2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wer einen Arbeitgeber sucht, bei dem ihn lästige Themen wie Gehaltserhöhungen, Karriereschritte oder fachliche Weiterentwicklung nicht mehr beschäftigen, ist hier goldrichtig. Wer „Stabilität" so versteht, dass sich seit über einem Jahrzehnt im Grunde nichts verändert, findet hier eine verlässliche Heimat. Wer überzeugt ist, dass produktives Arbeiten nur unter grellem Deckenlicht und neben vielen weiteren Personen im selben Raum stattfinden kann, kommt voll auf seine Kosten. Und wer ein Faible dafür hat, die Leistung fachlich von Personen bewertet zu werden, deren eigene Qualifikation in der Softwareentwicklung sich einem als Entwickler:in beim besten Willen nicht erschließt, sollte sich diese seltene Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen!
Vielleicht einmal mit dem revolutionären Konzept experimentieren, dass Mitarbeitende auch ohne ständige Sichtkontrolle produktiv arbeiten. Eine weitere Idee, die in vielen Branchen längst erprobt ist: technische Leistungen von fachlich qualifizierten Personen bewerten lassen. Es soll außerdem Unternehmen geben, in denen Gehälter nach mehreren Jahren tatsächlich steigen – ein vorsichtiger Pilotversuch könnte aufschlussreich sein. Ganz am Rande: moderne Frameworks existieren seit über einem Jahrzehnt, ihre Nutzung wäre überraschend unkompliziert. Und auch das radikale Konzept, kritisches Feedback als Chance statt als persönlichen Angriff zu verstehen, hat sich andernorts erstaunlich bewährt!
Drückende Atmosphäre, in der das Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden für mich spürbar fehlte. Wer Veränderungen vorschlug, lief gegen Wände... war mein durchgängiges Erleben.
Wer aus der Branche kommt, dürfte das Unternehmen weder intern noch nach außen als besonders professionell wahrnehmen. Auch im direkten Kontakt mit Kunden ist dieser Eindruck für mich mehrfach deutlich spürbar geworden!
Etwas Homeoffice war möglich, aber vollständig remote zu arbeiten kam nicht in Frage. Die Office-Pflicht wurde starr und pauschal durchgezogen, ohne Rücksicht auf einzelne Lebenssituationen.
Umwelt- und Sozialthemen schienen im Unternehmen schlicht keine Priorität zu haben. Weder Initiativen noch eine klare Haltung dazu sind mir während meiner Zeit begegnet.
Karriere- oder Weiterbildungsplanung? Während meiner Zeit nicht existent! Weder Entwicklungspfade noch finanzielle Perspektiven waren erkennbar – wer hier landet, sollte mit Stillstand rechnen!
Mit den direkten Kolleg:innen kam ich in der Regel gut zurecht. Die ungewöhnlich lange Betriebszugehörigkeit vieler Mitarbeitender hat für mich allerdings eine festgefahrene, fast schon resignierte Dynamik erzeugt, in der frische Ideen praktisch keinen Platz hatten.
Mit langjährigen und älteren Kolleg:innen war der Umgang im Alltag in Ordnung. Eine darüber hinausgehende Wertschätzung oder gezielte Förderung ihrer Erfahrung habe ich allerdings nicht erlebt.
Bewertet wurde, ohne dass die fachliche Grundlage dafür aus meiner Sicht erkennbar gewesen wäre. Erfolge gingen für mein Empfinden regelmäßig unter, Probleme wurden überbetont. Wer Kritik formulierte, bekam in meinem Erleben deutlich zu spüren, dass das nicht erwünscht war.
Großraumstruktur mit deutlich zu vielen Personen auf engem Raum, in der konzentriertes Arbeiten für mich faktisch unmöglich war. Lärm, grelles Licht und im Winter Kälte – das hat sich für mich täglich als Belastung niedergeschlagen.
Strukturierte Leistungsgespräche oder ein transparentes Feedback gab es für mich faktisch nicht. Kritik wurde nicht diskutiert, sondern als persönlicher Angriff aufgefasst, meiner Erfahung nach!
Das Gehalt war deutlich unter dem Marktswert! Bereitschaft zu nennenswerten Anpassungen? Fehlanzeige. Personal waren primär Kostenposten, keine Investition!
Im modernen Backend- und API-Bereich gab es durchaus spannende Aufgaben. Bei den älteren Produkten dagegen war für mich gefühlt die Zeit stehen geblieben – veraltete Technologien, viel manuelle Reibung, kaum erkennbares Modernisierungsinteresse.