Toller Zusammenhalt trifft auf wenig Struktur und Wertschätzung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teamkultur: Ausgeprägtes Vertrauen innerhalb des Teams und ein starker kollegialer Zusammenhalt.
Vergütung: Eine pünktliche und faire Entlohnung (so lange die Überstunden nicht überhand nehmen), die durch leistungsorientierte Prämienmodelle ergänzt wird.
Work-Life-Balance: Hohe Flexibilität bei den Arbeitszeiten und ein entgegenkommendes Verständnis für wichtige private Termine während der Arbeitszeit.
Arbeitsumfeld: Eine moderne technische Ausstattung und ein spürbarer Fokus auf mehr Modernisierung der Arbeitsstätte.
Zusatzleistungen: Attraktive betriebliche Altersvorsorge als Investment in die Zukunft der Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Struktur schaffen: Arbeitsabläufe besser planen, um ständige Unterbrechungen und Hektik zu vermeiden.
Führungskultur verbessern: Professionalität und Respekt auch unter Stress wahren; soziale Kompetenzen der Vorgesetzten stärken.
Gleichberechtigung: Hauswirtschaftliche Aufgaben (Küche, Aufräumen) fair auf alle verteilen, statt sie Kolleginnen zu überlassen.
Transparenz beim Gehalt: Überstundenregelung klar definieren und regelmäßige Gehaltsanpassungen bei steigender Verantwortung sicherstellen.
!Wichtigster Punkt!
Wertschätzung zeigen: Besonderes Engagement und Fleiß nicht als selbstverständlich ansehen. Jährliche Feedback-Gespräche einführen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsumfeld ist durch eine oft dauerhaft angespannte Atmosphäre und hohe Hektik geprägt. Kurzfristige Planänderungen sind eher die Regel als die Ausnahme, was dazu führt, dass Aufgaben ständig unterbrochen werden müssen.
Dieses ‚Arbeiten an fünf Fronten gleichzeitig‘ verhindert die nötige Konzentration auf das Wesentliche.
Kommunikation
Die Kommunikation ist über die letzten immer schlechter geworden. Wichtige Themen, Änderungen und Absprachen wurden nicht ordentlich an nötigen Personenkreis weitergeben.
Oftmals ist man unwissend und wartet oftmals auch auf versprochene Informationen die nie kommen.
Hierfür wurden Ende letzten Jahres zum Glück neue Maßnahmen eingeführt ich freue und hoffe das dadurch die Kommunikation wieder besser läuft.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilungen ist der Zusammenhalt stark, und auch standort- sowie abteilungsübergreifend gibt es viele hilfsbereite Kollegen.
Work-Life-Balance
Private Termine können in angemessenem Maße während der Arbeitszeit wahrgenommen werden, sofern die Zeit selbstverständlich nachgeholt wird. Das entgegengebrachte Vertrauen in unsere eigenverantwortliche Zeitgestaltung ist groß und erfolgt ohne penible Kontrolle.
Leider werden Motivation und Einsatz oft mit noch mehr Arbeit und Überstunden „belohnt“, sodass man sich teils am Wochenende zur Arbeit zwingt, um der Last gerecht zu werden. Über die Jahre haben viele Mitarbeiter massiv Urlaubstage angesammelt, da aufgrund der ständigen Belastung nie der richtige Zeitpunkt für eine Auszeit scheint.
Auch im Krankheitsfall schleppen sich viele zur Arbeit oder arbeiten bestmöglich im Homeoffice weiter, um die Kollegen nicht zusätzlich zu belasten. Urlaub und Krankmeldungen lösen oft ein schlechtes Gewissen aus. Obwohl die Führungsebene dies nicht offen kritisiert, vermittelt die stillschweigende Akzeptanz dieses Verhaltens das Gefühl, dass dieser übermäßige ungesunde Einsatz insgeheim erwartet wird.
Vorgesetztenverhalten
Manche Kollegen und Vorgesetzte agieren sehr unfreundlich, empathielos und grenzwertig. Vor allem Vorgesetzte sollten in ihrer Position über die notwendigen sozialen Kompetenzen und Fähigkeiten im Umgang mit Mitarbeitern verfügen. Insbesondere sind Sprüche unter der Gürtellinie gegenüber Kolleginnen spürbar, was oft als „nur Spaß“ verharmlost wird.
Natürlich ist der Arbeitsalltag für Vorgesetzte oft stressig und von hoher Anspannung geprägt. Das rechtfertigt jedoch niemals, vor Kollegen „aus der Haut zu fahren“, die für die aktuelle Situation keine Verantwortung tragen. Ein Vorgesetzter sollte, ungeachtet des äußeren Drucks, stets mit Respekt handeln und die Professionalität bewahren.
Gleichberechtigung
Auch wenn es zum Glück genug Ausnahmen gibt, merkt man im Alltag doch immer wieder, dass einzelne männliche Kollegen und auch Vorgesetzte noch in überholten Klischees hängen.
Es ist bezeichnend, dass bestimmte Aufgaben oft wie selbstverständlich den Frauen überlassen werden: Ordnung halten, sauber machen, den Kollegen ihre Tassen hinterher tragen oder die Spülmaschine managen. Manchen Kollegen scheint es überhaupt nicht unangenehm zu sein, dass die hilfsbereiten Kolleginnen ihre Hinterlassenschaften wegräumen – eine Erwartungshaltung, die absolut nicht mehr zeitgemäß ist.
Arbeitsbedingungen
Eine moderne technische Ausstattung und ein spürbarer Fokus auf mehr Modernisierung der Arbeitsstätte.
Gehalt/Benefits
Die Grundvergütung ist grundsätzlich fair und bildet eine solide Basis; zudem erfolgt die Auszahlung absolut pünktlich und zuverlässig. Positiv hervorzuheben sind die angebotene betriebliche Altersvorsorge sowie eine mögliche Prämienzahlung bei guter Leistung – natürlich nur, wenn dies für das Unternehmen finanziell möglich ist.
Allerdings scheint es ein deutliches Ungleichgewicht bei den Gehaltsempfängern zu geben. Hier wird oft vorausgesetzt, dass Überstunden pauschal mit dem Gehalt abgegolten sind. Da diese im Arbeitsvertrag nicht messbar definiert sind, bleibt die Regelung sehr schwammig. Dies führt dazu, dass besonders engagierte Mitarbeiter eine unverhältnismäßig hohe Arbeitslast tragen, ohne dass hierfür ein greifbarer finanzieller Ausgleich erfolgt.
Der besondere Fleiß und Ehrgeiz, das Unternehmen vor allem in schweren Zeiten zu stützen, spiegelt sich in der Vergütung leider nicht immer dauerhaft wider. Zudem stagniert die Gehaltsentwicklung merklich: Trotz steigenden Einsatzes und wachsender Verantwortung liegen Gehaltsanpassungen bei einigen Kollegen bereits mehrere Jahre zurück, was die anfänglich fairen Konditionen mit der Zeit entwertet.
Karriere/Weiterbildung
Die Personalentwicklung ist unzureichend strukturiert, da Weiterbildungen selten proaktiv vom Unternehmen angeboten werden und die Initiative fast vollständig von den Mitarbeitern ausgehen muss. Zertifizierungen wirken zudem eher zweckgebunden für Kundenanfragen als strategisch geplant, weshalb eine regelmäßige Auffrischung ablaufender Qualifikationen meist nur bei akutem Bedarf erfolgt. Trotz der hohen Eigeninitiative der Belegschaft mangelt es oft an der konsequenten organisatorischen Umsetzung durch den Arbeitgeber.“