioniert

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach der Umstrukturierung im Winter wirkt es, als sollten Mitarbeiter ohne Grund zum Gehen bewegt werden. Mit der Einführung von fünf Tagen Anwesenheitspflicht im Büro geht die Firma weitere Schritte zurück.

Derzeit wirkt es so, als ob jeder irgendetwas tut – ohne Sinn und ohne klare Richtung. Vieles erscheint wie ein „Wannabe“-Ansatz, ohne echte Ergebnisse.

Hinzu kommt, dass man auf einfache Anfragen oft erst nach Wochen eine Rückmeldung erhält. Das ist weder effizient noch fördert es die Zusammenarbeit.

Verbesserungsvorschläge

Flexibeler sein und Bonus auszahlen

Arbeitsatmosphäre

Jeder ist hier locker... naja zu locker

Work-Life-Balance

5-Tage-Woche Office

Karriere/Weiterbildung

Hier wird alles versprochen nur nicht umgesetzt

Gehalt/Benefits

Naja

Kollegenzusammenhalt

Ellenbogenpolitik

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere werden hier nicht respektiert.

Vorgesetztenverhalten

0 People management - klar, weil 0 Kommunikation

Kommunikation

Falsche Adresse - hier wird nie kommuniziert.
Und wenn man mal was fragt wird man schief angeguckt...


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Katastrophal

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Dyson GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nicht viel zu sagen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personal, Führungskräfte

Verbesserungsvorschläge

Mehr Lohn für Mitarbeiter die schon länger in Store arbeiten

Arbeitsatmosphäre

Nur lästern, bist du hübsch bekommst du höhere stelle

Image

Mehr Schein als sein

Karriere/Weiterbildung

Kein weiter Bildung

Gehalt/Benefits

Die mit neuen Vertrag verdienen mehr

Kollegenzusammenhalt

Die mehr arbeiten bekommen weniger als die die nichts tuhen

Umgang mit älteren Kollegen

Dürfen früher nach Hause aber das war’s auch

Vorgesetztenverhalten

Kein Kommentar

Arbeitsbedingungen

Ist okay

Kommunikation

Kannst du 2 Jahre warten

Gleichberechtigung

Keins !

Interessante Aufgaben

Gibst ab und zu


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.