Aktuell leider rückschrittlich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trotz aller Kritik empfinde ich das Unternehmen immer noch progressiver als den Branchendurchschnitt. Es wäre nur schade, wenn wir uns nun zurück entwickeln.
Verbesserungsvorschläge
Nicht an Wertschätzung sparen. Motivierende Worte sind fördernder für die Produktivtät als drohende Kritik.
Schwierige Zeiten gemeinsam überstehen. Unternehmenszusammenhalt stärken anstatt Schuld zu definieren.
Transparente Kommunikation.
Kritik wahrnehmen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre empfinde ich aktuell als weitreichend angespannt. Eine Vielzahl an Mitarbeitern hat das Unternehmen im letzten Jahr verlassen, darunter auch sehr relevante Positionen, so dass sich das ohnehin hohe Arbeitspensum nun auf die verbliebenen Kollegen aufteilen muss.
Das sorgt einerseits für Frust, andererseits aber auch für Unsicherheit bezüglich der aktuellen Entwicklung. Die negative Gesamtstimmung spürt man zur Zeit stark.
Work-Life-Balance
Abhängig von Auftragslage und Fachbereich.
Karriere/Weiterbildung
Die Regelmäßigkeit der Weiterbildungen hat stark abgenommen.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung war lange Zeit branchenbezogen überdurchschnittlich mit regelmäßigen Gehaltsanpassungen und Prämienzahlungen. Mittlerweile sind aber 3 Jahre vergangen seit der letzten Gehaltsanpassung und Prämien konnten zuletzt auch nicht gezahlt werden.
Kollegenzusammenhalt
Es ist sicherlich standort- und bereichsabhängig, aber den allgemeinen Zusammenhalt empfinde ich als gut.
Vorgesetztenverhalten
Sowohl zum direkten Vorgesetzten, als auch zu der Geschäftsführung empfinde ich den Kontakt als mangelhaft. Es gibt kaum Rückmeldung, Wertschätzung noch seltener. Es existiert keine Umgebung in der man unbedenklich Kritik äußern kann. Ich würde mir wieder jährliche Mitarbeitergespräche wünschen, damit man gemeinsam Ziele und Fortschritte abgleichen kann.
Arbeitsbedingungen
Sehr moderne Technik und Räumlichkeiten.
Kommunikation
Die Kommunikation lässt aktuell leider sehr zu wünschen übrig. Informationen erhält man entweder informell oder gar nicht, so dass es schwer fällt unternehmerische Entscheidungen nachzuvollziehen. Besonders negativ empfinde ich auch die kürzlichen Appelle an die Arbeiterschaft. Es scheint als würde der rückläufige Umsatz mit fehlender Arbeitsmoral, Faulheit und Work-Life-Balance argumentiert werden. Wirtschaftsentwicklung und Unternehmensführung werden hier kaum berücksichtigt. In meinen Augen ein unfaires Statement gegenüber all den Mitarbeitern, die überdurchschnittlich viel leisten.