oh jeh....
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zentrale Lage in Stuttgart, Arbeitsumfeld, Homeoffice-Möglichkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das wirklich schlechte Vorgesetztenverhalten und die fehlende Wertschätzung
Verbesserungsvorschläge
Transparenz in der Gehaltszahlung und eindeutig eine bessere Kommunikation an die Mitarbeiter.
Arbeitsatmosphäre
Das Unternehmen befindet sich gerade im Umbruch und der neue Geschäftsführer bringt viel Unruhe. Jeder ist irritiert und fragt sich, wohin die Reise geht. Es wird ständig davon gesprochen, dass "was" geändert werden muss, aber die Mitarbeiter werden komplett im Ungewissen gelassen. Dies sorgt für sehr viel Unsicherheit und auch Angst.
Image
Schlecht. Man muss ja nur mal die letzten Bewertungen lesen. Wie das Unternehmen zur Auszeichnung "bester Arbeitgeber" kommt, ist mir ein Rätsel
Work-Life-Balance
Viel zu viel Arbeit und viel zu wenig Mitarbeiter. Man bekommt zu viel Aufgaben, die man nicht in der angemessenen Zeit erledigen kann. Und wenn man den Vorgesetzten darüber informiert, bzw. um eine Priorisierung bittet, dann heißt es "....wenn Du die Arbeit nicht schaffst, dann muss ich mir überlegen ob Du auf dieser Position richtig bist."
So oder so ähnlich habe ich es auch aus anderen Abteilungen gehört. Aus Angst vor solchen "Drohungen" arbeiten einige Mitarbeiter am Wochenende oder spät abends ohne Zeiterfassung weiter, nur um den Eindruck zu erwecken, dass sie das Arbeitspensum schaffen.
Ansonsten gibt es Gleitzeit, die in meinem Bereich auch gut genutzt werden kann.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt die üblichen online Fortbildungen (Word, Excel, etc.) über die eigene Lernplattform. Ansonsten 3-4 persönlichkeitsbildende Weiterbildungen. Alles andere (Fachfortbildung) wurde von meinem Vorgesetzten nicht genehmigt - zu teuer!
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zu anderen vergleichbaren Unternehmen und Positionen: Eindeutig im unteren Niveau.
Völlig fehlende Transparenz und komplett willkürliche Gehaltszahlungen.
Benefits sind vorhanden (Ost, Kaffee, Wasser, 3x jährlich After-Work und Weihnachts - und Geburtstagsgeschenke. Das finde ich auch sehr gut und freut mich immer wieder. Danke an die Damen aus der Personalabteilung, die das immer ganz toll organisieren und sich kümmern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das kann ich nicht wirklich beurteilen. Wie schon geschrieben, Kommunikation und Information wird bei diesem Unternehmen nicht gerade gepflegt und mitbekommen habe ich noch nie etwas.
Kollegenzusammenhalt
Finde ich in meiner Abteilung gut, aber da ist man auch ein wenig selber dafür verantwortlich. Ich habe aber auch schon gehört, dass in anderen Abteilungen ein regelrechter Kampf gegeneinander herrscht.
Umgang mit älteren Kollegen
Gut, negatives ist mir hier nicht bekannt.
Vorgesetztenverhalten
Sehr schlecht! Keine Information, nie eine Anerkennung und ständig den Hinweis, ob man auf dieser Position überhaupt richtig ist. Das zerrt an den Nerven und macht einen nur krank!
Arbeitsbedingungen
Gut. Höhenverstellbare Schreibtische, kostenloses Wasser+Kaffee, Klimaanlage, etc. sorgen für angenehme Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Schlechter geht es kaum: 1 x im Jahr gibt es einen Town-Hall. Hier werden die Mitarbeiter informiert. Alles andere bleibt dem Abteilungsleiter überlassen, den Mitarbeitenden kund zu tun. Mein Abteilungsleiter macht dies leider überhaupt nicht, deshalb fühle ich mich ausgesprochen schlecht informiert. Jeder Flurfunk ist da besser!
Gleichberechtigung
Es gibt keine Unterschiede in Bezug auf Geschlecht, Alter, Nationalität, etc. Allerdings erfahre ich immer wieder, dass gewisse langjährige Mitarbeiter Vergünstigungen erhalten und andere nicht. Wie kann es sein, dass ein normaler Service-Mitarbeiter einen Firmenwagenfährt und einen Parkplatz mitten in der Stuttgarter Innenstadt nutzen kann? Nur weil er eine 30-jährige Unternehmenszugehörigkeit nachweisen kann? Andere junge Abteilungsleiter bekommen dieser Benefits nicht. Wie kann das sein?
Hier sollte dringend Transparenz her, auch in Bezug auf Gehaltshöhe und Zusatzleistungen!!!!!
Interessante Aufgaben
Aufgrund meines Arbeitsfeldes (habe ich mir ja selber ausgesucht), kann ich über interessante Aufgaben nicht klagen.

